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Drehzahlschwankung (Gelesen: 24716 mal)
mirko
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Ich steh auf
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Drehzahlschwankung
26.03.2011 um 17:54:24
 
Hallo zusammen
Ich habe mal wieder ein Problem.Die letzten schönen Wochenenden bin ich trotz der niedrigen Temperaturen schon einige Kilometer mit meinem 170DS gefahren und dabei ist mir aufgefallen,das der Motor immer beim leichten beschleunigen im 4.Gang bei 50 /55km/h ruckelt,im 3.Gang bei 40km/h noch stärker.Das war eigentlich schon immer so,aber nur ganz wenig,konnte man mit leben,jetzt ist es so sehr das schon meine Mitfahrer mich komisch ansehen.Aussetzer sind das eher nicht, mehr wie ein Leerlaufsägen bei Teillast oder wie Bonanzaeffekt aber nicht nur nach dem Schalten sondern aus der normalen Fahrt heraus,beschleunigt man ruckt es geht man etwas vom Gas nicht mehr und ab 60km/h ist alles gut,Leerlauf ist auch ganz konstant.Wie sieht das bei euren Röcheleisen aus?Ist das nur die Kälte,erwarte ich mal wieder zu viel oder laufen eure Diesel konstant.Schreibt mir bitte wie eure Autos gehen,bei mir in der Nähe kenne ich leider keinen fahrbereiten 170D.Zum Thema Bonanzaeffekt habe ich mir schon mal die Motorgummis und Hardyscheiben angesehen,sind keine sichtbaren Beschädigungen erkennbar vieleicht zu weich? Eine Hardyscheibe(vorn)wahr etwas porös,gewechselt,keine Veränderung.Vor kurzen wahr hier im Forum ein super Bericht über EP und pneumatische Regler,aus dem hervor ging,das Unterdruckschwankungen mittels Spiel Membran an Zahnstange und über die Düse in der Unterdruckleitung ausgeglichen werden.Bei mir ist eine 5mm Düse wie im letzten Nachtrag in meinem WHB drin.Ich habe zum probieren eine 2,5mm eingebaut,absolut keine Veränderung in keiner Drehzahl spürbar.Spiel Membran an Zahnstange ist leichtgängig.Motor und EP wahren vor 5500km neu,Einspritzdüsen letztes Jahr wegen Leistungsverlust getauscht,dabei Kompression gemessen max 1bar Unterschied.Sonst alles gut,leistung iO,springt warm wie kalt sofort an,Standgas konstant und bei hoher Drehzahl alles super.Dann habe ich die Unterdruckleitung unten von der EP abgeschraubt und mit einer Unterdruckhandpumpe an dem Membrangehäuse einen Untedruck von 0,7bar angelegt,der nach ca 6sek wieder weg ist,das würde bedeuten das die Membran undicht ist,dann habe ich mir meine zweite EP geholt(die auch schon im Auto wahr und er damit gefahren ist)Gleiches Problem auch vermeindlich undicht.Dabei ist mir aufgefallen,das die Zahnstange schon bei 0,1bar Unterdruck voll am Stupser anliegt.Wer hat Erfahrung,ob die Ledermembran wirklich 100%ig dicht sein muß,sonst hätten sie damals vieleicht auch schon Gummi verwendet?Nun hoffe ich auf viele Erfahrungsberichte von euch und euren Röcheleisen,vieleicht hat auch der eine oder andere noch eine neue EP im Regal worann man mal die Dichtheit mit der Unterdruckpumpe prüfen kann.Schon mal besten Dank im voraus.
                               Gruß Mirko
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Oldimat
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #1 - 26.03.2011 um 19:44:06
 
Hallo Mirko,
Ich kann Dir keinen direkten Rat zur Selbstreparatur geben. Auf jeden Fall ist das von Dir geschilderte Phänomen nicht normal, soviel weiß ich von meinen Uralt- Erfahrungen mit einem 170 SD. Prüfe auf jeden Fall mal die Spritzufuhr, ob Leitungen und Filter nicht verstopft sind. Wenn Dir hier keiner direkt weiterhilft, bleibt noch der (auf Oldtimer spezialisierte) Bosch- Dienst in Linnich bei Aachen...
Gruß,
Oldimat
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Adry.R
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #2 - 26.03.2011 um 20:29:34
 
Hallo Mirko,
Dieses Problem habe ich noch nie gehört
Ich habe die letzen Wochenenden auch
gefahren mit meinem 170 Db.
Der niedrigen Temperaturen haben damit nichts zu tun.Den Membram kann  
das auch nicht sein,wenn dieser gerissen
ist,geht die Zahnstange auf vollast.Wenn
Leerlauf und Vollast gut sind bin ich neugierig was das sein kan.
Gruss,
Adry
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mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #3 - 27.03.2011 um 19:18:28
 
Hallo zusammen
Bin heute wieder ca 100km gefahren,vorher hatte ich die originale Düse wieder in die Drosselklappe eingebaut und noch eine kleine Feder zwischen Gashebel und Leerlaufanschlagschraube eingehängt (zum probieren) um das wenige Spiel vom Gestänge am Drosselklappengehäuse auszuschalten.Auto ruckt noch immer,irgend wie ist das wie eine Unwucht(gefühlt) aber so bald ich das Gaspedal etwas zurück nehme läuft er sofort wieder rund,kommt man eben nur schlecht einen Berg hoch.Bin dankbar für jede Idee.
        Gruß Mirko
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zigeunerbaron
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #4 - 27.03.2011 um 20:50:52
 
Ich habe jetzt zwei Tage mit der Pumpe (RS144) für meinen 180D rumgerödelt,ausbauen und auf den Prüfstand damit! Und immer würde ich die Membrane wechseln lassen Zwinkernd
 
gruß
 
Jürgen
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Adry.R
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #5 - 28.03.2011 um 09:18:04
 
Hallo Mirko,
Du kannst noch eine Probe machen.
Luftfilter abmontieren.
Drahtzug von Hebel EP abmontieren.
Probefahrt machen und während diese
Fahrt unterdrückleitung auf der EP etwas
lösen.Weniger Unterdruck ist mehr
Kraftstof.
Viel Glück.
Gruss Adry
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Th. Dinter
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #6 - 28.03.2011 um 20:05:09
 
...mal was ganz einfaches: hat der Stopzug genug Spiel?
gruß
thomas
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mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #7 - 28.03.2011 um 20:33:45
 
Hallo Jürgen
Hast du zufällig den Unterdruck am Membrangehäuse mit Handpumpe gemessen,ist das Gehäuse bei dir 100%ig dicht?Der Boschdienst hier in meiner Nähe hat die Pumpe vor 5000km überholt,auf der Rechnung steht keine Membran dann wird es die alte noch sein.Die Leute dort lassen nicht wirklich mit sich reden,haben sicher nur ihre Normzeiten im Kopf.Die hatten mir auch damals gesagt,die RS144 passt nicht zu meinem Motor,was nicht stimmt.Ich habe heute wieder bischen probiert,den Vollastanschlag hatte ich von Anfang an eine halbe Umdrehung zurückgenommen,weil die Straße hinter mir immer schwarz war,habe ich wieder geändert ohne Erfolg.Eine Änderung merkt man beim Spritzbeginn,je später desto weniger,aber ganz weg geht es nicht.Aufgefallen ist mir noch beim probieren,das der Motor auch im Standgas stark hin und her schlägt,aber die Drehzahl nicht schwankt.Bei stehenden Auto merkt man absolut nichts,nur beim fahren unter leichter Last.Werde am Wochenende nochmals Kompression prüfen und noch eine andere EP einbauen.Adry deine Prüfung ist mir fast etwas zu gefärlich,wenn sich die mutter bei der Fahrt noch weiter löst,nicht das der mir durchgeht.Ich hatte auch schon überlegt mir eine Leitung(Unterdruck) mit Manometer zu bauen,um zu sehen ob der Unterdruck überhaupt schwankt,da könnte man noch einen Entlüftungshahn mit ranmachen,muß ich aber erst mal was geeignetes finden.Werde weiter berichten.
Gruß Mirko
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mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #8 - 28.03.2011 um 20:36:35
 
Hallo Thomas  
Stopzug hat so viel Spiel das der Motor gerade noch so ausgeht,sollte eigentlich gehen.
Gruß Mirko
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Baloke
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M180

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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #9 - 29.03.2011 um 08:43:05
 
....das ist ja die reinste Hin- & Hertauschorgie.
Kann mir mal einer die Systematilk dahinter erklären?  Schockiert
 
Frage 1)
ist das der 43 PS Motor (mit Spritzversteller) oder der Originale Motor (mit Spritzversteller)
 
Wenn 43 PS, dann Spritzversteller checken, ob ausgeschlgen.
 
 
Frage 2)
Wurde am Klappenstutzen rumgefummelst/getauscht?
 
Klappenstutzen checken, inclusive der Dichtigkeit der Unterdruckleitung vom K-Stuzen zur EP. Haarrisse bei den angelöteten Hohlschrauben?  
Datenblatt liegt bei, ACHTUNG ist aber für 180 D Motor,  
 
 
Was Du beschreibst ist der Bonanzaeffekt, damit muss ein MB-Dieselfahrer in gewissen Grenzen leben, ist bis zum W124 so, das Internet ist voll von Klageliedern & verzweifelten Anfragen.
Also mit GEFÜHL gasgeben - das hast ja schon selber rausgefunden. Nichts da mit der digitalen Fahrweise  Grinsend
 
Die EP kann auch die Ursache sein, u.z. die Membrane, haste die immer schön geölt damit sie elastisch bleibt? (Dafür ist der Öler da  Zwinkernd
 
Denn man weiterhin fröhliches Ostereiersuchen /b  verlegen
 
 
 
 
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Alle sagten das geht nicht, dann kam einer, der wußte das nicht, und der hat es dann gemacht!
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Adry.R
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #10 - 29.03.2011 um 14:57:02
 
Mirko,ich hab deine Beiträge gelesen.
Nach der Überholung hat dieser Motor
noch nie gut gelaufen.
An 07.06.2009 ,,endlich Fertig'''
Bei erster Fahrt war der Ort hinter mir
im schwarzen Nebel versunken.........
Nach Kaltstart konnte ich die Russflocken in der Garage mit dem  
Besen zusammen kehren..........
Vielleicht ist dieser Motor von 180 D.
Das ist kein Problem,aber dan muss
man auch die Daten von 180 D
gebrauchen und auch die EP.
Wenn du bei den Boschdienst die
Daten für 170 DS gibt,ist der erste
Fehler gemacht.
Schade für so ein schönes Auto.
Auch dieser OM 636 kan schön laufen.
Ruhe,ruhe,fang an erst nach zu denken
bevor alles zu demontieren.
Ich wünsch ihnen viel Erfolg.
 
Gruss Adry
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170ziger
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Dieseltreiber

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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #11 - 29.03.2011 um 21:07:33
 
hallo mirko,
ich muß Baloke und Andry recht geben.
Du darfst nicht wahllos alles tauschen.  Wenn Du was tauscht, mußt Du dir den Weg zurück offen halten.
 
Ich habe bei meinem 170s-D in einer bestimmten Situation  auch ein unangenehmes aufschaukeln. Es tritt immer auf, wenn ich im 2ten oder 3ten Gang  mit faßt Vollgas einen Berg rauffahre. Um es abzustellen, gebe ich Vollgas und gehe dann mit dem Gaspedal wieder leicht zurück.
 
Das Aufschaukeln kann mechanischer Ursache sein. Wenn der Motor weich gelagert ist (Gummi in der Drehmomentstütze abgenutzt, schadhaft, in Auflösung begriffen), dreht sich der  Motor und es ändert sich dadurch die Drosselklappenstellung, da diese ja über das Gestänge am Gaspedal hängt.
 
 Mehr vermute ich aber eine Störung im Bereich der Einspritzpumpe.  (bitte nicht gleich die Pumpe wechseln).
Wenn der Motor sägt, dann verändert die Eisspritzpumpe auch ständig die Einspritzmenge.  Das kannst Du beobachten,  wenn Du die schwarze Schutzkappe  abschraubst, die vorne an der EP richtung Kühler schaut (Schlüsselweite 20 od. 22). Wenn die Kappe weg ist, siehst Du direkt was die Regelstange macht.
Wenn der Motor sägt, dann geht auch mit gleicher Frequenz die Reglerstange vor und zurück. Wenn Du mit dem Absteller oder mit der Hand die Reglerstange dämpfst, muß das Sägen aufhören.
Aber damit bist Du auch am Ende und solltest einen Boschdienst aufsuchen.
 
Eine Fehlermöglichkeit ist, wie schon beschrieben, die Ledermembrane.  Wenn diese ein Löchlein, oder Riß hat, wird in der EP zu wenig Unterdruck aufgebaut und die Pumpe fördert zu viel Sprit,  der Motor raucht.   Wenn der Motor aus ist,  kannst Du an Stelle der Unterdruckleitung an der EP eine andere Leitung anschrauben und mit dem Mund saugen, also einen Unterdruck erzeugen.  So wie Du saugst, muß sich die Regelstange verändern. Auf keinen Fall darf der Unterdruck  von selbst weggehen, dies würde auf eine undichte Membrane deuten.
 
Nicht aufgeben,
die Ursache ist sicher klein, nur finden muß man sie.
 
Gruß, Alfred
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mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #12 - 29.03.2011 um 21:30:54
 
Hallo zusammen
Erst mal danke für die vielen Tips.Zum Thema hin und hertauschen,ich wolte zuerst mit dem anfangen was ich noch ein zweites mal da habe,bevor ich mir sinnlose E-Teile kaufe die es dann letztlich doch nicht sind.
Mein Motor ist nicht der originale,der war neu überholt schon im Restaurationsobjekt verbaut,den habe ich nur etwas aufgehübscht mit neuen Dichtungen(außer Kopfdichtung habe ich gelassen)und die EP rs 50 (die mir der Verkäufer als original aber defekt mitgegeben hat) beim Boschdienst überholen lassen.Die EP die am Motor dran war (rs 144) hatte mir der Verkäufer gesagt,die sei vom Unimog,was ich inzwichen besser weiß.Auf meinem Motorthypschild steht OM 636 VI 636.914 750/554 mit Spritzversteller.Ich lese alle Beiträge im Forum und bin der Meinung mitbekommen zu haben aus älteren Dikusionen,das der Grundmotor gleich ist(berichtigt mich bitte wenn ich da was falsch verstanden habe).
Das es verschiedene Klappenstutzen gibt wuste ich bis Heute nicht.In meinem WHB ist nur ein Nachtrag zur Düse die man bei Leerlaufsägen auf 5mm bohren soll und das Abstandsmaß im Rörchen ist bei mir größer ,ich habe die Zahl nicht mehr genau im Kopf,war so wie in meinem WHB beschrieben,glaube  6oder 7mm.Werde morgen nachmessen,auch Gesamtdurchmesser.Dichtheit der Leitung ist gut,aber am Membrangehäuse geht der Unterdruck langsam zurück,an meiner zweiten Pumpe ist das genau gleich.Die Membran habe ich bei der letzten Wartung mit Motoroel benetzt und von beiden seiten bei offenen Gehäuse mit den Fingern einmasiert.
Wenn der Motor vom 180d sein sollte,was ist noch anders?
Das starke Rußen ist schon länger Geschichte,ich habe die Einstellung am Vollastanschlag von Boschdienst in kleinen Schritten auf jetzt eine dreifirtel Umdrehung reduziert.Ab einer Umdrehung hat dann die Leistung nachgelassen.Ich bin bis jetzt mit dem Auto 5700km gefahren(max,300km am Stück)Immer zuverlässig und schnell,Bis letzten Herbst der Leistungsverlust,der mit neuen Zapfendüsen behoben war.Kann an denVorkammern etwas wegbrennen,wenn die alten Düsen nicht mehr richtig zerstäubt haben,(bei Direkteispritzern habe ich schon Löcher im Kolben gesehen.)die Kugeln sind noch alle im Düsenloch zu sehen gewesen.Dann werde ich doch die RS 144 wieder einbauen.Bin nach wie vor über jede Anregung dankbar,man möge mir verzeihen das ich nicht als Dieselspezialist vom Himmel gefallen bin.
                        Gruß Mirko
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mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #13 - 29.03.2011 um 22:05:05
 
Hallo Alfred
Das mit dem beobachten der Zahnstange hatte ich auch schon ins Auge gefasst,dachte aber das dann dort der Diesel rausläuft und der Motor nicht richtig laufen könnte.Habe ich bei stehenden Motor probiert,und gesehen wenn ich mit der Unterdruckpumpe am Membrangehäuse ziehe,die Zahnstange schon bei 0,1bar am Anschlag zurückgezogen ist(das ist ja fast garnichts)wenn ich mit 0,7 bar ziehe,und aufhöre zu pumpen geht der Unterdruck wieder langsam zurück,also ist die Membran nicht 100%ig dicht.Da die Membran außen auch keine richtige Abdichtung wie O-Ring oder sowas hat und meine zweite Pumpe genau das gleiche Verhalten hat,habe ich das erst mal so hingenommen.Währe schön wenn einer so eine Pumpe im Regal stehen hat,und mal mit der Unterdruckpumpe ausprobieren könnte.Bei stehenden Auto kann ich die Drehzahlschwankung nicht reproduzieren,da geht jede Drehzahl ganz konstant.Im Leerlauf schüttelt er ziemlich,was bei leichten gasgeben aufhört,aber auch im Leerlauf bleibt die Drehzahl konstant.Bei kalten Motor läuft er ganz langsam,bei Betriebstemperatur dann gut.Drehmomentstütze seitlich an der Kupplungsglocke habe ich heute ausgebaut,derGummi geht gerade leicht reinzuschieben in den Topf.
        Gute Nacht Mirko
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Adry.R
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #14 - 29.03.2011 um 23:45:47
 
Mirko,laut WHB OM-Dieselmotoren der
Typen OM 636 und OM 621 ist dieser
Motor von ,,Unimog''.
 
Gruss Adry
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zigeunerbaron
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #15 - 30.03.2011 um 00:30:47
 
mirko,
 
Ich habe genau das GLEICHE Problem.
 
Gerade Generalüberholten Motor eingesetzt - 180 D mit Spritzversteller - ESP RS144 generalüberholt.Düsen und Düsenstock neu.Pumpe bei F/B 30 Grad v.OT eingesetzt.Motor läuft im Leerlauf hervoragend und ruhig.Und wenig Qualm Zwinkernd
 
Als ich denn Probefahrt machen wollte,Qualm,wie ein Dampfross Grinsend ,und nicht schneller als 60.Ich werde mein Dampfross jetzt auf den Hänger packen,und direkt zum Boschdienst fahren,damit der Junge sich das mal selber ansieht.
 
Hat denn der 636 mit Spritzversteller einen anderen Förderbeginn am Schwungrad??
 
Wegen der Pumpe mach Dir man keine Möhre Zwinkernd Die Pumpe ist ein Mengenregulierer,wie Baloke das schon mal in einem anderen Thread beschrieben hat.Die Bauart der Pumpen sind alle gleich,und können in jede von Dir gewünschte Mengenregulierung,umgebaut werden.Laufen muss der Motor mit jeder ESP des OM 636! Ich konnte mal Einblick nehmen,in sein Boschprogramm Zwinkernd
Und laß Dich nicht verunsichern,der Grundmotor vom 636 ist immer gleich,Ausführungen und Anbauteile für den entsprechenden Geräteeinsatz waren unterschiedlich,daher auch der Nummern Wirrwar,wegen der Ersatzteilbestellung.
Ich denke,es wird nichts Weltbewegendes sein,werde berichten,was der Fehler gewesen sein sollte.
 
gruß
 
Jürgen
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Alter Fritze - steig hernieder - und regier die Preussen wieder
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Baloke
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #16 - 30.03.2011 um 08:14:08
 

.......Mann, Mann Jürgen!
 
Dein Zitat:
Hat denn der 636 mit Spritzversteller einen anderen Förderbeginn am Schwungrad??
 
Ja, wofür ist denn der Einspritzversteller da????? Schockiert
 
 
Fakt:
OM 636 OHNE Spritzversteller - Förderbeginn 32 KW-Grad vor OT
 
OM 636 MIT Spritzversteller -    Förderbeginn 26 KW-Grad vor OT
 
 
Glückwunsch zu Deiner Selbsterkenntnis die Reise zum Boschdienst zu machen. Hoffe nur, Du findest noch DIE Werkstatt mit dem RICHTIGEN Meister, sonst, Du kennst ja meinen absoluten Favoriten:  
Koller & Schwenner ( www.koller.de), die können es wirklich. You get for your money you paid vor Grinsend Grinsend Grinsend
 
/b
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zigeunerbaron
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #17 - 30.03.2011 um 13:00:49
 
Grinsend Grinsend Grinsend Grinsend Grinsend Grinsend Grinsend Grinsend Grinsend Grinsend Grinsend Grinsend Grinsend Grinsend
 
Flüchtigkeitsfehler,da während des Zusammenbaus,zu sehr auf das WHB fixiert Grinsend
 
 
schön,wenn man noch zu seinen fehlern stehen kann Zwinkernd
 
 
gruß
 
jürgen
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mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #18 - 30.03.2011 um 19:49:45
 
Hallo zusammen
Was bedeutet das nun für mich ,wenn das ein Unimogmotor ist?Eingestellt habe ich ihn auf 26 Grad vor OTund nachträglich noch 1mm in Richtung Spät (zum Motor hin) verstellt.Mein Klappengehäuse habe ich gemessen,das ist 36mm im Durchmesser,Düse 5mm und Abstand Düse im Rörchen ist knapp 7mm(7er Bohrer geht nicht mehr rein).Muß ich mir jetzt ein 28er Gehäuse besorgen und die RS 144 einbauen,wenn ich den Spritzversteller drin habe?Zum Thema Spritzversteller prüfen,gibt es da noch Anhaltspunkte,weil ich mir nicht sicher bin ob ich da was sehen kann,außer er ist total hinüber,ich habe keine Vergleichsmöglichkeit.Zum Thema Membran,wenn niemand probieren kann,ob die wirklich 100%ig dicht ist werde ich mir eine neue bestellen und ausprobieren.Heute habe ich beim warmlaufen die Einspritzleitungen einzeln gelöst,der Drehzahlabfall war überall gleich,dann habe ich nochmals bei warmen Motor die Kompression gemessen,alle zwischen 17 und 17.4bar kommt mir zwar wenig vor aber sind wenigstens alle Zylinder gleich.Nochmals danke für eure Geduld mit mir.
  Gruß Mirko
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Th. Dinter
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #19 - 30.03.2011 um 20:36:39
 
....17bar kommt Dir nicht nur wenig vor, das ist (zu) wenig........
gruß
thomas
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Adry.R
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #20 - 30.03.2011 um 21:57:40
 
Mirko,im Grunde bedeutet das der
Grundmotor gleich ist.Der Unimogmotor
hat kein Spritzversteller aber ein
Betriebsstundenzähler auf dem
Steuergehausedeckel,auch kein Problem
Aber wenn der Schwungrad von Unimog
montiert ist,ist der Förderbegin Falsch.
Wenn auf dem Schwungrad 26 und 32
grad Markiert kan dieser richtig sein.
Der Schwungrad von Unimog hat OT und
FB aber auch ein andere Positie von  
ablesen.Bei Spritzversteller ist EP  
RS 144 am besten geeignet.
Es ist wichtig bei einstellen des
Förderbeginn das die Fliehgewichte von
Spritzversteller in der Leerlaufendstellung bleiben.
Spritzbegin 26 Grad  vor OT
Für das Thema Membran hab ich eine
Beilage.
 
Gruss Adry
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #21 - 30.03.2011 um 22:17:36
 
Hallo Adry
Das ist doch mal ein super Dokument,da ist mein WHB von Daimler nicht sehr aussagekräftig.(warscheinlich ein Fehlgriff).Mein Motor hat keinen Betriebstundenzähler aber wie schon erwähnt einen Spritzversteller,Schwungrad ist auch richtig und Motor habe ich beim einstellen nur in Drehrichtung gedreht.Diese Prüfung der Membran werde ich morgen machen.
      Gruß Mirko
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170ziger
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Dieseltreiber

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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #22 - 30.03.2011 um 22:57:14
 
hallo Andry,   prima Beitrag zur Prüfung der eingebauten EP.
Gruß, Alfred
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #23 - 31.03.2011 um 19:58:26
 
Hallo zusammen
Habe heute die Prüfung der Membran nach der Anleitung von Adry gemacht,solange ich den Finger drauf halte steht die Zahnstange wie eine Eins,selbst wenn ich sie in den Stupser reindrücke bleibt sie stehen.Also Membran und Gehäuse iO.Dann habe ich die Zahnstange bei laufenden Motor beobachtet,O-Schreck im Standgas flattert die Zahnstange ununterbrochen so schnell ca 1cm hin und her,das man sie nur noch verschwommen sieht,ohne das die Drosselklappe sich bewegt.Gebe ich dann etwas Gas fährt die Zahnst.zurück an den Stupser und steht ruhig,gebe ich wieder etwas mehr Gas kommt die Zahnst. für 1-2sekunden etwas heraus(jenachdem wieviel Gas ich dazu gebe)und geht wieder an den Stupser zurück.Das kann man so fortführen bis Vollgas und der Motor läuft dazu immer konstant,auch im Standgas läuft er konstant schüttelt sich aber sehr stark.Das gleiche Spiel geht auch rückwärts,etwas Gas zurücknehmen und die Zahnst.geht in den Stupser hinein und kommt sofort wieder heraus bis an Stupser heran.Ich nehme an das sich dieses Geflatter aus dem Standgas dann unter leichter Last in einen höheren Drehzahlbereich ausdehnt,und vieleicht dadurch der Motor ruckelt.Da müßste doch die Kraftstoffmenge am Stupser nicht mit der Luftmenge die im Standgas durch den Drosselklappenspalt und Rörchen geht zusammenpassen?Ich werde mir in Ruhe einen Boschdienst suchen der sich mit der Regelung auskennt,das geht mir dann doch zu weit in die Tiefe.Wochenende wird schönes Wetter,da fahre ich lieber ein Stück,Nochmals danke für eure Mühe.
        Gruß Mirko
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170ziger
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Dieseltreiber

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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #24 - 31.03.2011 um 20:40:15
 
hallo Mirko,
Deine Beobachtung war gut und gut beschrieben.
Daß die Regelstange im Leerlauf stark hin und her geht hängt damit zusammen, daß sich der Unterdruck im Takt der Ansaugungen (4Zyl. =2x pro Umdrehung) ändert. Bei der niedrigen Drehzahl kann die Regelstange (+++) noch folgen.
 
Bei höherer Drehzahl verwässert das, die Druckunterschiede kommen kleiner an der Pumpe an, der Regler kann nicht mehr, braucht nicht mehr so weit folgen.
Genauso richtig ist, daß beim Gasgeben (Stufe) der Regler nur kurz mehr Kraftstoff gibt, denn der Motor benötigt ja nur bei der Beschleunigung mehr Kraft (wenn der Motor nicht durch den Fahrbetrieb belastet ist).
 
Ich habe doch so ein Gefühl, daß es bei Deinem Motor ein Problem mit dem Gesänge zur Drosselklappe in Verbindung mit
weicher Motorlagerung gibt.
 
Hebe doch mal die Motorhaube runter und beobachte das Spiel beim Fahren.
 
Gruß, Alfred
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M180

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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #25 - 31.03.2011 um 21:39:56
 

....in Sache: Klappenstutzen
 
http://www.ruddies-berlin.de/index2.htm
 
vergess die elektrische Mimik!
 
Wichtig ist die Bemerkung im Text, dass ausgeschlagene Drosselklappenwellen die Ursache sein können.
 
Bau die Welle mal aus und schmiere die Welllagerung/Welle mit ganz zähen Fett ein das nicht gleich durchgelutscht wird,( z.B. Motorradketten Hochleistungsfett)
 
Zusammenbauen und Probefahrt.
 
Ist ja mal ein Versuch wert.  Zwinkernd
 
/b
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #26 - 31.03.2011 um 22:01:42
 
Hallo Alfred,
 
Deine Endworten sind ein gute Rat für
Mirko.
 
Gruss Adry
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #27 - 02.04.2011 um 20:33:46
 
Hallo Mirko,
solltest Du Teile für Deinen Motor benötigen,kann ich Dir mit vielen OM636 Motorteilen helfen,wie Einspritzpumpe-Zylinderkopf-Düsenstöcke-usw.
Ich habe einen fast kompl.636 Motor zerlegt im Regal liegen.
 Gruß Hans
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #28 - 02.04.2011 um 21:25:09
 
Hallo zusammen
Die beiden Vorschläge werde ich die nächsten Tage (ohne Haube fahren und Drosselklappenwelle abdichten) ausprobieren.Wie klingen eure Diesel,wann nageln wann nicht?Meiner hat im Standgas immer genagelt und bei Gas nur noch gebrummt.Im Moment nagelt er fast nicht nur bei Kaltstart,dabei heller Rauch,sobald er Warm ist kommt nichts mehr aus dem Auspuff(ich sehe im Rückspiegel nichts beim fahren,war am Anfang anders).
Hallo Adry
Steht in deinen super Handbuch(aus dem die Prüfung der Membran ist)etwas über Prüfmöglichkeiten vom Spritzversteller?Das würde ich auch gerne als Fehlerqelle noch ausschließen.
       Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #29 - 02.04.2011 um 21:31:34
 
Hallo Hans  
Mal schauen wohin mich meine Prüfereien noch führen,denn würde ich gern auf dein Angebot zurückkommen.
                Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #30 - 03.04.2011 um 10:16:44
 
Hallo Mirco,
ich habe das betr.Werkstatthandbuch.Dort sind alle Einstellwerte und Arbeitsschritte sowie Prüfschritte beschrieben.Ich kann Dir die entsprechenden Seiten kopieren und zukommen lassen.Falls Interesse besteht,bitte Deine Anschrift per PN.
Gruß Hans
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #31 - 03.04.2011 um 21:26:29
 
Hallo Mirko,
Prüfung von Spritzversteller kannst du
bekommen,aber heute nicht,kann keine
Bilder verschicken.Dieser Prüfung ist in  
ausgebaute zustand.Der Spritzversteller
ist ein einfaches teil und kann in eingebauten zustand einfach geprüft
werden.Verschlussdeckel von Steuergehäuse nehmen und mit Ringschlüssel spiel prüfen auf die Fliehgewichte,diese sollen durch die Feder festgehalten werden.Diese Fliehgewichte sollen nach innen liegen.
Bei jeder EP wechsel muss man kontrolieren beim einspritzbegin,dass
diese Gewichte in diese Stellung sind.
 
Gruss Adry
 
 
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #32 - 04.04.2011 um 00:08:11
 
mirko,
 
Du brauchst das WHB 636/621 - das WHB des 170er ist dafür überhaupt nicht geeignet Zwinkernd
 
Ich könnte Dir dies nach Abschluß meiner Einstellarbeiten leihen.
 
 
gruß
 
Jürgen
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #33 - 04.04.2011 um 18:27:54
 
Hallo Mirko,
 
Prüfung von Spritzversteller.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #34 - 04.04.2011 um 19:24:32
 
hallo Mirko,
der Spritzversteller hat aber nichts mit der schwankenden Motordrehzahl zu tun.
Mit dem Spritzversteller wird der Einspritzzeitpunkt von 26 (Leerlauf) auf 32 Grad vor OT bei Höchstdrehzahl verändert um die kaum messbaren 3 PS mehr an Leistung raus zu kitzeln.
Habe noch nie einen ausgeschlagenen Spritzversteller gesehen.
 
Gruß, Alfred
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #35 - 04.04.2011 um 20:34:49
 
Danke an euch alle,ihr wahrt das Wochenende fleißiger als ich an meinem Thema.Am Sonntag bin ich mal wieder ca 100km gefahren,ruckt wie immer.Letzte Woche hatte ich unter anderen auch ins Membrangehäuse einen Blick geworfen,dabei ist mir im Deckel ein Segerring aufgefallen(hinter der Feder).In meinen WHB steht da was von 1bis2mm einlegen um die Endgeschwindigkeit zu ereichen,also später abzuregeln(hat wol mein Vorbesitzer reingelegt).Habe ich beim zusammenbau weggelassen,zum probieren ob das vieleicht das Übel sein kann.Ruckt noch,aber die Scheibe die bringts,mit scheibe ist das Auto 15km/h schneller und hat auch deutlich besseren Anzug,Geschwindigkeit am Berg ist fast gleich.Das einzige positiefe ohne Scheibe ist ,das keinerlei Rauch aus dem Auspuff kommt.Das nur mal so am Rande, meine Beobachtung.Spritzversteller werde ich noch prüfen,und bei der Gelegenheit den vorderen Gummiblock von der Motorhalterung tauschen.Die Drosselklappenwelle werde ich auch noch abdichten zur Probe.Prüfanleitungen will mir Hans schicken,mal sehen was alles dabei ist.Bin noch am suchen ob beim Boschdienst sich einer findet,der sich eventuell mit Unimog auskennt,der müsste doch die gleiche Regelung haben,nur mit weniger leistung,könnte man vieleicht Paralelen ziehen.Werde weiter berichten.
Hallo Jürgen,Geht dein Auto jetzt nachdem du den Förderbeginn geändert hast?
  Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #36 - 05.04.2011 um 07:47:07
 
Hallo Mirko,
 
Die Ursache des Problems gefunden.
 
Beitrag 7
Adry deine Prüfung ist mir fast etwas  
zu gefärlich,wenn sich die mutter bei
der Fahrt noch weiter löst,nicht das der
mir durch geht.
Absolut keine Gefahr,selbst nicht wenn
diese leitung abgenommen wird.
Mit dieser Prüfung habe ich dich zeigen
willen,dass keine Membran,EP,oder
etwas anders Ursache sind.
Dieser Prüfung steht nicht in WHB.
 
Mein erster Verdacht war Unwucht, weil
das ruckeln bei einer bestimmten
Drehzahl war.Aber nicht warum.
 
In Beitrag 3 hast du das genau  
beschrieben ,,Auto ruckt noch immer,
irgend wie ist das wie eine Unwucht
(gefühlt)'' Auch das ruckeln bei leerlauf
ist schuld daran.
 
Die Ursache ist ,,Schwungradwechsel"  
 
Schwungrad   Unimog
Aussen-O 278 mm.
Schwungmoment 0,76 kgm
Schwungrad   170-180
Aussen-O 256 mm.
Schwungmoment 0,62kgm
 
Thema Nageln und Leistung
Kompression ist Ursache Nageln und
Leistung.Neue Einspritzdüsen helfen
nicht.
Jürgen
In dieser Forum habe ich ,,keiner''
verunsichern willen,nur zum nachdenken
 
 
          Gruss Adry
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #37 - 05.04.2011 um 17:02:33
 
Andry,
 
Hat doch nix mit verunsichern zu tuen Zwinkernd
 
Aber,einer schreibt aus Sicht zum Unimog,ein anderer zum 170 D,und wieder ein anderer zum 180 D ! Da kann dann schon leicht etwas verwechselt werden.Im Grunde sollte,die Einstellung des Motors nicht schwierig sein,man macht es nur zu selten Zwinkernd
 
Das Werkstatthandbuch vom 170er,sollte man während des Überholvorgangs solange verstecken,dat geht garnicht Grinsend
 
Ideal ist das WHB für die Motoren OM 636 / OM 621 - da dort alle Änderungen eingeflossen sind.Der Spritzversteller ist ein Ding für sich,da darf der Motor NUR! in Drehrichtung bewegt werden,damit die Fliehkraftgewichte sich sonst öffnen können.Während man beim normalen Motor,schon mal hin und her bewegt,um die mechanischen Verluste aus zu gleichen Zwinkernd
 
Meiner raucht immer noch,und bin froh das der Nachbar noch nicht die Feuerwehr gerufen hat Grinsend Grinsend
 
Ich werde jetzt mal den Tank reinigen,da ich VOR dem Qualm ein Dieselsystemreiniger ,und zwei Liter Motoröl zugesetzt habe Grinsend
 
gruß
 
Jürgen
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #38 - 05.04.2011 um 20:03:17
 
Hallo Andry
Deine Idee klingt einleuchtend,weil sich das wirklich wie eine Unwucht anfühlt.Aber wie passt der Durchmesserunterschied zum Anlasser,gibt es da auch verschiedene oder ist der Zahnkranz immer gleich?Ich glaube mich zu erinnern,das mein Schwungrad keine OT und FB Markierung hat,sondern eine OIT und 2I6 (das in der Mitte soll ein Strich sein).Kann ich das an einer solchen Zahlenfolge erkennen welches Schwungrad ich habe oder sehe ich das nur bei ausgebauten Getriebe?Nur ist mir die ersten 4000km das Rucken nicht aufgefallen,erst letztes Jahr,als das Auto den Leistungsverlust hatte,aber es kann auch sein das man nach der Restauration voller Freude einige Sachen als gegeben ansieht,weil man keinen Vergleich hat.Anfangs hatte das ganze Auto zwischen 80 und 90km/h eine gefühlte Unwucht,nicht nach vorn oder hinten zuzuordnen,(gefühlt wie Kardanwelle).Als erstes Räder nochmal auf die Wuchtmaschiene,Kein Erfolg.Vordere Hardyscheibe gewechselt und alles gut.Was ich damit sagen will ist das man sich meistens auf sein erstes Gefühl verlassen kann.Werde meinen Motor Freitag mal langsam durchdrehen und alle Markierungen aufschreiben,oder kan man durch das Loch vom Anlasser was messen?
     Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #39 - 05.04.2011 um 20:51:13
 
Zitat von Adry.R am 05.04.2011 um 07:47:07:
Hallo Mirko,

Die Ursache des Problems gefunden.


Die Ursache ist ,,Schwungradwechsel"

Schwungrad   Unimog
Aussen-O 278 mm.
Schwungmoment 0,76 kgm
Schwungrad   170-180
Aussen-O 256 mm.
Schwungmoment 0,62kgm

Thema Nageln und Leistung
Kompression ist Ursache Nageln und
Leistung.Neue Einspritzdüsen helfen
nicht.

    Gruss Adry

 
GEIL !!! Lächelnd
 
Bei steil stehenden Diesel-Nackenhaaren, aber immer noch lernwillig,
bitte ich doch mal um 2 Aufkärungen:
 
a) Wo ist der kausale Zusammenhang zwischen dem Bonanzaeffekt und dem Schwungrad ???.  
 
b) Kompression ist Ursache Nageln und
Leistung

Sensationelle Aussage, da habe ich aber in den Vorlesungen was anderes gehört, oder war ich da gerade besoffen?
 
Kann natürlich auch beides neue Erkenntnisse aus "Jugend forscht" ein  Zwinkernd
 
Also lieber Vertreter dieser Thesen, deklinier das mal durch, damit das ganze Forum es versteht und nachvollziehen kann.
 
Da ist einer aber sehr gespannt /b  verlegen  
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #40 - 05.04.2011 um 21:16:28
 
....wenn von "Unwucht" die Rede ist, könnte das durchaus was mit dem Schwungrad zu tun haben. Wenn nämlich im Zuge der gesamten Bastelei mal die Schwungräder ausgetauscht, vertauscht oder sonstwie wurden..........
gruß
thomas
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #41 - 05.04.2011 um 22:47:21
 
Hallo zusammen,
 
Erstens,dieser Motor soll nach der Überholung 6.500 km gelaufen haben.
Wie ist das möglich,das der Verdichtungsdruck nur 17 kg/cm ist?
Normaler Verdichtungsdruck ist 22-23
kg/cm.Dieser Motor wolte nicht Nageln
und hat keine Leistung Bergaufwarts.
Meine erfahrung ist,wenn ein OM 636
leise lauft,die Kraft weg ist.
 
Zweitens,nach dem der Kurbelwelle
geschliffen ist,wird dieser zusammen
mit dem Schwungrad ausgewuchtet.
Nicht für nichts.
Nach Angaben ist das Schwungrad
gewechselt.Wenn man gebrauchter
Schwungräder wechselt ist der kans
gross  von Unwucht.
Und sicher wenn diese verschiedene
Abmessungen haben.
 
Meiner meinung ist,das dieser Überholung,nur eine Teile wechselung
gewesen ist.
Wenn noch Fragen sind,beantworte ich
die gerne.
 
 
              Gruss Adry
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #42 - 05.04.2011 um 23:00:44
 
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #43 - 05.04.2011 um 23:09:49
 
ich hab auch aufgegeben.  Alfred
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #44 - 06.04.2011 um 14:04:33
 
Hallo Baloke,
 
Alle sagten das geht,dann kam einer,
der wusste das nicht,und der sagte
es geht nicht.
 
 
             Gruss Adry
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mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #45 - 06.04.2011 um 20:18:47
 
Hallo Leute
Immer Ruhe bewahren,schlagt euch nicht wegen mir die Köpfe ein.Das mit dem Schwungrad finde ich nicht so abwegig,wenn bei einen VW ein Zweimassenschwungrad defekt ist,schüttelt er auch im Standgas als ob ein Zylinder fehlt und beim beschleunigen ebenfals.Das habe ich schon öfter erlebt.Die haben dann aber eine große Unwucht,die ich mir wiederum bei einen Festen Schwungrad kaum vorstellen kann.Ich kenne Stationärmotore bei denen es verschiedene Schwungräder gibt,für verschiedene Einsatzmöglichkeiten(zB Traktoren oder Notstromagregate).Der Motor ist ca.1980 bei Audi in Ingolstadt gemacht,mein Vorbesitzer hat da jemand gekannt der alles organisiert hat.Neue Kolben,Zylinder geschliffen,Kurbelwelle geschliffen und neu gelagert,Zylinderkopf komplett inst.Ich habe nachgesehen ist alles gemacht nur die Nockenwelle hatte ich nicht herausgezogen,habe ich einfach drauf vertraut alles andere stimmte ja auch.Das Auto soll bis ich es gekauft habe nur im Hof bewegt worden sein.Alle Anbauteile hat mein Vorbesitzer angebaut und nicht mal gereinigt(im Oelfilter wahr alles voll Laub).Den alten Originalmotor Mit Frostschaden habe ich damals gesehen,weis aber nicht mehr ob da ein Schwungrad dran wahr,Habe mir nur das Typenschild abgemacht.Ich habe den Motor wie schon beschrieben bis auf Kopfdichtung zerlegt und mit neuen Dichtungen und gleichen Anbauteilen zusammengebaut.Der Vorbesitzer hatte mehrere Unimog ,deshalb denke ich das da ein Schwungrad vom Unimog dran ist,da die 26 Grad Markierung da ist,was dann eigentlich wieder zum Motor passen müßte.Ich habe mich noch nicht durchgerungen das Getriebe auszubauen.Mir stellt sich noch die Frage,wenn die Motore alle gleich sind vom Aufbau,ob das Schwungrad nun dem Verwendungszweck wie PKW,Unimog oder Boot zugeordnet werden muß oder der Motornummer die normalerweise darüber Aufschluß gibt,aber bei mir ist doch ein Unimogmotor im PKW also müßte ich doch ein Schwungrad vom PKW verwenden?
 Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #46 - 06.04.2011 um 21:16:33
 
Hallo, ich möchte auch mal meinen Senf dazugeben. Ich habe 1959 bei Daimler Benz Autoschlosser gelernt. Damals waren ja diese Dieselmotoren unser tägliches Brot. Als erstes kann ich sagen, dass sich viele Taxifahrer aufgeregt hatten über den "Bonanzaeffekt" Am schlimmsten waren die "Kängurureifen" von Michelin. Wer damals Gürtelreifen montiert hat, hat sich dieses "Problem" gleich mit eingebaut. Ich kann mich nicht erinnern dass es damals zu einer "Werkslösung" gekommen wäre. Damit musste man einfach leben. Irgendwann hat man das im Gefühl wieviel Gas man geben kann ohne das Känguru zu wecken.
Nun zum Rauchen. Ich gehe davon aus, dass alles bisher geschriebene sorgfältig überprüft wurde. Auch dass das Luftfiltergewebe in Ordnung ist. Ich hatte mal erlebt, dass ein Lappen in den Luftfilter geraten war und hat die Luftzufuhr auf seine Art geregelt.  
Wenn ein Diesel schwarz raucht, dann hat er zuviel Sprit und zu wenig Luft. Darf im Leerlauf schon mal garnicht sein, sonst muß man tatsächlich die Pumpe überholen lassen bzw. die Einstellung  des Förderbeginns nochmal unter die Lupe nehmen. Wenn er nur beim Beschleunigen richtig schwarz raucht, dann ist der Volllastanschlag in der Einspritzpumpe nicht richt eingestellt. Normalerweise wird der bei der neuen Pumpe auf dem Prüfstand eingestellt und man hat dann nichts mehr damit zu tun. Die Volllastverstellschraube ist die verplompte Schraube direkt unter dem Membranengehäuse. Ich bin mir nicht mehr sicher, muss diese reingedreht oder rausgedreht werden. Das kann man aber selbst ausprobieren. Wichtig ist, die Orginalstellung der Schraube zu kennzeichnen, damit man alles wieder so hindrehen kann wie es vorher war. Die Verstellung selbst sollte nur minimal ausgeführt werden. Eine Viertel Umdrehung auf oder zu. Schraube wieder gut kontern und fahren. Losfahren,  in den 4 Gang schalten, Vollgas geben. (Ohne Bonanza)  Am Besten ist wenn einer hinterher fährt und die Sache begutachtet. Die Beurteilung im Rückspiegel ist nicht anzuraten. Wenn bei der Probefahrt festgestellt wird das Rauchen ist weniger, dann kann man nochmals eine viertel Umdrehung verändern. Usw. Man muss sich an das Ergebnis heranschleichen.
Klar ist natürlich auch, dass eine bestimmte Menge Ruß herauskommen darf. Wird zuviel zugereht hat der Motor auch keine Power mehr. Die Einstellung der Volllastanschlagschraube ist immer ein Kompromiss. Etwas mehr Ruß (?)  heist mehr PS, aber auch unnötiger Spritverbrauch. Ruß sind unverbrannte Kohlenwasserstoffe, die kaum zur Leistung beitragen aber massiv die Umwelt belasten. Garkein Ruß heist aber auch Kraftverlust.
Nun, frohes Schrauben
Gruß H. Müller
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #47 - 07.04.2011 um 15:57:58
 
moin,
zum Schwungrad: mein OM636 Ersatzteilbuch von 1966 gibt da nicht so viel her. Da gibt es nur ein Schwungrad für alle.
Es ist auch relativ unerheblich, ob der Unimog oder der Stationärmotor andere S. haben als der Pkw-Motor.
Wichtig ist, daß das Teil ein bestimmtes Mindestgewicht hat, damit der Motor rundläuft. Je nach Verwendungszweck erhöht man das Gewicht dann u.U.  
D.h. dann im Umkehrschluß: der Pkw-Motor dürfte wahrscheinlich das leichteste S. haben, da die Klöterkästen sonst überhaupt nicht hochdrehen würden.
Weiter kann man dann spekulieren, daß ein "Sonderschwungrad" wahrscheinlich einen technischen Hintergrund hat, der z.B. in einer geänderten Kupplungsglocke oder irgendwelchen speziellen Anflanschungen zu suchen ist.
Das sollte erstmal grundsätzlich trotzdem funktionieren, wenn das sonst so alles zusammenpaßt.
Es ist eben nur die Frage, ob bei der Motorüberholung, oder bei dem Umbau von Unimog auf Pkw oder wie auch immer, das S. korrekt verwendet wurde. Kurbelwelle und S. gehören bei diesen Motoren immer zusammen. Wird das S. gewechsel, muß es gewuchtet werden.
Diese Frage sollte also als erstes beantwortet werden: was ist da überholt und zusammengebaut worden?
Solange das nicht geklärt ist, bleibt für mich immer die Vermutung, daß da Kw und S nicht zusammenpassen.
gruß
thomas
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #48 - 07.04.2011 um 20:22:22
 
Hallo Corsa
Am Anfang dieses Beitrages hat jemand geschrieben das ein OM 636 auch gleichmäßig laufen kann,das wahr der Anlass alles unter die Lupe zu nehmen.Wenn mir jeder von euch sagt,das er das gleiche Fahrverhalten hat und ich zu viel erwarte,dann währe ja alles gut.Dann muß ich versuchen dieses Jahr auf das Forumstreffen zu kommen,"und mit jeden Auto eine Probefahrt machen",um zu wissen ob mein Auto wirklich so schlecht ist.(Scherz)  
Michelin XAS habe ich drauf.Bonanzaeffekt hin oder her,aber warum dieses Schütteln im Standgas?Heute habe ich wieder mal einen Opel Signum auf der Bühne mit defektem Zweimassenschwungrad,schüttelt trotz 6Zy. im Standgas und beim fahren bis 3000U/min,danach alles gut.Nun bin ich mir nicht sicher ob es was bringt das Schwungrad einzeln auswuchten zu lassen,da diese 26 Grad Markierung drauf ist muß es von einen Motor mit Spritzversteller sein also könnte es von dem Unimogmotor sein den ich drin habe,wenn vom 170er hätte es doch eine FB Markierung?
Das rußen ist eigentlich kein Problem ,ist nur nach Kaltstart.Am Wochenende ist ein zweiter Oldtimer hinter mir gefahren und hat gesagt ,das nichts zu sehen ist,nicht mal am Berg.Deine beschriebene Prozedur habe ich bei Kilometerstand 300 gemacht mit Erfolg,vorher war es richtig schlimm.Verbrauch ist schon immer um die 7Liter und ich fahre selten langsam,weil ich das auto nicht nur zu Treffen fahre sondern auch jede Erledigung bei schönen Wetter damit mache.
Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #49 - 07.04.2011 um 22:03:48
 
Hallo zusammen
Mir ist gerade noch was eingefallen.Ich weis nicht mehr wie viele Schwungräder ich in den letzten 20 Jahren gewechselt habe(die es für jedes Auto als Ersatzteil gibt)das ging immer gut.Also kann es nicht sein das Kurbelwelle und Schwungrad zusammen gewuchtet werden sondern das muß einzeln gewuchtet sein.Ich weis natürlich nicht ob das früher anders wahr,also kann es auch Sinn machen ,Schwungrad einzeln nachwuchten zu lassen evtl. mit Kupplungsautomat.
   Gpuß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #50 - 08.04.2011 um 12:19:32
 
Hallo!
 
In der Übersicht(Anhang zu Beitrag 36 Andy) wird aufgeführt,daß Daimler auch OM 636 ohne Schwungrad ausgeliefert hat.Dies deutet darauf hin,daß die Teile auch einzeln gewuchtet verbaut werden können.
Ich selbst habe eigentlich erst einmal eine "Schwungscheibenunverträglichkeit" erlebt:Eine 280er Pagode,die ohne Wuchten von Automatik auf Schaltgetriebe umgebaut wurde.
Ich habe auch habe schon mal einen Heckflossendiesel in einen Ponton eingebaut.Der lief auch mit der deutlich kleineren Schwungscheibe problemlos.
 
Grüße
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #51 - 08.04.2011 um 20:13:10
 
...da ihr mir sonst immer um die Ohren haut, was so alles im WHB drinsteht: es steht drin, daß Kw und Schwungrad gemeinsam gewuchtet sind!!
Das heißt ja nicht, daß man einen Motor nicht ohne S. ausliefern kann....man muß halt nur zuende denken!!
Ich habe schon einige zig Schwungräder umgebaut, meist weil die Zahnkränze schlecht waren oder die Kupplungsfläche zu schlecht. Ich habe sie immer wuchten lassen! Und es waren keine ohne Unwucht. Das sind ja keine Kilos, aber ein paar Gramm machen bei Einwirkung der Drehung schon einiges aus.
Natürlich laufen die Motoren auch so.
Aber es gibt ja auch den Begriff "Bauernmotor", ich weiß schon woher der kommt.....
Und da ihr ja alle sowieso mehr wißt, klinke ich mich jetzt, wie Baloke und Alfred aus. Wir haben von modernem Motorenbau nämlich keine Ahnung.....
gruß und fröhliches Schaffen....
thomas
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #52 - 11.04.2011 um 08:08:00
 
Hallo zusammen
Ich wollte noch einen Abschlusbericht geben.Die Drosselklappe habe ich noch mit Schmierstoffpaste(eine richtig zähe Pampe) abgedichtet,leider auch ohne Erfolg.An die Welle die an der EP hinten rausschaut habe ich mir ein Flacheisenstück angeschraubt,damit kann ich die EP-Welle ein kleines Stück in Drehrichtung gegen einen Federdruck bewegen,somit ist der Spritzversteller zumindest nicht fest.Eine tiefgründigere Prüfung werde ich mir vorerst sparen.Zum Thema Schwungrad werde ich mir nächsten Winter mal Gedanken machen,wenn die KW und SR zusammen ausgewuchtet sind muß ich den Motor ausbauen und die KW ebenfalls wuchten lassen(das ist mir jetzt im Sommer zu viel Arbeit da fahre ich lieber,so schlecht geht er ja auch wieder nicht).Das SR was zu dem Motor gehört,werde ich nach 30Jahren kaum noch finden.Obwohl ich das bedenklich finde,wie man ein SR mit KW wuchten kann(habe ich auch im WHB gelesen)und dann in der Ersatzteilliste einzelne Schwungräder anbietet.Wenn man ein verschlissenes SR wechseln will,muß man immer die KW ausbauen und beides zum Wuchten bringen,das muß man nicht verstehen aber vieleicht wahr das damals Gang und Gebe.Ich habe jetzt alle Probierumbauten wieder in den Ausgangszustand zurückversetzt und werde vorerst so weiterfahren.Neue Motorgummilager werde ich noch einbauen,sind aber noch nicht geliefert.Über Sommer werde ich versuchen viele Treffen zu besuchen um evtl. ein paar Dieselbenz aufzuspüren um zu schauen wie die anderen so gehen,obwohl bei mir in der Umgebung scheint es keine 170S zu geben(bin immer der einzige)nur 170V Vorkrieg.Trotz allem finde ich das Forum richtig gut,50 Antworten,ein paar neue Prüfanleitungen und viele gute Ideen(ist in anderen Foren nicht so viel Bewegung in so kurzer Zeit).Nochmals Danke für eure Geduld mit mir,und die vielen guten Ratschläge.
                                                        Gruß Mirko
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Th. Dinter
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #53 - 11.04.2011 um 20:05:36
 
....um Dir nur ganz kurz auf die Sprünge zu helfen: wenn man ein verschlissenes Schwungrad auswechseln will, dann nimmt man das Verschlissene und das andere(kann auch gern ein gebrauchtes sein), geht zum Motoreninstandsetzer, erklärt dem was man machen will(so, daß er das versteht....!!) und läßt den dann machen. Normalerweise weiß der, wie gegengewuchtet wird.....
Die Kurbelwelle braucht nicht raus.....
gruß
thomas
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HAH
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #54 - 11.04.2011 um 21:09:46
 
Hallo,
das wuchten geht recht einfach.1.altes Schwungrad wird auf einer Welle befestigt.Das neue Rad wird 180 grad versetzt (zum alten rad)ebenfalls
auf der Welle befestigt.Dann die Welle auf 2 Auswuchtrollenböcke legen.Das zu grosse Gewicht dreht immer nach unten.Unten anzeichnen und dann mit Bohrer Gewicht reduzieren.Aber bitte Vorsicht,dazu gehört etwas Erfahrung bzw. öfter nachbohren.Dann immer wieder testen,bis die  
Schwungräder in jeder Stellung stehenbleiben und nicht auspendeln.So wurde es jedenfalls vor 35 Jahren bei der Mercedes Benz Niederlassung
Köln gemacht.
Grüsse  Hans
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #55 - 12.04.2011 um 07:24:19
 
Hallo Mirko,
 
        ,,Achtung''
 
Wenn du lange durch fährst mit dieser Unwucht,kann es kommen bis Kurbelwellenbruch.
Am besten kann nur dieser Schwungrad ausgewuchted werden.
 
       Gruss Adry
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mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #56 - 12.04.2011 um 19:24:27
 
Hallo Thomas
Das wird mir warscheinlich nicht viel nützen,denn wenn mein altes Schwungrad eine Unwucht hat ,würden die mir das neue wieder auf die gleiche Unwucht wuchten.Keiner weiß ob das SR damals überhaupt mit beim Motoreninstandsetzer war oder ob da irgend eins rangekommen ist(da standen einige Unimog und viele Ersatzteile rum).Bei meinen Problem wird es mehr Sinn machen alles wegzubringen,und das ist mir jetzt im Sommer einfach der Aufwand zu groß.
   Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #57 - 30.07.2011 um 18:12:02
 
Hallo zusammen
Im Urlaub hatte ich Zeit mal wieder etwas zu probieren.Als erstes habe ich neue Motorgummiblöcke eingebaut,ohne Veränderung meines Problems.Dann ist mir aufgefallen,das beim halb betätigen der Kupplung das Rucken deutlich weniger wird,was auch nur durch die Stabilisierung des Motors vom Gestänge kommen kann.Ich habe mich dann doch durchgerungen das Getriebe auszubauen um nach der Kupplung zu schauen.An der Kupplung gab es keine sichtbaren Schäden,aber ich habe trotz allem vom Pilotlager bis zum Drucklager alles neu gemacht(ich habe allerdings keine Scheibe von VW gefunden die gepasst hat,wie in einer anderen Diskusion geschrieben wurde)mußte auf die Apotheke zurückgreifen.Schöner Nebenefekt ist,das die Kupplung jetzt super leicht zu betätigen geht.Nun zum Schwungrad,das große vom Unimog passt nicht in die Kupplungsglocke,also geht nur das Kleine vom Pkw.Da ich eine 26 Grad Markierung drauf habe muß das SR vom 180er sein.Ich habe schon begriffen das Kurbelwelle und SR seiner Zeit gemeinsam gewuchtet wurden,wollte aber einfach wissen ob es eine Veränderung gibt,wenn ich das SR auf null wuchte oder ob es überhaupt eine große Unwucht hat.Das SR habe ich zum wuchten weggebracht,die gesamte Unwucht war ein 8er Loch 3mm tief.Egal ob besser oder schlechter,ich werde den Motor auf jedem Fall ausbauen müssen,um alles zusammen zu wuchten.Nach dem Zusammenbau alle Probleme beim alten,keinerlei Veränderung zu spühren.Im Winter werde ich den Motor ausbauen und komplett zerlegen um endlich Klarheit zu haben was da los ist und wo meine Kompression an allen Zylindern geblieben ist,ich hoffe das nur die Kolbenringe fest sind durch meinen falschen Ölmesstab,und keine größeren Schäden entstanden sind.Die EP werde ich nochmals auf den Prüfstand zum Boschdienst bringen,sicher ist sicher.In letzter Zeit bin ich mit dem Auto kaum noch gefahren,weil es keinen Spaß macht wenn nicht alles perfekt geht.So das war ein kleiner Zwichenbericht,neues wird es dann im Winter geben.
        mit verregneten Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #58 - 11.10.2011 um 20:21:24
 
Hallo zusammen
Wieder mal was neues von der Rüttelplatte.Habe Motor ausgebaut und komplett zerlegt.Zum Zylinderkopf,Ventile absolut dicht,Vorkammern nicht abgebrannt ,Dichtfläche gereinigt und mit Haarlineal geprüft,alles i.O.Dichtfläche am Block ebenfalls geprüft und i.O.Aber die Kopfdichtung sieht nicht gut aus,am Steg zwischen 1. und 2.Zylinder schon sehr schwarz verbrannt aber noch nicht ganz durch,am 3.und 4.Zylinder nur leichte Verfärbung.Wahrscheinlich hat er seinen Kompressionsdruck etwas zwischen den Zylindern hin und her gedrückt.Im Unimogforum haben einige Leute durchgebrannte Dichtungen an der gleichen Stelle,habe mich dort schon mal belesen über die beste Nachziehmethoden und Drehmomente.Als nächstes Kurbelwelle mit Schwungrad raus,geht zum wuchten.Alle Lager sehen aus wie unbenutzt,außer das Pleuellager vom 1. Zylinder,da ist das Weismetall von der Lagerschale zu 70% abdebröselt ,warum weis ich noch nicht.Oelbohrungen sind alle frei und Kurbelzapfen ist auch glatt wie verchromt.Evtl.hat es mit der 10jährigen Standzeit bevor ich ihn gekauft habe zu tun.Alle Kolben gezogen,gesäubert,sehen alle aus wie unbenutzt nach 7000km und Kolbenringe sind auch leichtgängig und sauber.Einspritzpumpe muß  ich zu Bosch bringen,habe nach etwa 300-500km Oelstandsverdopplung durch Diesel im Pumpengehäuse ,Vorförderpumpe hatte ich im Sommer schon deshalb gewechselt,weil ich mir nicht vorstellen konnte,das die neue EP schon wieder defekt ist.Beim säubern der Kolben mit Pleuel ist mir aufgefallen,das 3Pleuel Feingewinde haben und eins normales.Beim genauen hinsehen war die Grundform des Pleuels etwas anders (laut Nr.vom Benziner,die anderen vom Diesel).Auf meiner normalen Küchenwaage ist das Pleuel 100g leichter als die anderen,das könnte die Unwucht des Motors erklären (laut WHB max 4g Unterschied).Wer Kann helfen,und hat noch eins übrig von einen alten Motor,das ich kaufen kann?Lagerschalen hoffe ich vom örtlichen Motoreninstandsetzer zu bekommen. Die Nummer von dem Pleuel 636 038 0301
                  Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #59 - 11.10.2011 um 21:06:49
 
Hallo Mirko,
 
Pleulstange kannst Du von mir bekommen Zwinkernd
 
Neue Lagerschalen,orginale bekommst Du günstig bei ebay ! Suche unter Unimog 411 !
 
Gruß
 
Jürgen
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #60 - 11.10.2011 um 21:30:45
 
Hallo Jürgen
Nehme dein Angebot gerne an,schreibe mir wie wir es mit der Bezahlung machen,denn ich stehe noch vom letzten Mal in deiner Schuld.
           Gruß Mirko
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Adry.R
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #61 - 12.10.2011 um 18:54:43
 
Hallo Mirko,
 
Wie kannst Du nach etwa 300-500 km. die  Oelstandsverdopplung durch Diesel im Pumpengehäuse messen?            
Normalerweise sitz an die rückenseite im  
Pumpengehäuse eine überlaufleitung und  
ist das niveau von Diesel oder Motoroel  
gleich.Alle Ersatzteile von Einspritzpumpe  
sind nicht mehr neu zu bekommen,und diese Diesel leckoel hat keinen einfluss auf den Motorlauf.Auch eine neue Einspritzpumpe hat Diesel leckoel verlusst.
 
Gruss Adry Ruurlo NL.
 
 
 
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #62 - 12.10.2011 um 20:33:15
 
HalloAdry
Am Oelmeßstab in der EP,die Überlaufleitung ist dran, aber so wie ein Ring.Heute habe ich die EP zum Boschdienst gebracht,als ich dem Meister mein Problem mit dem Leckoel und dem Ruckeln schilderte ,meinte er ich brauche nicht weiterreden,das sind eindeutig verschlissene Pumpenstößel.Die werden mir nach Prüfung in den nächsten Tagen ein Angebot machen,von Lieferproblemen war keine Rede.Mein Problem ist jetzt,wie kann das bei intakten Filter und 7000km sein?Ich werde noch den Tank ausbauen und von innen versiegeln,bei meinen anderen Autos habe ich das gleich mit gemacht,nur hier bei einem Diesel sollte eigentlich nicht so viel Rost innen anfallen.
                               Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #63 - 13.10.2011 um 18:44:32
 
Mirko,
 
Habe einen losgeschickt,sollte der nicht zu den anderen drei dienes Motors passen,schicke ich die anderen drei hinterher - sind aus dem gleichen Motor Zwinkernd
 
gruß
 
jürgen
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #64 - 18.11.2011 um 21:17:34
 
Hallo Mirko,
 
Wenn man ein Problem auflösen wil, muss man dieser bei den Wurzel anfassen und nicht immer da herum laufen.Die erste Eingabe ist meistens der beste.
In Beitrag 3 Deine Wörter:
,, Auto ruckt noch immer,irgend wie ist das wie eine Unwucht ( gefühlt )"  
 
Bei Anfang dieses Thema wahren Motor und EP vor 5500 KM. neu.
Die Düse in der Unterdruckleitung hast Du nicht vertraut.
Einspritzdüsen wegen Leistungsverlust getauscht.
Die Membran war undicht.              Spritzversteller.                           Drosselklappenwelle.                           Und nun hat dieser EP nach 7000 km.
,,verschlissene Pumpenstössel"
Lebensdauer von Pumpenstössel sind mehr als 500.000 km..
Und Du willst den Tank ausbauen und von
innen versiegeln,wo ist das Ende?
 
Gruss Adry Ruurlo NL.
 
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mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #65 - 19.11.2011 um 21:09:17
 
Hallo Adry
Wenn ich die Wurzeln nur finden würde,ginge es mir besser.Zur Unwucht hatte ich schon geschrieben,das ein Pleuel vom Benzinmotor eingebaut war,das 100g leichter war.Die Pleuel und Kolbengewichte stimmen mitlerweile auf 5g.Die Kurbelwelle habe ich mit Schwungrad zusammen Automatenwuchten lassen,laut Protokoll noch 0.09g.Vorher hatte sie 4,7g.Die Kolben,Kolbenringe und Zylinder haben kaum Gebrauchsspuren.Planflächen von Kopf und Block sehen unterm Haarlineal gut aus.Wie schon geschrieben,war an der Kopfdichtung an den Stegen zwischen den Zylindern die Dichtung schon schwarz verbrannt aber noch nicht ganz durch.Spritzversteller konnte ich mir jetzt auch ansehen,alles gangbar und Federn i.O.Ventile alle dicht.Nockenwelle i.O.Stößelstangen habe ich in der Drehbank versucht so gerade wie möglich zu bekommen.Pleuellagerschalen habe ich mit erneuert,weil die in der Mitte so abgebröselte Stellen hatten(trotz gutem Oldruck).Vorkammern sehen auch von unten gut aus,kein Loch ausgewaschen,Kugelstift ist auch überall drin und fest.Einspritzdüsen habe ich jetzt nicht noch ein mal geprüft,das hatte ich in Vergangenheit mehrfach gemacht,einmal habe ich sie noch zum Boschdienst gebracht,weil ich mit dem Spritzbild der neuen Düsen nicht so ganz zufrieden war und das Rucken anfangs darauf geschoben habe,weil die neuen Düsen beim langsamen betätigen des Hebels am Prüfgerät immer zuerst einen Tropfen herausdrücken und dann erst spritzen.Eine Düse hatte ich bei Km Stand 0 eingebaut,die geht so wie ich mir das Vorstelle ,jeder Sprühstoß einzeln langsam oder schnell und bleibt dabei immer trocken an der Unterseite.Die neuen machen das nur beim schnellen betätigen des Hebels(gleich Ersatzteilnummer,Bosch made in India)laut Boschdienst ist das so ausreichend ,weil im Betrieb der Vorgang auch schneller geht.Habe sie auch schon zwei mal reklamiert,hat aber nichts geändert.EP habe ich beim Boschdienst reparieren lassen.Anfangsverdacht mit Pumpenstößel hat sich nicht bestätigt,ein O-Ring von einem Druckstutzen hatte sich aufgelöst,warum auch immer?Pumpe ist auf Prüfstand eingestellt,angeblich alles i.O.Oelstandsverdoppelung war vieleicht nicht richtig ausgedrückt,ich meinte doppelt so viel wie von min nach max am Peilstab.Eine Innenbeschichtung vom Tank,war zwar unnötig weil kein Rost im Tank war,aber ich habe sowieso mehrere gemacht,und da brauchte ich das Zeug nur von einem in den nächsten laufen lassen.Motorgummilager und Kupplung hatte ich im Sommer ebenfalls erneuert.Motor zusammengebaut ,eingestellt und eingebaut.Sofort angesprungen,im Standgas wackelt er weniger(hätte mir noch mehr versprochen bei 100g)aber so bald ich etwas Gas gebe,steht der Motor absolut still(würde nicht mal eine Kaffeetasse überlaufen)in jeder Drehzahl bisVollgas ganz konstant und ohne Vibrationen.Bei der Probefahrt hatten mich dann meine Probleme wieder eingeholt,das Rucken ist irgendwie anders als vorher ,jetzt sogar im 2.Gang und viel Gas zu spühren,bei 50km/h weniger und ab 60km/h ist alles gut.Was mir noch aufgefallen ist,der Dieselverbrauch ist im letzten Jahr deutlich höher(10,5l) als in den vergangenen Jahren(7,5l)bei gleicher Fahrweise.Was mich allerdings wundert,der rußt jetzt auch nicht mehr wie vorher,ob die EP wirklich einen Prüfstand gesehen hat?Als ich die EP damals nach Komplettinstandsetzung eingebaut habe,hat der doch unheimlich gerußt,weil der Vollastanschlag zu weit offen war,wenn sie die EP jetzt auch wieder nach ihren Werten eingestellt hätten,müßte er doch wieder genau so rußen.Ich hatte den Anschlag eine dreivirtel Umdrehung zurückgenommen.Also genaugenommen bin ich noch immer auf Wurzelsuche.Es ist so schade,das Auto ging das erste Jahr so super schon zu fahren.
                                                     Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #66 - 19.11.2011 um 22:56:40
 
Hallo
 Wo hattest du denn die Pumpe? Bei Bosch Classicdienst oder bei wem anders?
Ich weiß es zwar nicht aber irgendwie Masse probleme oder sonst was kann es ja bei nem Diesel auch nicht geben?
Hast du denn Kompression voll?
Der Block könnte Risse haben das schon mal geprüft?
Nockenwelle verschlissen oder falsch?
Naja ich hol schon tief aus  Grinsend  
Manchmal ist es vielleicht nur ein kleines Detail was man übersieht
Mhh kann man die Kolben verkehrt herum einbauen?
Kolbenringe in der falschen Anordnung?
 
 hä?
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170ziger
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Dieseltreiber

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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #67 - 20.11.2011 um 10:03:07
 
hallo Mirko,
ich habe schon mal aufgegeben Dir zu helfen, gebe Andry recht, aber ich versuche es noch einmal.
 
Dein Auto ruckelt, wenn Du im 4.Gang ca 50km/std fährst.
 
Bei dieser Geschwindigkeit dreht der Motor ca. 1500U/min, oder 25U/sek..  Bei jeder Umdrehung gibt es 2 Zündungen.
Dein Wagen kann niemals in dieser Frequenz ruckeln.   Also muß die Ursache eine andere sein.
 
Es baut sich ein Schwingkreis auf.  Wenn Du schneller als 60km/h fährst, verläßt Du den Resonanzbereich.
 
Zur Einkreisung des Fehlers setze den Motor fest, ersetze den Gummi in der Drehmomentstütze z.B. durch eine Plastikscheibe und dann fahre nochmals,    und erzähle, wie sich der Wagen dann verhält (Brummen durch mangelnde Dämpfung ist klar).
 
Alfred
 
 
 
 
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #68 - 20.11.2011 um 16:38:14
 
Hallo Alfred
Der Gummi in der Drehmomentstütze hat bei mir etwas Spiel in dem Metallring.Den Gummi hatte ich mal mit Plastikband umwickelt,so das er nur noch mit Gewalt in das Gehäuse gepasst hat.Da wird das Auto unfahrbar,im Standgas schüttelt es das ganze Auto durch und beim fahren ruckt er wie immer,eine gefühlte Besserung hatte ich beim halb betätigen der Kupplung,weil der Motor warscheinlich von der anderen Seite stabilisiert wird.Ich bin jetzt auch mal ohne Kardantunnel gefahren,man sieht eigentlich keine Bewegung des Getriebe oder Motors beim Rucken.Seit ich die neue Kupplung drin habe bilde ich mir ein,das das rucken etwas mehr aber dafür weicher ist(Scheibe made in Itali).Laut WHB hat doch der Diesel eine andere Kupplungsscheibe?In einen anderen Beitrag hatte einer ein ähnliches Problem mit einem Benziner,was letztlich die Kupplung war.Irgendwo habe ich gelesen ,das eine VW kupplungsscheibe besser sein soll,aber von welchen Modell?Ich habe die Ersatzteilprogramme rauf und runter gewälzt,Durchmesser kein Problem aber das Nutenstück hat immer mehr Zähne bei VW.Die Unwucht und das Rucken sind ,Denke ich,zwei verschiedene Sachen,Unwucht ist jetzt auch kein Problem mehr.Das Problem mit dem Ruckeln muß etwas sein ,was im Betrieb verschleißen kann,weil es die ersten 4500km nicht da wahr.Unwucht vom Motor muß schon immer da gewesen sein,weil sich da nichts ändern kann,ich wahr blos nicht so drauf fixiert,weil das Auto gut ging.Muß mal sehen ,ob ich irgend ein Plastikteil finde,was da rein passt zum probieren.
                           Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #69 - 09.12.2011 um 13:59:54
 
Hallo Mirko,
 
Wenn in dieser ,,neuen" Motor ein Pleuel vom Benzinmotor eingebaut war,gibt es viele Fragen.
 
Motor von Unimog
Oelmessstab von Unimog
Schwungrad von 170 D - 180 D
Spritzversteller von 180 D
Einspritzpumpe von 170 D
1 Pleuel von Benzinmotor
Nockenwelle von ............???
 
Dan war meiner meinung in Beitrag 41 genau richtig.
Warum hat der Vorbesitzer vor 10 Jahren,das Auto mit dem ,,neuen" Motor,  
sich nur auf dem Hof bewogen?
Warum ein Pleuel von Benzinmotor eingebaut,wenn der Vorbesitzer mehrere Unimog Motoren herum liegen hat?
Unimog hat diese OM 636 Motoren bis - 09.1975 gebaut.
In diese Motoren sind verschiedene Nockenwellen und Pleuel verbaut.
Sogar verstärkte Pleuel,wobei den Grundmotor geändert werden muss.
Innerhalb von 7000 km.
Ist dieser Motor zweimal zerlegt.
Ist dieser Einspritzpumpe zweimal beim Boschdienst repariert.
Unwucht ist kein Problem mehr,aber das Problem mit dem Ruckeln ist noch immer da.
 
Nochmals,schade für so ein schönes Auto.
 
      Gruss Adry Ruurlo NL.
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Martin-RT
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #70 - 09.12.2011 um 15:42:54
 
Hallo Mirko,
der Regler an der Pumpe ist auch der richtige?
Wenn der Regler vom Unimog ist, könnte sein Verhalten anders sein..
Im PKW müssen wir lediglich die Leistung durch das Gaspedal vorgeben.
Beim Unimog ist es vielleicht die Drehzahl, die wir mit dem Gaspedal vorgeben...wie bei einem Traktor. Bleibt das Gaspedal konstant und die Drehzahl sinkt ab (durch Belastung), so geht die Einspritzpmpe über die Vollastkurfe, bis die vorgegebene Drehzahl wieder erreicht ist..
Das Geruckel könnte doch ein "Überregel"n sein...
So wie bei den ersten W124 Schaltwagen....
Gruß aus Reutlingen
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #71 - 09.12.2011 um 18:05:23
 
hallo Martin,    
Du hast anscheinend noch keinen Unimog?  Dann wird´s aber Zeit.   Der 411 hat die selbe Ansteuerung wie der 170er. Nur bei Mähdreschern und ?  gabs EP mit Drehzahlregler.
 
Gruß nach Reutlingen,   Alfred
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170S 1950

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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #72 - 10.12.2011 um 10:51:08
 
Hallo Alfred,
eine Dieseleinspritzpumpe braucht immer einen Regler!
Wenigsten für Abregeldrehzahl und Leerlaufdrehzahl.
Da brauche ich keinen Unimog dazu!
Gruß
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mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #73 - 11.12.2011 um 14:02:01
 
Hallo zusammen
Der Regler im Auto ist ein M60A55d,die Nummer finde ich in meinem WHB nicht,da steht eine andere,aber der Regler ist von Anfang an im Auto,auch wo es noch richtig ging.Dichtheit habe ich nach Andrys Prüfanleitung schon mehrfach gemacht,auch direkt oben am Klappenregler zugehalten,alles i.O.Leistung ist meines Erachtens auch gut man kann im normalen Verkehr gut mithalten.Mitlerweile habe ich eine Gasstellung gefunden mit der ich das Rucken sofort herbeiführen kann,weil manchmal spürt man auch Kilometerlang nichts. Wenn ich mit ca. 50km/h auf eine rote Ampel im Schubbetrieb zurolle und dann wieder ganz leicht Gas gebe um nicht zu langsam zu werden,dann ruckelt er wie ein Ziegenbock.Nehme ich gas weg oder gebe Vollgas,wird es sofort besser.Ich habe seit ich den Motor wieder eingebaut habe noch nichts wieder unternommen.
                          Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #74 - 11.12.2011 um 16:18:20
 
Hallo Mirko,
 
2 Prüfblätter für Einspritzpumpen worin dieser Regler verbaut ist.
 
     Gruss Adry Ruurlo NL.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #75 - 11.12.2011 um 17:10:24
 
Zitat:
Wenn ich mit ca. 50km/h auf eine rote Ampel im Schubbetrieb zurolle und dann wieder ganz leicht Gas gebe um nicht zu langsam zu werden,dann ruckelt er wie ein Ziegenbock.Nehme ich gas weg oder gebe Vollgas,wird es sofort besser

 
Nochmals, schau Dir alle Gummiteile an,  Motoraufhängung vorne, Momentenstütze, Getriebeaufhängung, Hardischeiben,  auch alte Michelinreifen mit den ganz weichen Seitenflanken helfen da mit,   und dann das Gasgestänge.  Eine Motorverdrehung darf keine veränderung an der Drosselklappe bewirken.
 
Gruß,  Alfred
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #76 - 12.12.2011 um 06:48:00
 
Hallo Mirko,  
 
Vielleicht Ursache von Ruckeln gefunden?
 
Einspritzpumpe PES4A50B410RS50 mit  
Regler EP/M60A55d ist von Unimog.
In Anfang dieses Thema hast Du geschrieben ,,dann habe ich mir meine zweite EP geholt (die auch schon im Auto wahr und er damit gefahren ist)"  
Diese zweite EP ist vielleicht der richtige. Dein Motor mit Spritzversteller braucht der EP von 180 D.
Einspritzpumpe PES4A50B410RS144 mit Regler EP/MZ60A72d oder  
         EP/MZ60A93d  
Aber auch die Prüfwerte von 180 D nicht von 170 DS.  
 
     Gruss Adry Ruurlo NL.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #77 - 15.12.2011 um 20:01:50
 
Hallo Alfred
Motorgummilager und vordere Hardyscheibe habe ich letztes Jahr erneuert,nur Drehmomentstütze ist noch die alte.Hatte schon geschrieben,das ich den Gummi zum probieren mit Klebeband umwickelt hatte und es damit noch schlechter war.Das war allerdings vor dem wuchten der KW,ich werde bei der nächsten Bestellung einen mit kaufen.Michelin XAS habe ich drauf,sind aber bei Restauration neu aufgezogen.Zum Gasgestänge,neue Kugelköpfe und extra straffe Rückzugsfeder verbaut.Das Gestänge kommt gerade von hinten,nur hinten ist es etwas tiefer,wie kann ich das beeinflussen?
 
Hallo Adry
Die EP RS 144 hatte ich gleich mit als erstes zum probieren nochmals eingebaut,hat aber das gleiche Problem und damit geht das Auto wie ein Topf Leim,Endgeschwindigkeit ist gleich aber beschleunigt sehr schlecht.Welcher Regler da dran ist weis ich Momentan nicht (EP liegt in einen Kanister Diesel)
 
                  Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #78 - 15.12.2011 um 20:36:33
 
hallo Mirko,
neuer Gummi bedeutet nicht guter Gummi.  Was da zum Teil nachgefertigt wird, ist Frechheit.
 
Prüfe doch mal die Motorlagerung mit den Händen, in dem Du von der Seite den Zylinderkopf mit beiden Händen greifst und nun versuchst, den Motor um die Längsachse aufzuschauckeln.
 
Der Motor sollte sich nicht aufschauckeln lassen.  
 
Der Abstellerzug zur EP darf dabei auch nicht am EP-Hebel eine Bewegung auslösen, genausowenig das Gasgestänge an der Drosselklappe.
 
Gruß, Alfred
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #79 - 15.12.2011 um 22:18:10
 
Hallo Mirko,
 
Mit dem Regler EP/M60 von Unimog kan dein Motor nie gut laufen,wenn EP/M bedeutet M- ist von Membran.
Regler von 180 D,EP/MZ60 bedeutet MZ ist von Membran-Zusatzfeder.
Dieser Zusatzfeder verhinderd das Ruckeln und wird den Leerlauf konstant.
Ohne Zusatzfeder kan dein Motor nie gut laufen.
 
      Gruss Adry Ruurlo NL.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #80 - 20.12.2011 um 09:55:30
 
Hallo Martin-RT,
 
Deiner ,,Diagnose" in Beitrag 70 war gar nicht so schlecht.
 
     Gruss Adry Ruurlo NL.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #81 - 20.12.2011 um 18:16:50
 
Wir haben schließlich das Auto erfunden...wir, da... im Süden.
Nur die Rechtschreibung... Zwinkernd
Gruß aus RT
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #82 - 20.12.2011 um 19:45:15
 
Hallo Adry
Meinst du mit Zusatzfeder die kleine in der Membran,wo sie an der Zahnstange befestigt ist?Meine RS50 hat dort keine Feder,aber die RS144 hat eine und ein kleines Langloch in der Zahnstange.Der Regler ist aber schon immer im Auto und am Anfang ging es ja auch.Selbst wenn ich jetzt einen richtigen Regler anbauen wollte,kann die Zusatzfeder nicht arbeiten ,weil die Beweglichkeit in der Zahnstange fehlt.
Hallo Alfred
Der Motor lässt sich etwas hin und her drehen in den Gummilagern,mit mäßiger Kraft so zwei cm.
 
Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #83 - 26.12.2011 um 14:25:34
 
Hallo Mirko,
 
Selbst wenn ich jetzt einen richtigen Regler anbauen wollte,kann die Zusatzfeder nicht arbeiten,weil die Beweglichkeit in der Zahnstange fehlt.
 
Warum kann die Zusatzfeder nicht funktionieren?
Du weisst gar nicht,wo diese angebracht ist.
Du willst einen richtigen Regler anbauen? Meinst Du den Regler der in einen Kanister Diesel liegt?
Unmöglich!!!!!!!!!!!!!
Der Regler und der Regelstange gehören immer zusammen.Die Zusatzfeder befindet sich,in hinteren Membrandeckel, hinter einen Verschlussdeckel.Die Zusatzfeder ist einstellbar (nicht in eingebauten zustand) nur auf einem Einspritzpumpenprüfstand.Nach dem einstellen wird ein neuen Verschlussdeckel montiert.
Noch einmal:  Der EP von Unimog ist ,,DIE URSACHE" von: Ruckeln und schlechter Leerlauf.
Eine richtige EP von 180 D kann diese Probleme lösen.
 
Angehängte Bilder sagen mehr als 1.000 Worte.
 
Mit Freundlichen Grüsse aus Holland.
 
         Adry Ruurlo NL.
 
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #84 - 26.12.2011 um 19:38:01
 
Hallo Adry
Jetzt weis ich was du meinst,in meinen WHB wird das nicht als Zusatzfeder sondern als Stupser bezeichnet,der ist an meiner Pumpe dran ,mit Blechdeckel von außen verstellbar.Für die Einstellung ist im WHB ein Maß von Vollastanschlag zum Stupseranschlag vorgegeben,habe ich letztes Jahr schon nachgemessen,ist o.k.Ich dachte du meinst die kleine Feder mit Beilagescheibe die sich in dem Röhrchen mitten in der Membran befindet,wo sie an der Zahnstange befestigt ist,das hat meine RS50 nicht,aber die RS144 hat sowas.Den Stupser hatten nach meinen WHB die ersten RS50 im 170er auch nicht.Irgendwo im Forum hatte ich einen Beitrag gelesen,wo diese Feder beschrieben war,als Dämpfer um die kleinen Unterdruckschwankungen auszugleichen,das könnte ich mir noch als Abhilfe vorstellen,wenn das Auto in der gleichen Konstellation nicht schon 4000km ohne Rucken gelaufen währe.Da stand auch das Membran,Regelfeder und Angleichfeder mit Beilagescheiben immer als Einheit zu sehen sind.Die Zahnstange hat nur den Haltebolzen für die Membran,wenn nicht die Länge unterschiedlich ist,wüsste ich nicht ,warum das nicht zusammenpassen soll.Ich hatte schon geschrieben,das ich die RS144 vom 180D eingebaut hatte,und da bis auf die schlechtere Leistung keine Veränderung meines Problems feststellen konnte.Mir ist das jetzt auch etwas zu kostspielig die RS144 ebenfalls überhohlen und einstellen zu lassen,um dann festzustellen,das es die Pumpe dann auch wieder nicht war.Ich habe in letzter Zeit schon genug Euronen in das Auto gesteckt,ohne Erfolg.Zumal der Motor bei stehenden Auto jede ruckartige Gasbewegung vom Standgas bis Vollast und auch jede Drehzahl ganz konstant hält,ohne zu wackeln(im Standgas ein wenig).Die Variante mit dem Aufschaukeln vom Antriebsstrang oder Motorhalter ist mir da schon warscheinlicher,eben nur die Frage was.
Gruß Mirko  
und noch ein schönes Restweihnachten
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #85 - 06.01.2012 um 10:20:15
 
Mirko,
kannst du dir denn nicht mal ne andere Pumpe mit Regler wenigstens als Versuch ausleihen?
Gruß aus Reutlingen
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #86 - 07.01.2012 um 19:40:00
 
Hallo Martin RT
Leider hat in meiner Nähe niemand den ich kenne einen 170 oder 180 D,und von einem Fremden kann ich kaum verlangen,mir sein Auto zur Verfügung zu stellen um Teile zu tauschen.Kann ich mir auch nicht vorstellen,das das einer mitmachen würde.Bei einer Pumpe aus dem Regal weis man auch wieder nicht ob es funktioniert.Ich höre oft den Spruch"die ging bis zuletzt",so eine habe ich ja selbst und wie schon geschrieben ohne Erfolg getauscht.
Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #87 - 07.01.2012 um 20:07:02
 
Mhh ich hatte meine Pumpe bei einem Boschdienst wurde dort komplett überholt.
Machte einen sehr guten Eindruck.
Vielleicht kannste deine ja auch einfach vom Bosch Classic überholen lassen?
Dann kann man ja eigentlich davon ausgehen das die Pumpe wieder wie neu ist.
Naja ist vielleicht nicht so das billigste was man machen kann aber wenns dann mal endlich das Ziel erbringt naja  Zwinkernd
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #88 - 07.01.2012 um 21:01:25
 
hallo zusammen,
 
ich habe alle argumente über den fall mitgelesen und bin der meinung, dass hier einfach zu viele teile im bereich der einspritzung verbaut sind, die nicht original waren, bzw aus anderen maschinen oder geräten stammten.
da die richtige abstimmung der teile jedoch für einen einwandfreien motorlauf erforderlich ist,  sollte sich das ein, im umgang mit den alten pumpen und reglern/spritzverstellern  erfahrener bosch dienst. ansehen und beurteilen.
 
einen tip wollte ich aber dazu beisteuern, um evtl. das teuere überholen der pumpe zu ersparen:
es gibt die möglichkeit, die pumpe in eingebautem zustand im hochdruckbereich abzudrücken.
 
frage einfach mal beim boschdienst oder motoreninstandsetzer nach, ob es dort dafür die möglichkeit gibt.
 
das gerät besteht aus einem druckmanometer mit einem dreiwegeventil sowie überdruckventil. es hat gewindeadapter mit denen man es in die hochdruckleitung eines jeden zylinders einsetzen kann. so kann man bei laufenden motor die pumpenelemente  und den düsenabspritzdruck durch umschalten prüfen.
 
das dauert maximal eine stunde.
 
die ergebnisse sagen dann eigentlich alles über den zustand von pumpe und düsen.
 
mfg.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #89 - 07.01.2012 um 22:40:03
 
Also Mirko,  
wenn Du noch viel Geld versenken willst, dann befolge alle die guten Ratschläge, ev. hat auch das Glühbirnchen für das rechte Standlicht 10, statt der originalen 5 Watt.
 
Du wirst doch irgendwo in Deiner Nähe einen 170D Fahrer finden, bei dem Du mal unter die Motorhaube schauen darfst.
Mach dann folgenden Versuch:   Lege den 4.Gang ein und schiebe den Wagen vorwärts, bis sich der Motor beginnt zu drehen. Dann das selbe rückwärts. Beachte dabei die Verdrehung des Motors. Und dann versuchst Du noch den Motor mit der Hand zu rütteln (wie  schon mal beschrieben). Dann mache des Selbe bei Deinem Wagen und vergleiche.  
 
Gruß, Alfred  
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #90 - 09.01.2012 um 14:03:52
 
Hallo M4st.......,
 
         Zitat:
Vielleicht kannste deine ja auch einfach vom Bosch Classic überholen lassen?
 
So einfach geht das nicht.
 
Wenn man eine EP von Unimog beim Bosch Classic bringt,bekommt man dann eine EP von 180 D zurück?
Wenn ich Beitrag 84 gut gelesen habe, hat der EP von Unimog,nur den hinter Deckel von der MZ Regler.
Wieder eine ,,Teile wechselung"
 
     Gruss Adry Ruurlo NL.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #91 - 09.01.2012 um 17:45:19
 
Hallo  
Mhh sind bei ebay nicht ständig ESP vom 636 drinne?
Bzw.  die passende für den 170er Motor? Ich meine die waren gebraucht auch immer recht günstig??
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #92 - 15.01.2012 um 12:42:27
 
Hallo Mirko,
 
Von Anfang an,hast Du dieser EP nicht vertraut.
 
      26.03.2011      Zitat:
 
,,vieleicht hat auch der eine oder andere noch eine neue EP im Regal worann man mal die Dichtheit mit der Unterdruckpumpe prüfen kann."
 
      29.03.2011      Zitat:
 
,,die EP rs 50 (die mir der Verkäufer als original aber defekt mitgegeben hat) beim Boschdienst überholen lassen.Die EP die am Motor dran war(rs 144) hatte mir der Verkäufer gesagt,die sei vom Unimog,"
 
         Zitat:  
Das starke Russen ist schon länger Geschichte,ich habe die Einstellung am Vollastanschlag von Boschdienst in kleinen Schritten auf jetzt eine dreifirtel Umdrehung reduziert.
 
      04.04.2011       Zitat:
 
Letzte Woche hatte ich unter anderen auch ins Membrangehäuse einen Blick geworfen,dabei ist mir im Deckel ein Segerring aufgefallen (hinter der Feder). In meinem WHB steht da was von 1 bis 2 mm einlegen um die Endgeschwindigkeit zu ereichen,also später abzuregeln (hat wol mein Vorbesitzer reingelegt).Das einzige positiefe ohne Scheibe ist,das keinerlei Rauch aus dem Auspuff kommt.
       
      06.04.2011       Zitat:
 
,,Alle Anbauteile hat mein Vorbesitzer angebaut und nicht mal gereinigt( im Oelfilter wahr alles voll Laub)."
 
Dieser EP ist von Unimog und hat nur den hinteren Deckel von MZ Regler.
Welcher Boschdienst kann das richtig machen?
 
      Gruss Adry Ruurlo NL.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #93 - 19.01.2012 um 19:30:15
 
Hallo Adry
Habe deinen letzten Beitrag nicht so richtig verstanden.Selbst wenn die EP vom Unimog ist,wie ist es dann zu erklären,das das Auto die ersten ca. 4000km mit gleicher Pumpe und gleichen Regler ruckfrei gelaufen ist?In letzter Zeit habe ich leider schon öfter die Erfahrung machen müssen,das die neuen nachgefertigten Teile teilweise schlechter gehen als die alten.Im Moment habe ich mich etwas an der neuen Kupplungsscheibe verbissen,weil das Rucken nach Kupplungswechsel mehr geworden ist aber sich weicher abgefederter anfühlt.Letztes Jahr war ein ähnlicher Beitrag über Rucken bzw Rattern hier im Forum,allerdings beim Benziner.Der hatte schon Hinterachse und Getriebe getauscht,alles ohne Erfolg,letztlich hat er die neue Kupplungsscheibe(made in Itali,die ist auch bei mir drinn)durch eine andere ersetzt und alles war gut.Momentan bin ich noch auf der Suche nach dieser ominösen VW Kupplungsscheibe die in dem 170er besser gehen soll wie die originale,was hier schon oft beschrieben wurde aber keiner genaueres weis.Ich habe ein Buch von Sachs,indem alle möglichen Kupplungen von allen Fahrzeugen drin sind mit allen Maßen,aber kein VW hat nur 10Zähne im Schiebestück.Das Buch geht aber nur bis in die 70er zurück.Währe schön,wenn sich einer doch noch erinnern könnte,welches Modell das wahr.Selbst im WHB steht drin,das der Diesel eine andere Scheibe hat(mit Aufdruck)als der Benziner,und heute bekommt man für beide die gleiche verkauft.Das ist so der Strohhalm,an den ich mich klammere.Selbst wenn ich das Auto auf der Hebebühne angehoben fahre ohne Last,ist in keiner Geschwindigkeit ein Rucken zu spüren.
Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #94 - 02.02.2012 um 00:41:56
 
Hallo Mirko,
 
Meinen letzten Beitrag hast Du nicht so richtig verstanden? Hat das Auto die ersten ca. 4000 km mit gleicher Pumpe und gleichen Regler ruckfrei gelaufen?
 
Am 26.03.2011 bist Du dieses Thema angefangen mit :
 
Hallo zusammen
Ich habe mal wieder ein Problem. Die letzten schönen Wochenenden bin ich trotz der niedrigen Temperaturen schon einige Kilometer mit meinem 170 DS gefahren und dabei ist mir aufgefallen, das der Motor immer beim leichten beschleunigen im 4.Gang bei 50/55 km/h ruckelt,im 3.Gang bei 40 km/h noch stärker. Das war eigentlich schon immer so,............????????????
 
..............Wie sieht das bei euren Röcheleisen aus? Ist das nur die Kälte,erwarte ich mal wieder zuviel oder laufen eure Diesel konstant.................
 
..........Vor kurzen wahr hier im Forum ein super Bericht über EP und pneumatische Regler...........................
 
Du brauchst mir nicht zu glauben,aber die Geschichte von der Pleuel von Benzinmotor,das glaube ich nicht.
 
       Gruss Adry Ruurlo NL.
 
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #95 - 02.02.2012 um 20:42:52
 
Hallo Mirko,
 
ich habe wenig Ahnung vom 170 D, besitze einen 170 S. Ich habe in meiner kleinen Sammlung allerdings auch einige Diesel LKW aus den 50ern. Mir ist es da einmal passiert, dass die Einspritzpumpe um 180 Grad verdreht angekoppelt wurde. Der Motor sprang gut an, lief im Leerlauf problemlos, fing aber bei Leistungsabforderung das Schütteln an. Ich konnte das erst garnicht glauben. Versuche mal abzuchecken, ob die Einspritzung von Zylinder 1 wirklich in den Verdichtungstakt geht und nicht in den Ausschubtakt.
 
Deinen Ausführungen nach, muß da etwas völlig daneben sein.
 
mfg
 
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #96 - 02.02.2012 um 21:03:31
 
hallo carsten,
 
wenn eine einspritzpumpe so eingebaut ist, dass der förderbeginn um 180 °, also eine kw umdrehung zu spät einsetzt, springt kein dieselmotor mehr gut an.
 wenn er überhaupt zum selbstständigen laufen aus eigener kraft kommt, dann nur unter extremer rauchentwicklung und eine leerlaufdrehzahl ist auch nicht zu halten. der motor ist so schwach, das er seinen eigenen widerstand beim leerlauf nicht überwinden kann und eine verbrennung findet nur noch zu einem ganz geringen teil im zylinder statt.
 
zu mirkos problem sind inzwischen sehr viele sinnvolle und hilfreiche kommentare geschrieben worden, aber ich stelle nicht fest, dass er einen davon umgesetzt hat.  
 
mfg.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #97 - 02.02.2012 um 21:15:06
 
Hallo Dosenkasper,
 
das habe ich auch mal geglaubt.....
 
mfg
 
 
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #98 - 05.02.2012 um 18:41:29
 
Hallo zusammen
Sorry,ich war lange nicht im Forum.Das mit der EP um 180Grad verdreht,denke das wird passen,weil ich die EP am ausgebauten Motor angebaut habe und den Förderbeginn auch bei ausgebauten Motor eingestellt habe und noch mehrfach durchgedreht und überprüft habe.Man sieht es auch an der Stellung der Kipphebel wenn der 1.Zylinder zündet.Im ausgebauten Zustand kommt man noch an alles sehr gut ran,da sollten normalerweise keine Fehler auftreten.
Hallo Adry
Das mit dem Pleuel kannst du mir schon glauben,das war 100g leichter,ob nun vom Benziner oder nicht.(war meine Vermutung weil die Nummer mit 136 anfing und die anderen mit 636)
Das mit dem Rucken war Anfangs nur nach dem Schalten zwei drei Bewegungen und nur zwischen 50 und55km/h,jetzt deutlich schlimmer.
Das mit der EP ist ja schön und gut,aber ich hatte schon mehrfach geschrieben,das ich die RS144(die hat diese Zusatzfeder in der Membran) eingebaut hatte und das Rucken war immer noch da und zusätzlich die Leistung deutlich schlechter.Ich weis nicht ob es Sinn macht bei Ebay mir die EP mit richtigen Regler (warscheinlich total verschlissen)zu kaufen,überholen zu lassen um dann festzustellen,das es das auch wieder nicht war.Das würde ich nur machen,wenn ich das mit einer geliehenen EP vorher ausprobieren Könnte.
Letztes Jahr hast du geschrieben,du hast den Fehler gefunden,das  falsche Schwungrad.Da bin ich soweit mitgegangen,weil es durch dieses Schütteln im Standgas nachzuvollziehen war,da ich bei modernen Autos das Problem so ähnlich auch schon erlebt habe(defektes Zweimassenschwungrad haupsächlich beim Golf oder T5).Was es nun letztlich doch nicht war.
Ich will damit nur sagen,das ich nicht erwarte,das mir jemand auf Grund einer Ferndiagnose genau schreiben kann was bei mir kaputt ist,ich sehe das Forum so,das jemand sein Problem schildert,in der Hoffnung das ein anderer mit gleichen Fahrzeug ein gleiches Problem hatte und es gelöst hat und darüber berichten kann.Nichtzuletzt gibt es immer viele hilfreiche Tipps,die jeder nach seinen Möglichkeiten umsetzen kann.
 
Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #99 - 06.02.2012 um 06:56:01
 
Ich würde mir eine EP von jemand leihen...
dann weißt du es bald, ohne zusätzliche Kosten....wenn die anderen Massnahmen nicht fruchten. Frag mal Alfred, ob nicht eine rumliegen hat.
Gruß aus Reutlingen
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #100 - 12.05.2012 um 10:47:37
 
hallo Mirko,
ruckelt ihr immer noch, oder fahrt ihr schon?
Laß doch einfach was hören, wie die Sache ausgegangen ist.
 
Gruß, Alfred
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #101 - 15.05.2012 um 20:55:38
 
Hallo Alfred
Bei mir ist Zeit immer knapp,deshalb habe ich noch nichts groß unternommen.Eine Kupplung mit dem Dieselaufdruck oder die ominöse VW Kupplung konnte ich noch nicht auftreiben.Als ich den Motor im Herbst neu gewuchtet eingebaut habe,und er immer noch geruckelt hat,hatte ich die Sch... voll und habe ihn in die Ecke gestellt bis Frühjahr,erst jetzt bin ich wieder ab und an mit dem Hänger unterwegs gewesen,weil der 170er momentan mein einziges Auto mit Anhängerkupplung ist.Mit 900 kilo hinten dran konnte man das Rucken noch besser herbeiführen.was ich jetzt mal gemacht habe ist einen neuen Gummi in die Drehmomentstütze eingebaut.Vor dem auswuchten des Motors hatte der neue Gummi dazu geführt,das das ganze Auto im Standgas geschüttelt hat.Dort mußte immer genug Spiel sein sonst war das nicht zu ertragen.Jetzt ist das Schütteln im Standgas fast weg,man merkt das da ein Motor läuft,wenn man die Kupplung betätigt ist nochmal besser bis kaum noch zu spüren.Da fehlt mir wieder der Vergleich zu anderen 170ern,aber ich würde das so als i.O.ansehen.Auf das Rucken beim fahren hatte das überhaupt keinen Einfluss.Das Rucken ist mit meinen ganzen drahrumgebaue immer schlechter statt besser geworden,anfangs von ca.50-60 im 4. und jetzt schon von35 im dritten Gang bis 65 im 4.Das einzige wo sich was geändert hatte war der Kupplungswechsel,danach deutlich weichere Bewegung.Da bin ich auf die Idee gekommen,das ich doch anfangs bei 85kmh so eine Unwucht hatte,die nach dem Wechsel der vorderen Hardyscheibe weg wahr.Das könnte so die Zeit gewesen sein als das bei 55kmh anfing.Vieleicht hat sich der Resonanzbereich irgend wie dadurch verlagert,Da habe ich die Flucht der Kardanwelle geprüft und siehe da eine Katastrophe.Wenn ich die Welle hinten anschraube steht sie vorn ca. 1cm zu hoch,wenn ich die Welle vorn anschraube steht sie hinten ca.1,5cm zu hoch und 1cm zur Seite mit einem Radialschlag beim drehen von auch ca. 1cm.Es ist einfach kein Platz in der Karosse um die Flucht richtig hinzubekommen,Magnetschalter schlägt sonst am Schaltgestänge an.Ich habe den Motor vorn so weit es irgendwie geht hochgesetzt und seitlich gerade gestellt .In der Höhe fehlen mir noch einige mm,muß noch probieren ob ich die Lenksäule noch etwas drehen kann,damit die Schaltung noch höher kommt.Der Getriebeflansch oder der Vordere Flansch der Kardanwelle scheint verzogen zu sein,alles erst mal noch nicht ganz passend zusammengabaut ,Oltimerausfahrt am nächsten Tag mitgefahren und siehe da deutlich besser,nur noch im 4.Gang bei50-knapp60kmh.Wenn es ruckelt gebe ich Vollgas und nehme es wieder zurück bis es aufhört,ich denke das ich jetzt an der richtigen Stelle suche,durch die neuen Motorgummilager und die zahlreichen aus und einbauarbeiten bin ich wohl etwas aus der Richtung gekommen,jetzt ist es wieder wie am Anfang des Problems.Nun hoffe ich das ich im Urlaub mal die Zeit finde um die Flucht genau hinzubekommen und das es dann ganz aufhört.
                                                                           Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #102 - 16.05.2012 um 15:26:11
 
Hallo Mirko,
Eine neue Variante der unendlichen Geschichte.
Wenn die Kardanwelle die Ursache für Deine Ruckelprobleme sein sollte,dann hast Du wie in Deinem Beitrag beschrieben, eine Vielzahl von neuen Problemen provoziert .
 
- Der Anlasser bei Diesel 170´ern hat ab Einbau der Lenkradschaltung im 170DS und  
  170S-D  den Magnetschalter unten, sonst schägt der Wählhebel oder Zwischenhebel mit  
  seinem Auge für die Schaltstange gegen den Magnetschalter.
- Ohne Distanzstücke WHB Arb.Nr. GW1  Bild GW1/12 ist eine vernünftige Kontrolle kaum  
  möglich . Ein Radialschlag sollte gegen Null gehen.
- Die vordere Motorstüze ist im Rahmen  mit Paßschrauben befestigt (siehe Ersatzteilliste  
  Motoraufhängung Gruppe 22/24). Unterbauen des Motorlagers war nicht vorgesehen.
- Der Motor liegt am hinteren Motorquerträger seitenjustierber auf (siehe WHB Bild M1/7
  Seite 7) Der unsymmetrische Einbau von Beilagscheiben ändert  die Höhenjustierung nur
  geringfügig.
- Die Höhenfluchtung der Kardanwelle  kann leicht durch Auswechseln der Unterlagscheiben
  unter den Auflagepunkten am Hinterachsgehäuse erfolgen.
- Der Radialschlag kann auch durch ausgeschlagene Zentrierkugeln und damit  
  ungenügende  Zentrierung der Gelenkwelle verursacht werden (Siehe WHB S383) .
 
Gruß Lanz 5506
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #103 - 16.05.2012 um 20:25:31
 
Hallo Lanz
Das mit dem Anlasser wußte ich nicht,auf allen Bildern im WHB ist der Magnetschalter oben und war auch so im Auto,aber das würde mir den nötigen Platz verschaffen.Weist du auch ob der Anlasser um 180Grad drehbar ist,oder muß es ein anderer sein?
                               Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #104 - 16.05.2012 um 21:27:15
 
hallo Mirko,
Anlasser:     Du brauchst einen für DS od. S-D (also Diesel mit Lenkradschaltung. Der Aufbau dieses Anlassers ist bis auf den vorderen Flansch identisch.  Du bräutest also nur den vorderen Flansch.
 
Aufschaukeln:    Du hast selbst erkannt, daß durch Austausch von Gummielementen sich die Resonanzgeschwindigkeit ändert.   Wichtigster Gummi ist die Drehmomentstütze, der Gummi soll eher hart sein und der Bolzen darf im Gummi keine Luft haben.
 
Ev.  haben auch die Gummis der Hinterachsaufnahme schon Spiel.
 
Gruß,  Alfred
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lanz5506
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #105 - 18.05.2012 um 23:27:09
 
Hallo,
im Anhang die Abb.  aus dem Werkstatthandbuch OM 636 und 621 . Bei meinem Auto
hatten die Vorbesitzer eine  große Beule in die Getriebeabdeckung gedrückt und die
Schaltstangen total verbogen.Dies ist die Ursache für viel Probleme der Lenkradschaltung beim 170DS und S-D .
Gruß Lanz5506
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #106 - 19.05.2012 um 06:49:27
 
Hallo zusammen,
 
Warum einfach,wenn es kompliziert geht.
Noch einmal:
Mit meiner Ferndiagnose habe ich entdeckt,das dieser Einspritzpumpe von Unimog ist,mit nur den hinter Deckel von der MZ Regler.Beim Boschdienst wird der EP meistens nur in Hochdruckbereich geprüft,von der Regler nur den Membran.Dieser verbastelten Regler ist die Ursache von falsche Bewegungen der Regelstange in 3.- und 4. Gang.Wie Mirko in Beitrag 101 geschrieben hat, ,,Wenn es ruckelt gebe ich Vollgas und nehme es wieder zurück bis es aufhört." Was Mirko mit dem rechten Fuss macht,sollte der MZ Regler machen.Der MZ Regler ist nicht nur den hinter Deckel,aber das ,,ganze" Reglergehäuse mit Regelstange.Das ruckeln ist abhängig von Leistung und Drehzahl,deshalb in 3.- und 4. Gang, und nicht in 1.- und 2. Gang.
 
                 Gruss, Adry Ruurlo NL.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #107 - 19.05.2012 um 08:57:45
 
lieber Andry,
"ja, warum einfach, wenn es kompliziert auch geht"
 
Erstens hoppeln bei uns die Unimogs nicht und die EP vom Unimog paßt auch an den OM636 vom PKW, nur ist sie auf niedrigere Leistung eingestellt.
Zweitens unterscheidet die EP nicht, ob das Fahrzeug im 1., 2., 3. oder 4. Gang fährt.
Drittens wird die EP den unbelasteten Motor in jede beliebige Drehzahl bringen (Drosselklappenstellung/Unterdruck), ohne daß der Motor in irgend einer Drehzahl zu "Sägen"  beginnt.
Viertens ist die Störung nicht sofort aufgetreten, sondern wurde nach und nach stärker. Bei den Gummis kann ich mir eine Veränderung vorstellen, an der EP nicht.
 
Gruß, Alfred
 
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #108 - 19.05.2012 um 16:38:24
 
Hallo zusammen
Immer Ruhe bewahren,sobald ich so einen Anlasser aufgetrieben habe,werde ich den Motor in die richtigen Bahnen lenken und dann sehen wir weiter.Es war zumindest die erste Maßnahme,die eine deutliche Verbesserung gebracht hat.Wie oft hatte ich schon gedacht,jetzt hast du es und dann war wieder nix.
                           Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #109 - 19.05.2012 um 21:27:31
 
Hallo Alfred,
 
Stimmt,die EP unterscheidet nicht,ob das Fahrzeug im 1.,2.,3. oder 4.Gang fährt. Aber wohl auf das Gas geben. Mirko hat das genau beschrieben, ,,Wenn ich mit ca. 50 km/h auf eine rote Ampel im Schubbetrieb zurolle und dann wieder ganz leicht Gas gebe um nicht zu langsam zu werden,dann ruckelt er wie ein Ziegenbock.Nehme ich gas weg oder gebe Vollgas,wird es sofort besser." Bei leicht Gas geben,ist der Unterdruck am höchsten,bei Vollgas am wenigsten.Aber mehr Unterdruck ist weniger Kraftstoff.Deshalb bekommt er in 3.- und 4. Gang bei leicht Gas geben,zu wenig Kraftstoff für diese Leistung und fängt an zu ruckeln,gibt man Vollgas bekommt er mehr Kraftstoff und wird es sofort besser. Der Regler sollte das machen. Nach Angabe haben Mirko und sein Vorbesitzer dieser Regler verbastelt. Normalerweise hat der EP von Unimog ein M-Regler,auch kein Problem,aber wenn man Teile von M- Regler und MZ- Regler durcheinander bastelt kann man solche Probleme bekommen.
 
            Gruss, Adry Ruurlo NL.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #110 - 20.05.2012 um 00:34:34
 
lieber Andry,
Mirko hat auch geschrieben: "Selbst wenn die EP vom Unimog ist, wie ist es dann zu erklären, dass das Auto die ersten ca. 4000km mit gleicher Pumpe und gleichen Regler ruckfrei gelaufen ist?".
 
Wir sollten mal Mirko genauer erklären lassen, mit welcher Frequenz das Ruckeln oder Ziegenbockspringen stattfindet.
Kann man mitzählen  ..21-22-23-24, oder geht es -r-r-r-r-r ?
 
- Wenn Mirko mit dem Auto auf eine Ampel im Schubbetrieb zurollt, werden alle weichen (Gummi-) Elemente in die eine Richtung gedrückt.
- Wenn er richtig Gas gibt, werden alle Elemente in die andere Richtung gedrückt.  
In beiden Fälllen schauckelt / ruckelt das Auto nicht.
 
Nur im Bereich des Übergangs von Schub- auf Zugbetrieb und umgekehrt,  wenn alle federnden Elemente sich entspannt haben und alle Antriebsspiele sich umschlagen (Lastwechsel) wird es dann problematisch,    Bonanza-Effekt könnte man dann dazu sagen, jedenfalls sehe ich das so aufgrund der bisherigen Aussagen.
 
Bin gespannt, wie es ausgeht.  Hoffentlich hält Mirko noch durch und wir erfahren es.
 
Gruß, Alfred
 
 
 
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #111 - 21.05.2012 um 17:09:28
 
Hallo Alfred,
 
Mein Name ist Adry.
In Ersten Beitrag dieses Thema hat Mirko geschrieben, "Das war eigentlich schon immer so,................????????"             Meistens ist die erste Aussage der richtige.
 
          Gruss, Adry Ruurlo NL.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #112 - 21.05.2012 um 20:08:57
 
Hallo Adry
Das was schon immer so war,ist das er beim schalten in den 4. so zwischen 50-55kmh immer drei vier Ruckbewegungen (Bonanzaefeckt)gemacht hat und die Unwucht bei ca 85kmh.So bin ich das erste Jahr gefahren ohne mich daran zu stören.Im zweiten Jahr war dann die Leistung langsam immer weniger geworden und in dem Zusammenhang achtet mann dann auf alles.Ich kann auch 50kmh ohne rucken fahren,wenn der Motor keine Kraft überträgt,aber so bald ich Gas gebe und eine gewisse Kraft übertragen wird geht es los,wenn der Berg zwei km lang ist ruckt es auch die ganze Strecke,das war anfangs definitiv nicht,nehme ich Gas weg hört das rucken auf aber dann komme ich den Berg nicht hoch.Bei Vollgas im unteren Drehzahlbereich ruckt es auch noch aber im höheren Drehzahlbereich geht es weg.Bei stehenden Auto kann ich jede Drehzahl ganz sauber halten,auch wenn ich auf der Hebebühne fahre.  
 Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #113 - 23.05.2012 um 06:52:20
 
Hallo Mirko,
 
Wie lange noch?
 
,,Bei stehenden Auto kann ich jede Drehzahl ganz sauber halten,auch wenn ich auf der Hebebühne fahre."
Stimmt,in diesem Fall,wird keine Leistung gefragt.
 
,,Bei Vollgas im unteren Drehzahlbereich ruckt es auch noch aber in höheren Drehzahlbereich geht es weg."
Stimmt,im unteren Drehzahlbereich braucht er mehr Leistung,aber auch mehr Kraftstoff.
 
,,wenn der Berg zwei km. lang ist ruckt es auch die ganze Strecke,"
Mit dieser Aussage,ist meine Diagnose genau das Richtige.
Dieses ruckeln ist das gleiche,wie man ein Benzintank leer fahrt.
In diesem Fall,wird alle Leistung gefragt und bekommt zu wenig Kraftstoff und fängt an zu ruckeln.Der Regler sollte das Spiel zwischen Unterdruck-Leistung-Drehzahl-Kraftstoff machen.Für OM 636 gibt es 25 verschiedene Regler.
 
            Gruss, Adry Ruurlo NL.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #114 - 29.05.2012 um 11:12:53
 

 ,,Bin auch gespannt,wie es ausgeht."
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #115 - 30.10.2012 um 18:02:06
 
Hallo,
 
Bin nicht mehr gespannt.
 
In Holland gibt es ein schönes Sprichwort, für dieses Thema:
 
,,EERLIJK DUURT HET LANGST!!!!!!!!!"
 
     Gruss, Adry Ruurlo NL.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #116 - 31.10.2012 um 16:42:50
 
Hallo Adry
Ich kann leider kein Holländich.
Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #117 - 02.11.2012 um 13:38:15
 

Geen probleem.  ............ist............ Kein Problem.
 
Jammer,            .............ist........... Schade,
dit is                 .............ist............ dies ist
het einde.         ..............ist............ das Ende.
 
                       The End
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #118 - 29.04.2013 um 15:15:31
 

        Evaluierung,
 
,,Drehzahlschwankung" wurde 15.000 mal gelesen.
 
Mirko hat von Anfang an gedacht, dass die Einspritzpumpe zu (wenig) Unterdruck hatte, das war falsch.
Wenn er die Prüfung in Beitrag 5 gemacht hätte, würde er die Ursache des ruckeln gefunden haben.
 
Mirko's Antwort in Beitrag 7 war: ,,Adry deine Prüfung ist mir fast etwas zu gefährlich, wenn sich die mutter bei der Fahrt noch weiter lösst, nicht das der mir durch geht".
 
Unsinn, absolut keine Gefahr.
 
Mit freundlichen Grüssen,
 
              Adry Ruurlo NL.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #119 - 30.04.2013 um 22:03:32
 
Hallo zusammen
Mich gibt es noch,hatte das letzte 1 1/2 Jahr ein anderes Projekt,da stand der 170er erst mal hinten an.Ich habe aber ab und zu doch noch etwas gemacht.Letzten Sommer habe ich damit verbracht einen Anlasser mit Magnetschalter unten zu finden,alle Apotheken konnten nicht helfen,da habe ich den Vorbesitzer kontaktiert der mir freundlicherweise den defekten Originalanlasser aus meinem Auto überlassen hat.Anlasser zurecht gemacht,eingebaut und später habe ich die Flucht von Motor ,Kardan zur Hinterachse wieder hergestellt.Die hintere Zentrierung war etwas eingelaufen,habe ich erst mal so gelassen.Gleich am Abend noch eine ca.15km Probefahrt und siehe da,es ruckte nicht mehr bei 50km/h,nur noch so ein wenig so um die 30km/h aber damit kann man leben.Nächsten Tag das gleiche Spiel,alles gut.Am dritten Tag dachte ich,er hat sich jetzt etwas Wasser und eine Politur verdient,noch alle Füllstände und so weiter kontrolliert.Danach bin ich wieder eine kleine Runde gefahren,ich hätte ihn anbrennen können,sofort nach Start ruckte er wie immer,habe ich die letzten zwei Tage nur geträumt oder wie kann das sein.Gleich wieder auf die Bühne und die Schrauben der Hardyscheiben kontrolliert alles fest.Da es erst weg wahr,mußte ich an der richtigen Stelle geschraubt haben,konnte ich mir damals nicht erklären.Der Herbst rückte näher,da war ja immer noch das Problem mit der EP die nach der angeblichen Reparatur bei Bosch immer noch  überläuft.Die haben an der EP sicherlich nichts gemacht,nur mich abkassiert,weil ich auch keinerlei Veränderung im Fahrbetrieb gemerkt habe,wenn sie die Pumpe auf dem Prüfstand nach den gleichen Werten eingestellt hätten wie am Anfang,hätte sie auch wieder so rußen müssen wie am Anfang.EP ausgebaut und zum Boschdienst gebracht,da habe ich dann etwas deutlicher gesprochen als es sonst meine Art ist,plötzlich wahren sie einer Meinung mit mir,das die Pumpenelemente dann doch nicht i.O sind,aber auf Kulanz können sie die nicht erneuern ,weil es zu lange her ist und die neuen warscheinlich auch nicht länger halten würden.Also hätte ich sie wieder bezahlen müssen.Zwei Tage später ruft mich der Mann an der die EP nochmals prüfen sollte,da hatte ich endlich mal den richtigen(nicht nur den Meister,der mein Problem nach 5 min wieder zu den Akten legt)der hat mir dann erzählt,das sie die Pumpen nicht nach Fahrzeug einstellen sondern die Daten nach der Nummer auf der Pumpe raussuchen ,was meine oben beschriebene Theorie noch bestätigt,das an der EP letztes Mal nichts gemacht wurde.Mit ihm habe ich dann vereinbart das er mir auf Kulanz wenigstens eine zweite EP auf dem Prüfstand einstellt.Dann habe ich ihm eine RS144 mit Zusatzfeder im Regler hingebracht,also die EP die für den Spritzverstellermotor die richtige ist.Weitere zwei tage später ruft er mich wieder an und berichtet mir ,das er sie eingestellt hat und einen kompletten Tag auf den Prüfstand laufen lassen hat.Danach sagte er mir das sich der Ölstand um ca 1mm in der Pumpe erhöht hat,was einer Fahrstrecke von ca 500km entsprechen würde und riet mir das Öl in der Pumpe einmal im Jahr zu wechseln.An der Stelle habe ich nur nicht verstanden,warum er die vermeindlich defekten Pumpenelemente aus meiner RS50 in die RS 144 getauscht hat?Pumpe eingebaut,Anspringen und leistung wie immer gut,rucken auch wie immer da.Dann erst einmal Winter ohne Ende bis vor drei Wochen der Schnee endlich weg war.Jetzt habe ich nochmals die Zentrierungen der Kardanwelle ausgebaut und in die Zentrierkugeln eine Buchse eingesetzt und Spielfrei zusammengebaut.Erste Ausfahrt 150km super so gut wie kein Ruckeln mehr,mann kann es mit dem Gaspedal noch etwas herbeiführen,muß sich aber Mühe geben den Punkt zu finden an dem er noch ruckelt,etwas weniger oder etwas mehr Gas und alles ist im Lot.Bin zufrieden,danach noch ca 100km Kurzstrecken immer mit Hänger und Last,alles gut.Dan gleiches Spiel wie im Herbst,gewaschen ,Sonntagsausflug ruckelt wie immer,da hatte ich das feuerzeug schon in der Hand!!!Dann viel mir ein,das ich doch den Luftdruck korrigiert habe,weil ich noch ca 3,5bar Winterstandluft drauf hatte.Luftdruck wieder erhöht auf 3,5 bar,ruckeln wieder weg.Letztes Jahr hatte ich warscheinlich auch beim Waschen die Luft kontrolliert.Im ersten Jahr nach Restauration hatte ich noch die alten Reifen drauf und habe im ersten Winter neue Michelin XAS aufgezogen,bin mir nicht sicher ob Reifenproblem oder doch die Felgen,die alle nicht 100%tig rund laufen,aber jetzt bleibt erst mal der Luftdruck drauf.Im Herbst habe ich endlich mal einen 170SD auf einen Treffen gesehen.Der Besitzer war so freundlich mich mal reinsetzen und starten zu lassen(fahren ging dort leider nicht)Der Motor hatte keinen Spritzversteller und macht deutlich mehr Geräusche wie meiner aber wackelt im Standgas nicht.Meinen Motor merke ich nach dem Pleuelwechsel im Innenraum auch kaum noch aber der Motor selbst wackelt noch ganz schön.Jetzt bleibt erst mal alles wie es ist,weil fahren lässt er sich noch immer gut,anspringen nach dem langen Winter auch sofort,und vor allem im Moment mein einzigstes Fahrzeug mit Hängerkupplung.Ich möchte mich nochmals bei allen bedanken,die versucht haben mir zu helfen und mich unterstützt haben mit hilfreichen Tipps,das Ferndiagnosen nicht so einfach sind ist schon klar,dann allen eine gute Saison.
 
Gruß Mirko
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #120 - 12.05.2013 um 09:51:53
 

  VOLLgas    ist: WENIG bis KEIN Unterdruck
 
                  ist: VOLLE Kraftstoff
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #121 - 25.05.2013 um 13:10:05
 

     ,,Bonanza-Effekt" hat bei MB-Diesel zum ersten Mal angefangen in der Mitte der 70-er Jahren mit der 5-Zylinder-Diesel (W115 Mercedes Benz 240D3.0), dieser hat 80 PS.
 
       Bei VW-Diesel hat ,,Bonanza-Effekt" am Anfang der 80-er Jahren angefangen mit dem Turbo-Diesel.
 
Mit 40 PS. bekommt man KEIN Bonanza-Effekt.
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Re: Drehzahlschwankung
Antworten #122 - 23.06.2013 um 19:03:07
 

   Zitat von Mirko in Beitrag 119:
 
,,mann kann es mit dem Gaspedal noch etwas herbeiführen, muss sich aber Mühe geben den Punkt zu finden an dem er noch ruckelt, etwas weniger oder etwas mehr Gas und alles ist im Lot."
 
    Der rechte Fuss von Mirko, ist immer noch:
 
    ,,der Anti-Ruck-Regler."
 
Mein letzter Gruss in diesem Thema,
 
     Adry Ruurlo NL.
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