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OM 636 im 170 DS Ölumstellung (Gelesen: 369 mal)
Axel Stiller
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Ich steh auf
170er...

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OM 636 im 170 DS Ölumstellung
14.03.2019 um 09:55:34
 
Grüß Gott Gemeinde.
Mein 170 DS hat den alten Originalölfilter und fährt bisher mit Classic Motorenöl SAE30 von Liqui Moly. Ich möchte den Motor gern auf modernes Öl SAE 20-50 HD umstellen. Ich denke dazu muß man den Ölfilter (liegt der im Haupt- oder Nebenstrom?) auf Papierfilter umstellen. Mir gefällt der HLO Umbausatz für waagrechten Papierfilter, denn da kommt man m.E. dann sowohl von oben als auch von unten an die Patrone ran wenn man sie wechseln will. Evtl. kann man auch eine längere Patrone einsetzen. Was haltet Ihr davon?
Was muß ich hinterher machen? Ist Spülöl nötig? Ist sonst noch irgendwas zu beachten? Muß der Filter erst mal recht oft gewechselt werden weil die Schwebestoffe gelöst werden und den Filter zusetzen könnten? Wer hat schon Erfahrung mit so einer Umstellung?
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robi64
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170er...

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Re: OM 636 im 170 DS Ölumstellung
Antworten #1 - 14.03.2019 um 12:56:46
 
Ich meine hier schon gelesen zu haben, dass auch der  
Papierfilter des Smart in das vorhandene Gehäuse passt.
 
Ich selbst fahre noch den originalen Filter.
 
LG Rolf
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Axel Stiller
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170er...

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Re: OM 636 im 170 DS Ölumstellung
Antworten #2 - 14.03.2019 um 16:04:25
 
Vielen Dank für den Hinweis mit der Smart-Ölfilterpatrone. Ich hatte mal einen Smart (grmpf * ;o( ) und seit dem habe ich eine heftige Smart-Allergie. Deshalb kommen mir keine Smart-Teile in den Benz rein. Das Auswechseln des Filtereinsatzes ist halt eine rechte Sauerei und deshalb möchte ich lieber auf die heutzutage üblichen Patrone wechseln. Da kann man auch beim Auswechseln kaum etwas verkehrt machen. Bist Du nach dem Umstieg auf die Smart-Patrone gleich mit HD-Öl gefahren oder hast Du noch Spülöl oder sowas genommen?
Mit Die-seligen Grüßen
A. Stiller
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jimattsson
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Gammal kärlek    
rostar aldrig

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Re: OM 636 im 170 DS Ölumstellung
Antworten #3 - 14.03.2019 um 21:44:56
 
Hallo Axel, als "Urheber" der Smart-Lösung fahre ich seit 13 Jahren damit und habe keine Probleme überhaupt gehabt. Ich glaube eine Anzahl andere Leute hier im Forum teilen dieselbe Erfahrung.  
http://www.170v.de/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=1143505431/5#5
Die werksseitige Anleitung für den Übergang auf HD-Öl findest du hier:
http://www.170v.de/yabbfiles/Attachments/HD-Oele-Uebergang-3_001.pdf
Persönlich finde ich jedoch 20W50 Öl viel zu hochviskös für unsere Motoren. Ich fahre selber 10W30, um eine ausreichende Ölzirkulation und Wärmeentsorgung unter allen Verhältnissen zu gewährleisten.  
Nur noch eine Frage, nicht von Ungut: Warum fährt man eigentlich einen Oldtimer, wenn man die historische Technik nicht vertragen kann? Dein DS sieht übrigens wirklich super aus.
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Grüße aus Schweden
Jan Ivar Mattsson
Mercedes-Benz 170 S Bj. 1950
Volvo PV 60 Bj. 1946
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Axel Stiller
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Ich steh auf
170er...

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Re: OM 636 im 170 DS Ölumstellung
Antworten #4 - 15.03.2019 um 00:09:18
 
Lieber Jimattsson,
vielen Dank für Deine Hinweise. Besonders das mit der Ölumstellung ist ein sehr wertvoller Hinweis. Den Smart-Filter - ja, wie gesagt - ich habe eine Smart-Allergie. Mit anderen Worten: Ich mag den Smart überhaupt nicht seit ich Einen hatte. Hat mir nichts als Ärger gemacht. Und ein Patronenfilter ist halt leichet zu wechseln mit weniger Sauerei als die Einsatzpatrone.
 
Zur Frage: Warum fährt man eigentlich einen Oldtimer, wenn man die historische Technik nicht vertragen kann? Da muß ich etwas ausholen, denn das ist jetzt eine Religionsfrage.
Also: Es gibt die extremen Originalisten. Die akzeptieren nur die wirklich originale Lösung. Die reparieren z.B. kein historisches Radio weil dann das originale Bauteil nicht mehr drin ist. Was ist nun Original? Original hat das Radio ja gespielt. Die setzen in einen Loewe-Radio auf keinen Fall eine Telefunken-Röhre ein auch wenn die technisch einwandfrei funktionieren würde. Die würden dann auch eine Smart-Filterpatrone ablehnen weil nicht original.
Dann gibt es die ich nenne sie mal "Einigermaßen-Originalisten". Die höhlen alte Kondensatoren aus und setzen innen neue Kondensatoren ein und pinseln die neuen, glänzenden Lötstellen mit Säure ein damit sie genauso glanzlos aussehn wie die originalen alten Lötstellen. Hinterher sieht man den Eingriff gar nicht mehr. Das ist m.E. die beste Lösung. Das wäre dann mit dem Smart-Filtereinsatz vergleichbar.
Und dann gibt es die zur Bequemlichkeit neigenden "Hauptsache es geht Originalisten". Dazu gehöre ich - Asche auf mein Haupt. Meine Änderungen sieht man, aber nur wenn man sehr genau hinschaut und die Funktion bleibt so weit es geht so wie es original war. Daher akzeptiere ich so die eine oder andere Änderung/Verbesserung so lange eben die Funktionsweise erhalten bleibt. Ich würde auch nicht zögern z.B. Kolben aus modernerem Material zu verwenden wenn der Motor dadurch länger läuft. Ich würde sogar mit einem 180er Motor liebäugeln wenn der genauso läuft und aussieht wie der 170er Motor. Und beim Autoradio Becker Solitude 3 habe ich mich für einen Nachbau entschieden weil der originale Radio ja keinen Empfang mehr hat und gewaltig Strom frißt. Meine Ausrede ist daß es hier um den Wagen geht und nicht um ein historisches Radio. Aber ich verstehe daß es Menschen gibt die mich für den Umbau auf einen 180er Dieselmotor fast steinigen würden. Ich werde es ja auch nicht machen. War nur ein Geistesblitz.
Noch ein Beispiel: Ich habe eine Drehorgel (Leierkasten) von Hofbauer. Die "echten" Drehorgeln haben einen Lochstreifen der die Pfeifen ansteuert. Die Hofbauer hat diese Information nicht mehr als Lochstreifen, sondern in einem elektronischen Speicher abgelegt. Mit der Kurbel bewege ich nur noch den Faltenbalg damit die Pfeifen erklingen. Die Drehorgel klingt genauso wie eine klassische Drehorgel und die Funtion bleibt im Prinzip erhalten. Damit bin ich bei manchem Besitzer einer klassischen Drehorgel aber mitunter ein Unmensch. Das geht angeblich bis zum Mobbing. Ich sehe das natürlich anders. Die Orgel klingt wie ehedem; Sie spielt mit Pfeifen die von Luft angetrieben werden. Nur habe ich statt 20 Papierrollen halt hunderte von Musikstücken in meinem Speicher abrufbar ohne Papier einfädeln und Rückspulen. Ich liebe Drehorgeln mit Papierrollen, aber selber habe ich halt lieber die moderne Drehorgel. Ist ja auch eine originale Orgel - vom Hofbauer.  
 
Zusammengefasst: Ich liebe ich an dem 170DS das vorkriegsähnliche Aussehen und ich führe mit Freude vor wie ungehobelt sich der Motor beim Kaltstart aufführt. Ich ertrage in Demut die gewöhnungsbedürftige Straßenlage (ich komme aus dem DKW-Lager) und den Lärm des Motors. Das gehört einfach dazu. Aber wenn ich mir das Theater des Bestellens von SAE 30 Klassic Motoröl und die Sauerei und die Dichtringelein-Einfädelei beim Wechseln des Ölfilters sparen oder vereinfachen kann, dann bin ich durchaus nicht abgeneigt. Ich bin halt ein eher fauler Mensch. Auch einem Umbau auf moderne Simerringe bin ich jederzeit geneigt. Auch Umstellen der Heckbeleuchtung auf hellere LED befürworte ich. Gesehen werden kann Leben retten.
 
Mit besten Grüßen, Dank für die Info und das Lob zum Aussehen des Wagens. "Sir Wellington" - so nenne ich meinen 170er weil er eine leicht wellige Karosserie hat - und ich - wir fühlen uns geschmeichelt.
 
Dein alter Stiller
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Axel Stiller
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Re: OM 636 im 170 DS Ölumstellung
Antworten #5 - 15.03.2019 um 00:17:56
 
Noch etwas: Volvo PV 60. Soo ein schönes Auto. Im nächsten Leben möchte ich auch einen Volvo PV 60 - und einen Radio Car (Sugga) TP 21 haben. Alles edle Autos.
Dein alter Stiller
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Kraftfahrer
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Re: OM 636 im 170 DS Ölumstellung
Antworten #6 - 15.03.2019 um 09:28:56
 
Lieber Stiller,
 
zum Thema Ölumstellung noch ein Tipp. Ich empfehle bei der Wahl eines geeigneten Motoröls auch folgende Punkte zu beachten:
 
1. Gesamte Laufleistung des Motors
2. Wurde der Motor bereits revidiert ?
3. Höhe des Öldrucks im Leerlauf (warm gefahren)
4. Durchgeführte Ölwechselintervalle  
 
Je nachdem ergeben sich unterschiedliche Präferenzen für das Motoröl Deiner Wahl.
 
Ich fahre z.B. in meinem MB 170 S Benziner (Motor wurde revidiert) ein mineralisches 15W-50 Mehrbereichsöl (Erstraffinat). Der Öldruck geht im Leerlauf (warm gefahren) nicht unter 1,5 bar. Kein Papierfilter eingebaut.
Ölwechsel jedes Jahr vor dem Winterschlaf.  
 
Viel Erfolg bei der Ölumstellung
wünscht Dir
 
Kraftfahrer
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Axel Stiller
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Re: OM 636 im 170 DS Ölumstellung
Antworten #7 - 15.03.2019 um 11:08:24
 
Tja, das ist das Problem. Der Restaurator des Wagens lebt nicht mehr. Auf Bildern von der Restauration sehe ich einen zerlegten Motor. Was gemacht wurde - keine Ahnung. Die Laufleistung wird auf 100.000 Kilometer geschätzt (Anzeige auf dem Tacho). Die Kompression scheint sehr gut zu sein, denn er springt gut an und nagelt anfänglich daß die Welt untergeht. Aber ich bin kein Spezialist für die Urdiesel. Es ist mein erster 170DS. Ich besitze den Wagen erst seit ein paar Tagen.
Der Öldruck ist etwas beunruhigend. Kalt habe ich noch nicht geschaut weil ich den Wagen noch nie kalt gestartet habe. Seit der Überführungsfahrt letzte Woche ist das Wetter Sch......! Aber in warmem Zustand fällt der Öldruck auf ca. 0,8 ab und bei 80 KmH im vierten Gang steht der Zeiger auf der 2. Das Öl ist ein SAE 30 Liqui Moly 1133 Classic Motorenöl. Ich bin noch nie mit so einem Öl gefahren. Durchgeführte Ölwechselintervalle: Ein Mann zwei Worte: Keine Ahnung.
Jetzt wird erst mal das Universalanzeigegerät ausgewechselt (Tankanzeige klemmt). Dann sehe ich ob der Öldruck tatsächlich so niedrig ist wie er vom bisherigen Anzeigegerät angezeigt wurde. Dann Ölüberdrukventil ausbauen und schauen ob in Ordnung. Dann Filterhalter umbauen auf HLO Filterhalter für Papierfilterpatrone. Dann schaun wir mal was dann ist.
Ja, so ist das halt wenn man so ein altes Auto anschafft. Da können so manche Überraschungen drin stecken. Der Öldruck liegt nach Aussagen von erfahrenen Dieselfahrern durchaus noch im "grünen Bereich". Es ist wie mit einem neuen Lebensabschnittspartner. Man muß sich erst mal kennen lernen.
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Franz_otp
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Re: OM 636 im 170 DS Ölumstellung
Antworten #8 - 15.03.2019 um 13:38:54
 
Hallo Axel
es gibt wichtigere Sachen als der Filterumbau. Zuerst Ventildeckel runter schauen wie es dort aussieht und Ventilspiel prüfen. Wenn da alles gut ist Öldruck mit manuellem Manometer prüfen und vergeichen mit dem was das elektrische anzeigt. Prinzipiell ist alles über 0,5bar im LL und 2bar bei 3000U/min ok. Du siehst doch an der Druckentwicklung beim Hochdrehen ob der Druck begrenzt wird.  
Motor- und Getriebeöl prüfen ggfls erneuern ebenso im Diff., abschmieren bzw. Zentralschmierung prüfen. In Deckel der Radlager reinschauen ob Fett drin, Kühlerfrostschutz prüfen kein rosa Zeug reinschütten sondern Glysantin G48. Nach Batterie schauen und Ladespannung Lima nach vorheriger Volladung Batterie messen.
Ist das alles ok, fahre nach Afghanistan und zurück dann kannst du immer noch den ollen Filterumbau machen....  
Smart hin oder her das Filterchen ist ok allerdings könnte dieser etwas den Öldruck absenken, mir ist es bis jetzt nie aufgefallen.  
 
Gruß
 
Franz  
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javier
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170SD 1954

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Re: OM 636 im 170 DS Ölumstellung
Antworten #9 - 15.03.2019 um 19:46:11
 
Hallo Franz,
Welche Farbe ist    Glysantin G48 Kühlerfrostschutz?
 
Mfgrs,
Javier
 
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Teneriffa
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M180

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Re: OM 636 im 170 DS Ölumstellung
Antworten #10 - 15.03.2019 um 20:35:25
 
....einfach nur mal gooogeln! Smiley
 
hier ein Bild.
 
Gebrauchsfertig im 1, 5 Liter - Gebinde, kostest 9,50 Euronen, jedefalls hier im Norden.
 
bis denne/b
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M180

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Re: OM 636 im 170 DS Ölumstellung
Antworten #11 - 15.03.2019 um 20:50:28
 
Moin Franz,
 
  nach Afghanistan und zurück
 
muss es denn unbedingt Afghanistan sein? dann muss er ja erst einen AK 47 Halter mit Inhalt, einbauen  Grinsend Grinsend Grinsend
 
Wenn schon - denn schon den "Karakorum Highway Round Trip", allerdings sollte er denn doch eine barometrische Korrekturdose an der Einspritzpumme nachrüsten und als Asthma-Pumpe für das Röcheleisen am besten gleich einen Turbolader auch mit montieren Zwinkernd
 
viel Spass/b
 
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M180

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Re: OM 636 im 170 DS Ölumstellung
Antworten #12 - 16.03.2019 um 09:59:07
 
moin in die Runde!
 
Wichtiger Hinweis in Sachen Glysantin:
 
Im Mittelpunkt dieser Story steht ja der OM 636 im 170 DS, und da wird seitens Glysantin dieses Produkt empfohlen:
 
https://www.glysantin.de/glysantinr-classic-konzentrat
 
 
Hier wurde nach der Farbe von G48 gefragt und da habe ich ad hoc  mein Foto reingestellt, hatte nämlich die defekte Wasserppe meines Daily Drivers 200 D W123, Bj. 08.77; getauscht und bei dieser Gelegenheit auch das Kühlmittel gleich mit erneuert - eben mit G48! Und das ist hier auch richtig,  mit der Zulassung von Frau Benz für meine Wanderdüne oder wie ich zu sagen pflege: für mein Auto mit der Dynamik einer Endmoräne  Zwinkernd
 
Also, bitte das richtige Glysantin-Produkt auswählen!
 
bis denne/b
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Re: OM 636 im 170 DS Ölumstellung
Antworten #13 - 16.03.2019 um 16:08:47
 
in etwa blau/grün je nach Mischgrad eher blau.  auf jeden Fall nicht rosa, gelb oder so. Zwar ist die Farbe nicht zwingend dem Frostschutztyp zugeordnet aber fast alle Lieferanten halten sich dran.
 
Franz
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Höfen / Tirol
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Re: OM 636 im 170 DS Ölumstellung
Antworten #14 - 16.03.2019 um 17:38:47
 
Hallo,
interessant, wohin sich der thread entwickelt.
Es ging urspünglich um geeignetes Motoröl und Ölfilter...
 
Mittlerweile gibt es einige verwirrende Beiträge zum Thema Kühlflüssigkeit.
Daher ein kleiner Beitrag zu diesem Thema (für diejenigen, die es interessiert):
 
1. Glysantin ist kein Hersteller. Der heißt BASF.
2. Es gibt zwei führende Normen für Kühlflüssigkeiten: die VW Norm und die BASF Norm.
3. Glysantin Classic (BASF) ist identisch mit G05 (BASF). Diese Kühlflüssigkeit ist GELB.
4. G48 (BASF) ist blaugrün und ist von der Zusammensetzung vergleichbar mit dem ebenfalls blaugrünen G11 (VW Norm) und C11 (gelb).
5. Diese Kühlflüssigkeiten sind silikathaltig.
6. Die genannten Kühlflüssigkeiten sind untereinander mischbar.
7. NICHT mischbar sind diese silikathaltigen Kühlflüssigkeiten mit G12 (VW Norm).
8. Bei Glysantin Classic/G05 handelt es sich um ein neues (teures) BASF Produkt: "Bei diesem Kühlerschutzmittel kommt die sogenannte Hybrid-Kühlerschutz-Technologie zum Einsatz. Dabei sind anorganische und organische Inhibitoren für
den Korrosionsschutz im Kühlsystem verantwortlich".
9. G48 (altes Markenprodukt von BASF), G11 (VW) und C11 (günstiges alternatives Produkt), sind gleichfalls für unsere Fahrzeuge geeignet.
 
Meine persönliche Meinung:
 
Da erfahrungsgemäß der Kühlkreislauf  der W136 Fahrzeuge nicht 100% geschlossen ist und man regelmäßig den Kühlwasserstand kontrolliert und auffüllt, verdünnt man bei jedem Auffüllen des Kühlers mit Wasser das Mischungsverhältnis von Kühlflüsssigkeit/Wasser. Das spricht gegen den Einsatz eines teuren Markenproduktes (G05/Glysantin Classic), dessen Vorteil u.a. darin besteht, dass dieses nicht so schnell abbaut und daher nicht regelmäßig erneuert werden muss. Durch das Nachfüllen mit Kühlflüssigkeit (falls man nicht nur mit Wasser auffüllt) wird die Kühlflüssigkeit zwingend sukzessive erneuert und permanent ausgetauscht.
 
Ich verwende ein C11 Produkt (5 Liter ca. 20,- EUR, Bezugsquelle z.B. über ebay).
 
Mit sternigen Grüßen
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