Habt Ihr Fotos von Euren Oldies, die Ihr gerne auf unserer
Seite sehen möchtet? Schickt sie einfach per Mail an
guenter.scherlinzky@170v.de.
Gerne könnt Ihr auch eine Beschreibung zu Eurem Mercy
mitliefern. Kleine Info: Die Fotos können durch anklicken
vergrößert werden.
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Walter Profanter
(Österreich) – 170 V Bj. 1940
Restaurierungsprojekt |
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Dass
ich seit 2007 stolzer Besitzer eines 170 V, Baujahr
1940, bin, ist ja fast ein Zufall gewesen. Ein Inserat,
Besichtigung – und seither steht er in meiner
Garage. Seit über 20 Jahren steht ja bereits ein
Ponton in der Garage. Und zwischenzeitlich kam ein zweiter
dazu. Eigentlich waren es mehr, aber die anderen habe
ich als Teileträger zerlegt und die verwendbaren
Teile gelagert. Jetzt ist es wie bei Kindern, wenn sich
bei der Geburt eines weiteren alles nur um das jüngste
dreht. Der Unterschied ist nur, dass ein Älterer
die Familie vergrößert hat, und ich erwarte
schon, dass die anderen Garagenmitbewohner diesem Älteren
die ihm gebührende Achtung entgegenbringen.
Der Erwerb eines 170ers war immer außerhalb meiner
Reichweite, aber immer schon Objekt meiner Begierde.
Umso mehr freue ich mich und möchte an die Restaurierung
schreiten.
Was ich bisher über diesen 170er weiß, ist,
dass er vom Vorbesitzer von Oberösterreich nach
Kärnten geholt wurde und aus Deutschland stammt.
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Ulrich M. Noller - 170 S - Baujahr
1949 |
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Schon
als Kind war ich von Fahrzeugen und insbesondere Autos
fasziniert . Erste Berufserfahrungen sammelte ich im
Motorenversuch der Daimler-Benz AG in Untertürkheim.
Mein Interesse an Kraftfahrzeugen wandelte sich im Laufe
der Jahre von Spitzentechnologie hin zu Oldtimern insbesondere
der Marke Mercedes.
So entstand die fixe Idee, einen Mercedes-Oldtimer zu
restaurieren. Aber wie kommt man an ein altes Schätzchen?
Wilderich v. K., ein Oldtimerliebhaber und Sammler machte
er mir das Angebot, einen seit vielen Jahren in seiner
offenen Remise liegenden 170 S, Bj.49. zu übernehmen
und mich bei der Restauration zu unterstützen.
Der Zahn der Zeit sowie Ratten und Mäuse hatten
heftig daran genagt und das Auto in einen Schrotthaufen
verwandelt. Lack, Chrom und Polster waren hin. Nach
meinen heutigen Kenntnissen war der Zustand 5-6 = nicht
restaurierungswürdig.
Jede freie Minute verbrachte ich beim Auto und zerlegte
es nach und nach in die kleinsten Bestandteile. Dabei
vergaß ich nicht jedes Detail zu fotografieren
und jede Arbeit zu dokumentieren. Das Sandstrahlen der
freigestellten Karosserie machte den Zustand des Autos
besonders deutlich. A-Säulen, Längsholme,
Bodenbleche, Türen, Kotflügel waren nur noch
Fragmente aber ansonsten war das Auto komplett. Ich
kannte einen guten Schweißer aus Polen, dem hiermit
besonders gedankt sei. Die geschweißten und gegen
Rost geschützten Blechteile wurden in einer Scheune
trocken eingelagert.
Der ebenfalls gestrahlte Rahmen machte als eines der
wenigen Teile einen sehr guten Eindruck. Er wurde lackiert
und auch trocken eingelagert. Der Rest des Autos lag
sortiert und katalogisiert in meinem Keller und wurde
dort an langen Winterabenden gesäubert, überprüft
und ggf. repariert. Wenn ich nicht weiter wusste, kannte
ich Jemanden, der Jemanden kannte, der mir mit Rat und
Tat helfen konnte. Ich war ständiger Gast im Forum.
Das Zerlegen des Motors machte besondere Probleme, da
fast alle relevanten Schrauben eine innige Verbindung
eingegangen waren und sowohl Hitze, Kälte, Rostlösern
und Gewalt standhielten. Erst der Einsatz einer durch
die Zylinderkopfdichtung geführten Stichsäge
trennte Kopf und Block. Die Kolben waren in den Zylindern
festgerostet und wurden mit einem Vorschlaghammer herausgeschlagen.
Ich kenne einen ausgewiesenen Motorenfachmann im Unruhestand
Jens B. der sich ohne Zeitdruck des Motors annahm. Nach
einem Jahr kam er zurück und lief wie neu: Block,
Zylinder, Kopf, Ventilsitze, Kurbelwelle geschliffen,
neue Lager, neue Kolben, neue Steuerkette, neue Dichtungen.
Nach 4 Jahren waren alle Fahrgestell- und Antriebsteile
überholt und ich hatte einen pensionierten Kfz-Meister,
Willi R., kennengelernt, der mir beim Zusammenbau des
Autos half.
Der Zusammenbau ging zügig voran und am 29.09.08.
machten wir nach Einbau neuer Lager, Bremsen, Edelstahlauspuffanlage,
Kühlernetz und Leitungen die erste Probefahrt mit
dem Fahrgestell.
Mein Nachbar Martin S. hatte Kontakte nach Polen. Er
machte den Vorschlag die Karosserie in Polen aufarbeiten
bzw. lackieren zu lassen. Nach langem Zögern wurden
Karosserie und Chromteile abgeholt und nach ca. 3 Monaten
zurückgebracht. Die dokumentierte aus 8 Schichten
bestehende schwarze Lackierung wurde auch von hiesigen
Fachleuten als hervorragend anerkannt. Das gleiche gilt
mit kleinen Abstrichen für die Chromteile, bei
denen an den Griffen die Verzahnungen und Passungen
mitverchromt worden waren. Hier war Nacharbeit erforderlich.
Am 29.10.09. war Hochzeit. 8 Männer aus der Nachbarschaft
setzten die Karosserie aufs Fahrgestell. Dabei auch
Martin S. Der kannte in Polen einen pensionierten Polsterer
….
Die Anpassung und Ausrüstung der Karosserie gestaltete
sich schwieriger als vermutet. Da wir die Rohkarosse
vorher nicht zusammengebaut hatten, klemmte es hier
und da. Darüber hinaus passten die neu verchromten
Fensterrahmen nicht in die neu lackierten Fensterausschnitte
der Türen. Mit Feingefühl und Ausdauer gelang
es uns alle Probleme zu lösen. Dann ging das Auto
wieder auf dem Anhänger nach Polen zum Polsterer
und Elektriker. Der Polsterer baute die Innenausstattung
unter Verwendung der mitgelieferten Originalpolsterstoffe
(graugrün) anhand von ebenfalls mitgelieferten
Fotos fast originalgetreu in hervorragender handwerklicher
Qualität wieder auf. Parallel dazu wurde die elektrische
Verdrahtung (Kabelbaum etc.) gemacht. Wir waren begeistert
als das Auto, zurück aus Polen, in der Garage stand.
Winker, Blinker, Warnblinker, Licht alles funktionierte
jetzt auf 12 statt auf 6 V . und die Innenausstattung
war spitze geworden.
Am 15.07.10 wurde das Auto nach einigen Restarbeiten
ohne Beanstandungen vom TÜV geprüft und mit
H-Kennzeichen zugelassen.
Mittlerweile ist auch die anfängliche Störung
in der Benzinversorgung behoben und das Auto läuft.
Jetzt fehlen mir noch die Sonnenblenden, ein rechter
Außenspiegel und einige verchromte Schrauben.
Zum Schluss noch allen, die mich mit Rat und Tat und
moralisch (meine Frau), unterstützt haben, einen
recht herzlichen Dank.
Daten:
DB 170 S, Erstzulassung 12.12.49, Fahrgestell-Nr. 1364002549
3 bekannte Vorbesitzer
Stillgelegt vom 2. Vorbesitzer am 12.12.69
Beginn der Restauration am 15.04.2004
Arbeitsstunden: 2200
Externe - und Ersatzteilkosten: 28 000 €
Abweichungen gegenüber dem Original:
Elektrische Anlage 12 V statt 6 V mit Spannungswandler
vor Wischermotor und Kombiinstrument.
Blinker und Warnblinkanlage vorne in umgebauten weißen
Positionsleuchten mit gelben Lampen und hinten in entsprechend
umgebauten Originalrückleuchten. Winker mit 12
V Wicklung.
Himmel aus hellgrauem Velourstoff statt graugrünem
Wollstoff. Teppichboden statt Gummimatten.
Gürtelreifen 185 R 15 statt Diagonalreifen. Radkappen
vom Ponton.
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Forumstreffen 2010 auf dem Haigern
bei Heilbronn |
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Mit dem
Haigern/Flein bei Heilbronn hatten wir einen idealen
Platz für unser Forumstreffen 2010 gefunden. Herrlicher
Sonnenschein, gute Laune allüberall....was will
man mehr. Diesmal bekamen wir Besuch aus der Schweiz,
aus Holland, aus der Slovakei und, einen Tag zu spät,
aus Dänemark. Ich denke es war eine "runde
Sache", die man wiederholen sollte.
Im Forum unter "Smalltalk" sind zahlreiche
Fotos vom Treffen online. |
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Mercedestreffen in Engfurt (Bayern)
2010 |
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Alte Mercedes-Benz
der 30er, 40er und 50er Jahre trafen sich in Engfurt.
Vier Wochen Sonnenschein und dann „starker Regen“
waren für den 1. und 2. Mai angesagt. Wir hatten
Glück, während es rundum regnete, schien bei
uns am Sonntag fast ständig die Sonne. Leider trauten
viele Eigner hochwertiger Fahrzeuge dem Wetter nicht
und meldeten sich ab. Dennoch fanden über 50 Fahrzeuge
den Weg nach Engfurt und alle wollen nächstes Jahr
wieder kommen. Die Palette der Fahrzeuge reichte vom
230-W143, 230-W153, 170V, 170S, 220-W187, 180, 190,
220s, 300SL und wenige neuere bis zum SLR McLaren. Unser
Hobby verbindet, aus dem Bergischen Land, Allgäu,
Sachsen, Linz, aus der Oberpfalz, und, und ….
kamen die Teilnehmer.
Es grüßt aus Oberbayern
Alfred
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170er Treffen in Holland bei
Arnheim am 6.September 2009 |
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Nach
dem gelungenen Treffen in 2008 hatten wir am Sonntag
dem 6. September 2009 das zweite 170er Treffen in der
Nähe von Arnheim (NL).
Die Fahrzeugen sammelten sich erst um 11.00 Uhr, um
Mitcho Zeit zu geben, seinen schönen 200-er gut
von Hameln nach Spankeren zu fahren. Neben 23 holländischen
170ern sind auch noch zwei andere deutsche Freunde,
Hans (mit einem MB 260 D ) und Jürgen, zum Schloss
de Geldersche Toren angereist. Neben viel Benzin- und
Dieselgesprächen ist so ein Treffen auch immer
gut, um andere Gleichgesinnte kennen zu lernen und dabei
eine Tasse Kaffee zu genießen. Um 12.15 ging es
dann auf die Rundfahrt durch das schöne Holländische
Land. Die Route führte wieder durch viele kleine
Dörfer, grüne Wiesenlandschaften und viel
Wald.
Eine Mittagspause in Bronkhorst, eine sehr alte Stadt
(und gleichzeitig eine der kleinsten Städte Hollands),
war eingeplant. http://www.kleinstestadvannederland.nl/
Sie gehen hier zurück in der Zeit von Charles Dickens
und es gibt hier auch ein Dickens Museum. Danach ging
es weiter mit der Fähre über die IJssel zum
Ziel unserer Rundfahrt, wo ein gute Grillmahlzeit auf
uns gewartet hat.
Die Fahrt verlief für alle Teilnehmer problemlos,
das Pannenhilfefahrzeug ist dieses Jahr unbenützt
geblieben und jeder war sehr zufrieden. .Um 17.30 war
dann leider wieder Schluss und es dauert nun wieder
ein Jahr bis zum nächsten Treffen in Holland. Falls
Ihr noch Lust auf weitere Fotos habt, schaut mal hier
rein: http://www.mbchassisclub.nl/
Es grüßt Euch Jan
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Hans-Günter Lipski--MB 170 S Cabrio A--Baujahr
1950 |
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Fahrzeug-Typ
Mercedes-Benz 170 S, Cabrio A (Zweisitzer mit Notsitz)
Baujahr 1950 (Ausgeliefert 24.06.1950)
Leistung 52 PS bei 4.000 U/min
Hubraum 1.767 ccm, 4 Zylinder
Höchstgeschwindigkeit 122 km/h
Zulässiges Gesamtgewicht 1530 kg
Kraftstoffverbrauch 9-10 ltr./100 km
Anschaffungspreis 1950 DM 15.800,-- (für ca. DM
12.000,-- bekam man damals ein Einfamilienhaus) Sonderausstattung
Radio Becker Solitude (Original Röhrenradio von
1950)
Von diesem Typ wurden nur 824 Stück hergestellt,
meiner im Jahr 1950 mit der Nr.241, und am 24.Juni 1950
direkt vom Daimler-Benz Werk in Stuttgart an den ersten
Besitzer, den Sportreporter u. Schriftsteller Rolf Wernicke,
nach Konstanz ausgeliefert. Der Wagen ging durch mehrere
Hände. Die letzten vier Besitzer sind bekannt.
Vom vorletzten Besitzer wurde er am 25.11.1971 in Hannover
abgemeldet. Dann stand er ca. 31 Jahre unentdeckt in
einer Scheune in der Nähe von Hannover.
Am 15.Juli 2002 habe ich das A-Cabrio wieder ans Tageslicht
gebracht und in ca. 6 Jahren restauriert.
Ich habe mir vorgenommen, eine entsprechende Liste
dieses Typs zu erstellen und evtl.DB und den Clubs und
Foren zur Verfügung zu stellen. Wer hilft mit?
Kontakt bitte unter vetteran49@gmx.de oder 0151-22 85
7654
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Noch mehr Forumsmitglieder in
Ilsfeld 2009 |
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erstes
Foto links Heribert Hofner, rechts Kurt Pfersich
zweites Foto von links Thomas Schwarzbeck, Manfred
Breitenlohner, Alfred Wölkl, Jens Mangold
drittes Foto von links: Erich Seyb, Uli Messer, Günter
Scherlinzky
viertes Foto: Nick Schwarzbeck (Ihr habts bemerkt,
er sitzt im Auto von Jens)
Es gibt natürlich noch weitere Fotos, das würde
aber hier den Rahmen sprengen. Ich bitte um Verständnis
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Forumsmitglieder in Bockhorn
und Ilsfeld 2009 |
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In Bockhorn
trafen sich
von links nach rechts: Maulu (Mitcho Warmer), Friese
(Kalle), roadster (Jan Bosman), Schulle (Christian Schulz),
Zigeunerbaron (Jürgen Warrink)
in Ilsfeld dabei
zweites Foto links Martin Barthau, re. Erwin Wild
drittes Foto von links: E.Wild, Kurt Pfersich, ganz
rechts Claus Petersen
viertes Foto von links: Karl Holzapfel, Georg Leitenberger,
Alfred Wölkl
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Forumstreffen in Ilsfeld am 11.
und 12. Juli 2009 |
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Hallo
Freunde unseres Forums,
ich denke der zweite Anlauf eines Forumstreffens im
süddeutschen Raum ist recht erfolgreich verlaufen.
Trotz teilweise starken Regenfällen in Raum Süddeutschland,
die jedoch im Laufe des Vormittags gänzlich aufgehört
haben, sind letztlich doch siebzehn 170er nach Ilsfeld
gekommen. Ein A-Cabrio, ein B-Cabrio, drei OTPs, der
Rest querbeet von Vorkriegs „V“ bis zu div.
„“S“.
Ok, es waren noch andere Mercedesse da, z.B. Ponton,
Adenauer und Heckflosse, SLs….
Wir hatten ja schon am Samstag davor speziell für
die weit Angereisten, die in Ilsfeld übernachteten,
einen Schrauberabend auf einer alten Ritterburg organisiert.
Immerhin hatten sich dort über zwanzig Mercedes-Fans
recht gut unterhalten. Wie ich gehört habe, sollen
einige 170er Freunde spät abends noch in einem
Weinwirtschäftle getestet haben, ob deren Wein
noch besser ist als der im Burgrestaurant…..
Einige der Forumsmitglieder, deren 170er derzeit nicht
fahrbar ist oder denen die Anreise mit dem Oldie zu
weit war, haben für nächstes Jahr die Anreise
mit dem 170er angekündigt.
Weitere Fotos findet Ihr unter http://www.oldtimertreff-bei-atze.de/
Es grüßt Euch
Günter
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Jochen Herbert -- 170 Va -- Bj.
1950 |
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Jedes
Auto hat seine Historie. Sollte es haben. Gerade in
Zeiten einer
Wegwerfgesellschaft und einer "Abwrackprämie"
ist die Rückbesinnung auf das alte Auto als Kulturgut
so notwendig. Nach den 30 -er Jahren des vorigen Jahrhunderts,
in denen kleine und kleinste Autobauschmieden um den
Rang der höchsten
Fahrzeugingenieurskunst wetteiferten, sind uns wenige
Firmen nach den Kriegen und den Wirtschaftsdepressionen
übrig geblieben.
Dazu zählt nicht zuletzt der im Vorkrieg so erfolgreiche,
und der nach 1945 weiter gebaute und weiterentwickelte
Mercedes 170 V. Die "170V-Kutsche" wurde
erst aus Restbeständen der Daimler-Benz-Werke wieder
gefertigt und dann
kontinuierlich weiterentwickelt bis andere Modelle heranreiften,
die dem
beginnenden Stolz des "Wirtschaftswunders"
entsprachen. Aus dieser Zeit stammt mein Auto, der MB
170Va Bj. 7/1950.
Seit meiner Schulzeit hatte ich engen Kontakt mit diesem
"bescheidenen" Auto; ein Auto "für
die kleine aufstrebende Familie". Zum Neid aller
Mitschüler hatte mein bester Freund von seinen
Eltern, begüterte Bernkasteler Weingutsbesitzer,
einen MB 170VbD geschenkt bekommen. "Unwichtige
Schulstunden" schwänzten wir fortan heimlich
und fuhren stattdessen 1958/59 ins benachbarte Köln,
um "wertvollere Dinge fürs Leben" kennen
zu lernen. Nebenbei kann sich jeder vorstellen, dass
wir unter den Teenagerinnen als Autobesitzer eine nicht
unbedeutende Auswahl an Verehrerinnen hatten. Was uns
letztlich auch Ärger auf der „gesellschaftlich
gehobenen“ Schule einbrachte und manchen schweren
Gang vor den Direktor nach sich zog...Diese Jugenderinnerung
ließ mich mein Leben lang nicht los.
Nach einem Blitzstudium in Chemie und Pharmazie nahm
mich der Aufbau meiner
Apotheke und die neu gegründete Familie so in Anspruch,
dass auf Jahre hinaus an den Besitz eines MB 170 V nicht
zu denken war. Stattdessen lag ich manchen Sonntag unter
meiner BMW Isetta 300, die ich später leider verkaufte.
Es folgte ein 9-jähriger Besitz einer "Ente"
(Citroen 2CV). Nach einer "Ford-Badewanne 17 M"
kaufte ich mir – nun gesättigter geworden
- einen MB 280, den ich 18 Jahre fuhr (sehr gutes Auto!).
Erst 1997 konnte ich wieder an meinen Jugendtraum anknüpfen,
und mir einen
MB 170 Va kaufen. Dieser wurde 1950 an ein Autohaus
in Brüssel ausgeliefert, kam über Umwege nach
Holland, von wo das arg heruntergekommene "Schätzchen"
ein Deutscher kaufte. Über eine Kleinanzeige kam
ich an den deutschen Restaurateur, der die Aufbauarbeiten
abgebrochen hatte. Dieses Schnäppchen schien mir
ein lohnendes Objekt zu sein. In 2-3 jähriger mühseliger
Aufbauarbeit machte mein KFZ-Ingenieurs-Freund und ich
aus dem "Unvollendeten" die jetzige „Pracht“.
Gott Lob war (ist) mein Freund ein penibler Mechaniker,
der alles unbedingt original haben musste. Motor, Getriebe,
Interieur...alles ist bis auf jede Schraube möglichst
originalgetreu, wie es sein sollte, wieder zur ansehnlichen
Vollkommenheit zusammengefügt und wieder fahrbereit.
Das nun seit 6- 7 Jahren alltagstaugliche Auto bedarf
großer Mühe, um auf
passablen Stand gehalten zu werden. Da ist mal ein Achslager
undicht, mal
muss der Vergaser gereinigt werden. Aber last but not
least, der kleine
Schuljunge von 1959 hat endlich sein Traumauto und ist
so stolz wie damals,
wenn er mit Frau und Kindern oder Enkeln als "Hingucker"
(besser:
Hinbeguckter) sich in das moderne Verkehrsschlamassel
genüsslich
einreiht...und Fahrten unternimmt, von denen er ein
nächstes Mal berichten wird.
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Michael Schott -- 170 Va -- Bj.
1950 |
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Diesen
170 Va Bj. '50 erwarb ich 1972 von einem Berliner Musiker
aus Zweitbesitz. Der Wagen war schon etwas angegammelt,
das sah man aber nicht so eng. Die meisten Mitmenschen
reagierten zumeist heiter auf den "langhaarigen
Gammler mit seiner 20 Jahre alten Karre".
Nur auf dem Kurfürstendamm - mit ein paar Hippie-Schönheiten
im Fond - brüllte uns einmal ein Taxifahrer mit
Ur-Berliner Schnauze an : "Ja, ja ! Haschisch,
Mao und Porno.. ! Das ist heute unsere Jugend ! .. Und
dann auch noch mit dem Wagen von meinem Major unterm
Arsch!. Ich könnte glatt kotzen". Nachdem
wir uns die Lachtränen aus den Augen gewischt hatten,
war klar: Dieser 170er ; das wird eine lange Freundschaft...
Und nun sind es ja auch schon 36 Jahre !Da ich damals
stets knapp bei Kasse war, kam Wartung und Fahrzeugpflege
aber meistens zu kurz.. Und so verwunderte es auch kaum,
daß die 'Karre' immer mal wieder 'Aussetzer' präsentierte.
Es fiel - nach Fehlzündungen - auch schon mal der
Auspuff ab .. Und es platze in voller Fahrt auch mal
ein (Heizungs-)Wasserschlauch, was dann zu indianischen
Rauchzeichen aus dem Mercedes-Stern-Kühlerverschluß
führte. Dank eines Garten-Wasserschlauches und
der Hilfe einer Berliner Polizeistreife, die das Auto
- dampfend wie eine Lokomotive - ( mit Blaulicht ! )
zur nächsten Berliner Plumpe (öffentl. Wasserpumpe)
eskortierte, waren Probleme aber oft auf heitere Weise
gelöst.. Hier paßte der Kühler z.B.
genau unter den schmiedeeisernen Wasserhahn und auch
die Uniformierten halfen beherzt den Kühler wieder
vollzupumpen.
2 Jahre später hatte ich den Wagen dann im Winter
erst einmal abgemeldet. Doch kaum war der Frühling
da, da war die Garage natürlich auch schon wieder
auf.. und die 1. "Probefahrt" stand an. "Nur
mal kurz um den Block".. (auch wenn die Karre noch
gar nicht wieder angemeldet war) ...
Diese Ungeduld sollte sich - im "Deutschen Herbst
der 70er" - aber gleich auch nachhaltig rächen:
Mitten hinein in eine RAF-Fahndung, Scharfschützen
in Stellung, SEK, ... Festnahme mit gezogenen Pistolen
und Beschlagnahme des "Tatwerkzeugs Mercedes 170"
. Anschließend gründliche Durchsuchung des
Fahrzeugs nach Waffen und Sprengstoff und anschließend
Rollkommando ins Haus meiner Eltern ! Hätte ich
das Auto bloß nicht ohne Anmeldung "probegefahren"
!
Aber so hatte ich immer Erlebnisse mit dem Wagen, die
ich nie vergessen werde.. wie auch die schönen
Reisen nach Italien und Amsterdam.. ( natürlich
ganz legal und alles zugelassen ).
Meine Frau hatte sich damals auch tatsächlich 'zuerst
in das Auto' verliebt, wie sie mir nun auch nach über
30 Jahren "gestanden" hat. Und diese Liebe
sollte dann auch ihren Niederschlag finden, als es ab
dem Jahr 2000 um die jahrelange Restauration ging, bei
der auch ihr handwerkliches Können bei der Innenausstattung
sehr gefragt war.
Doch der Anfang des übermütigen Total-Zerlegens
verlief dann erstmal recht holperig, da kurz danach
die Halle gekündigt wurde und das halb-zerlegte
Auto nun jahrelang von einer (Not-)Unterkunft zur nächsten
flüchten mußte, weil immer wieder Garagen
abgerissen wurden, zu feucht waren oder als 'Teilespender'
falsch verstanden wurden.
Doch irgendwann konnte ich doch endlich mal "
Inventur" machen und nach Überholung des Motors
in einem Fachbetrieb kam es hier dann auch schon mal
zum "selbstfahrenden Fahrwerk" .. auf Holzbrett...
und mit zwei Feuerlöschern !! Die Karosseriearbeiten
mußten aber dann noch warten... Leider hatte ich
dann bei der Wahl des "Meisterbetriebes für
Oldtimer und Karosseriebau" dann auch nicht gleich
das große Los gezogen : Ein kleiner Betrieb in
Berlin-Schöneberg , der einen durchaus liebenswürdigen
Chef hatte (mit einen alten Citroen Traction) kam mit
dem hölzernen 170Va anscheinend nicht klar... und
warf nach teilweise aberwitzig anmutenden Grundmontagen
das Handtuch, sodaß anschließend vieles
noch einmal komplett zerlegt und erneuert werden mußte.
Aber auch der 170 Da im Mercedes-Benz-Museum Stuttgart
, der mir als Detail-Fotovorlage bei der Restauration
diente war nicht nur von Vorteil: Hätte ich z.B.
gewußt, daß man die Türverkleidungen
eigentlich ab Werk gar nicht so aufgeschraubt hat, sondern
unsichtbar durch den Stoff 'durchnagelt', so hätte
auch ich bestimmt vieles besser gemacht... Man lernt
eben auch immer dazu.
Seit 2002/2003 ist der Wagen jedenfalls wieder auf der
Strasse, hat gerade nach Vorderachs- u. Bremsenüberholung
neuen TÜV bekommen und was will man denn mehr ?!
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Erstes Forumstreffen in Ilsfeld
am 13. Juli 2008 |
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Das erste
Forumstreffen fiel zwar nicht ins Wasser, hat aber doch
etwas unter den teilweise heftigen Regenschauern gelitten.
Nach zögerlichen Anmeldungen waren zum Auftakt
immerhin acht Autos erschienen. Ein neunter kam am späten
Nachmittag noch dazu. Die weiteste Anreise hatte Mitcho
(Maulu). Er hatte im Vorkriegs–170V zusammen mit
seiner Frau Edith die 500 km Anreise von Hameln nach
Ilsfeld auf sich genommen – Respekt!. Unsere Freunde
aus dem Hessischen waren schon am Samstag Abend angereist
und haben auf Atzes Gelände gezeltet.
Wir hatten bekanntlich das Treffen an den allmonatlichen
„Atze-Treff“ (http://www.oldtimertreff-bei-atze.de/
) angehängt. Dies bot sich an, weil eben an diesem
Sonntag im Anschluss an das Treffen eine Ausfahrt zu
einem Weingut im schönen Zabergäu geplant
war. Den Abschluss bildete abends ein gemütliches
Beisammensein an Atzes Grill. Die Forumsmitglieder beteiligten
sich rege an dem Programm, wenngleich die beiden OTP-Fahrer
nach einem sehr heftigen Regenguss statt zurück
zum Atze-Gelände zu fahren lieber den Heimweg antraten.
Wer will ihnen das verdenken! Der Regen hörte morgens
zum Auftakt pünktlich um 10:00 Uhr auf und hielt
sich bis zur Abfahrt am Weingut Sommer in Haberschlacht
zurück. Aber dann kam´s stellenweise „dicke“.
Alles in Allem dürften die Besucher zufrieden den
Heimweg angetreten haben.
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Wieghart Greff -- 170 SD Bj.
1954
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Ich war schon seit ich laufen kann immer etwas autoverrückt. Habe auch
viel an Autos herumgebastelt. Dies hatte sich auch in
unserer Fa. herumgesprochen.
Eines Tages sprach mich ein Firmenkollege an, dass die
Mutter eines Freundes beim Aufräumen ist und in
einem Schuppen noch ein altes Auto steht, ein Mercedes:
"so einer mit Scheinwerfer auf den Kotflügeln".
Das hatte mich irgendwie neugierig gemacht. Ich war
zwar kein großer Freund dieser Marke, mir waren
flache, sportliche Wagen immer lieber, aber irgendwie
war ich neugierig geworden.
Also hin, dort geklingelt, wir gingen durch eine hintere
Tür in einen Schuppen, dort stand unter Bergen
voll Mülltüten und Teilen ein großes
schwarzes schmutziges etwas. Genau ansehen konnte ich
das Fahrzeug ja nicht, es gab kein Licht. Aber es gab
noch eine großes Tor, das geöffnet werden
wollte. Ein Schloss gab es nicht, aber einen Riegel,
der seit ca. 30 Jahren nicht mehr betätigt wurde.
Mit viel Caramba und einigen Hammerschlägen haben
wir Ihn dann zur Mitarbeit überredet.
Die Tore öffneten sich und da stand er, ein alter
Mercedes Typ 170 SD Bj 1954 mit einer 30 Jahren alten
Schmutzschicht. Die Alte Dame erzählte mir, dass
Sie das Auto als letztes in den Schuppen gefahren hatte,
und das war 1976.......
Der Oldie sah aus wie Schneewittchen das wachgeküsst
werden wollt, also kaufte ich Ihn und habe es bis heute
nicht bereut.
Ich habe viel Schweiß, Arbeit und Geld in das
Auto investiert aber, dass ein Auto mit 40 PS soooo
viel Spaß machen kann hätte ich nicht gedacht.
Das Fahrzeug befindet sich in einem fast absoluten Originalzustand.
Nur die Stoßstangen und die Kühlermaske sind
neu verchromt. Und die Gummimatte sind beim rausnehmen
zerbröselt. Die sind jetzt durch einen Teppichboden
ersetzt.
Jeden falls hat alles geklappt, seit 4 Jahren fahre
ich wenn möglich mit meinem Oldie. Die letzten
Jahre ca. 22.000 Km.
Im Sommer 2009 wurde der S-D nach Schleswig-Holstein
verkauft.
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Forumsmitglieder beim
"Oldtimertreff bei Atze"
in Ilsfeld
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| Die
Forumsmitglieder Karl Holzapfel, Erich Seyb, Wieghart
Greff, Günter Scherlinzky, Dr.Armin Buresch, Erwin
Wild und Claus Petersen besuchten den "Oldtimertreff
bei Atze" in Ilsfeld. Das Treffen findet vom März
bis Oktober jeweils am zweiten Sonntag des Monats statt.
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Jan
Diekmann -- 170 Db -- Bj. 1953
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Mein 170er-Diesel
„Innenlenker“ ist zunächst als Werkswagen
im Werk Untertürkheim gelaufen. Vermutlich waren
diese schon damals „altmodischen“ Vorkriegskonstruktionen
nur noch schwer abzusetzen. Kam doch schon im Herbst
1953 der 180er-Ponton zu den Händlern. So kam es,
dass die Firma Gottlob Rothfuß Säge- und
Elektrizitätswerk, Mühlhausen/Thäle nur
7200,- DM für das leicht gebrauchte Auto zahlte.
Die Liste der mitgelieferten Sonderausstattungen ist
lang: Heizungs- und Belüftungsanlage, Überzüge,
2 Aschenbecher, 2 Kleiderhaken, D-Schild beleuchtet,1
Nebellampe, 1 Sonnenblende, Kühlerjalousie und
Frostschutzfüllung. Lt. Rechnung wurden sogar 5
Reifen der Größe 5.50-16 mitgeliefert.! Der
Sohn des Herrn Rothfuß griff bei meinem Besuch
bei ihm nur kurz in sein Aktenbord – und schon
hatte er die wichtigsten Unterlagen meines Altautos
parat. Aus den beiliegenden TÜV-Unterlagen konnte
ich dann, ähnlich wie bei Krankenakten den allmählichen
Niedergang des Fahrzeuges verfolgen. Bis zum Exitus
am 9.12.1968. Auf dem Dokument war lapidar vermerkt:
„verschrottet“
Erst 1978 hat ein Oldtimerhändler das Wrack aus
seinem Dornröschenschlaf erweckt und an einen Bastler
weiterverkauft. Der ließ sich jedoch auch noch
viel Zeit, sodaß das Dieselroß erst im April
1986 in steingrauer Farbe wieder auferstanden ist. Der
nächste Besitzer steckte 20.000 Mark für schwarze
Lackierung und diverse Kleinigkeiten in das Auto. Fuhr
in 5 Jahren nur 2.000 km und verkaufte den Wagen für
DM 29.000 an mich.
Nun begann eine Zeit mit vielen „Ups and downs“
Ups:
Schön ist es immer wieder für mich diese „barocken
Formen anzuschauen. Das erinnert dann an Rubens oder
eine vollschlanke Frau. Auch der Startvorgang hat es
mir angetan, nach der Dieselgedenkminute hört sich
der Anlasser wie ein Quirl an der in zähen Hefeteig
getaucht wird. Dann die ersten Zündungen –
so hart wie Schmiedehämmer die unkontrolliert auf
einen Amboss eindreschen. Und – falls alles klappt
– dieses Geräusch archaischer Technik: Naff,
Naff, Naff… Die Gespräche mit den Fans unterwegs
sind eigentlich immer gleich und trotzdem schön:
War mein erstes Auto – hatte meine Vater/Opa –
drauf gelernt etc. Im Gegensatz zu anderen alten Autos,
können sich viele mit diesem Fortbewegungsmittel
des Wirtschaftswunders noch identifizieren.
Downs:
Als Nichtschrauber habe ich natürlich auch, vor
allem finanzielle Downs erlebt: Motorschäden die
von sogenannten „Spezialisten“ ohne nachhaltigen
Erfolg behoben wurden – Elektrische Probleme –
Reifenschäden – Anlasserabbruch –defekte
Bremsen – zu große Nummernschilder und aufwändigen
Neubau des verpfuschten Heckbereiches.
Ein (ASC)Clubfreund bemerkte jüngst, daß
ein Oldtimer erst beim Cabrio beginnt. Diese etwas arrogante
Bemerkung hat mir zu denken gegeben Zwar habe ich mittlerweile
ein Golde-Schiebedach einbauen lassen, aber für
den Sommer wäre eine 170-Cabrio eigentlich eine
schöne Ergänzung meiner „Sammlung“
Wichtig im Leben ist, das man noch Träume hat –
vielleicht wird’s ja nochmal was damit!
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Erwin
Wild -- 170 Da/OTP -- Bj. 1951
und seine jährlichen Urlaubsfahrten |
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| Der
traut sich was, der Erwin Wild mit seinem OTP samt Eriba"Puck"
Wohnwagen. Fährt einmal in die Normandie, dann
ins schweizerische Wallis, um dann die alte Gotthard-Passstrasse
hochzuklettern. Auch der begleitende 911er soll es geschfft
haben !! Solche und ähnliche Touren stehen bei
Erwin jährlich auf dem Programm. Hut ab, mein Freund
!! Ich wollte Euch, liebe Freunde unseres Forums, diese
Schmankerl nicht vorenthalten.
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| Claus
Petersen -- 170 SD -- Bj. 1953 |
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| Den
170 S-D, Bj.53 kaufte ich 1983, schweißte ihn
irgendwie durch den Tüv und bewegte ihn 2 Jahre.
Nachdem er dann mit krankem Motor abgemeldet wurde,
vergingen 8 Jahre bis ich mich des Projekts wieder annahm.
Es wurde eine Totalrenovierung daraus mit umfangreichen
Schweißarbeiten, dem Einbau eines Stoffschiebedachs
aus dem Ponton und natürlich einer Motorüberholung.
Dass ich mittlerweile 2 Meisterprüfungen im KFZ
Bereich absolviert hatte und Erfahrungen mit anderen
Oldtimern gesammelt hatte, kam der Sache entgegen. Insgesamt
ist es jedoch, wie wir alle wissen, ein recht schrauberfreundliches
Auto nach dem Motto: Vermeide Dramen, wähle Rahmen.
Seit 1995 ist er wieder zugelassen und begleitete uns
auf mehreren Urlaubsreisen auch ans Mittelmeer.
Im Jahr 2007 kam noch der Traum des Dieselfahrers,
ein 170 OTP dazu. Dessen einzige Schwachstelle, der
verschlissene Motor, ist gerade in Arbeit. Die Reisen
mit dem Diesel sind mit 2 Fahrrädern auf der Anhängerkupplung
ein reines Vergnügen. Vielleicht erwähnenswert
ist, dass der OTP die letzten 35 Jahre in Frankreich
verbracht hat.
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| Hans
Albrecht -- 170 Va-- Bj. 1951 |
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Das erste
Bild zeigt den 170 Va zum Zeitpunkt des Kaufes im Frühjahr
1982 . Erworben habe ich ihn von jungen Leuten aus dem
Gebiet Münster / Telgte , die offenbar hoffnungslos
mit der Reparatur überfordert waren . Das gesamte
Fahrzeug war in großen Teilen zerlegt , nur Karosserie
und Rahmen waren noch fest verbunden . An dieser Stelle
möchte ich erwähnen , daß ein großherziger
Stukkateuer versucht hatte , vorhandenen Rostfraß
im Bereich der Seitenholme nach Art der Bühnenbildner
zu reparieren : Mit Leinwandmaterial , Holz und reichlich
Gips .
In zwei Touren habe ich das Fahrzeug dann nach Hamburg
geschafft , es war glücklicherweise fast vollständig
. Hier habe ich die Karosserie vom Fahrgestell abgehoben
und den Rest des Fahrzeuges zerlegt . Ein kompletter
Urlaub ging für die Reparatur drauf ( aus heutiger
Sicht möchte ich nicht von Restauration sprechen
) und vier weitere Wochen unermüdlicher Arbeit
, dann lief das gute Stück wieder . Allerdings
war der hohe Benzinverbrauch von 18 Litern / 100 Km
nicht in den Griff zu kriegen , darum baute ich im Herbst
des Jahres einen Dieselmotor ein , den ich aus einem
Fahrzeugwrack ausbaute , welches auf einem privaten
Waldgrundstück jahrzehntelang vor sich hinrottete
. Mit genügsamen 6 Litern / 100 Km war das eine
richtige Wohltat , trotz höherem Geräuschpegel
. Daran habe ich mich aber gewöhnt . Mit dem inzwischen
dritten OM 636 läuft das Auto heute noch .
Zunächst bewegte ich meinen 170er als Alltags -
und Gebrauchsfahrzeug , 30000 Km im Jahr kamen schon
mal zusammen . Als die Weichen Richtung H - Kennzeichen
gestellt wurden , reparierte ich 1997 nochmals einige
unschöne Stellen und spendierte der Karosserie
Neulack , die Sitze und Türverkleidungen wurden
erstmals von einem richtigen Sattler aufgearbeitet .Das
Fahrzeug bestand anstandslos die TÜV - Hürde
zum Erwerb des begehrten Kennzeichens . Einige moderne
Sicherheitsdetails habe ich aber doch einfließen
lassen : Das Fahrzeug wurde mit Kopfstützen , Dreipunktgurten
sowie einer dritten Bremsleuchte versehen , alles vor
der Überlegung : Wie hätte man diese Teile
in den Fünfzigern gestaltet ?
Alltagstauglich ist das Fahrzeug heute allemal , auch
wenn ich am der Ampel selten der Erste bin . Autobahnfahrten
vermeide ich , so gut es geht - aber die Fahrten über
Land sind ein wahrer Genuß !!! Ich bereise mehrmals
im Jahr Oldtimertreffen und Teilemärkte im Norddeutschen
Raum bis in die Gegend von Kassel .
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| Max
Meißner -- 170 DS-- Bj. 1952 |
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| Mein
Mercedes 170 DS wurde nach Buenos Aires in Argentienen
ausgeliefert und dort erstmals am 01.03.1952 zugelassen.
Wie oft dort der Wagen den Besitzer gewechselt hat und
wer alles wieviele Kilometer gefahren hat, kann ich
nicht mehr nachvollziehen.
Ein Beschäftigter von Siemens hat den Wagen dort
mehrere Jahre gefahren und bei seiner Rückkehr
nach München hat er sich den Wagen im Jahre 1998
per Schiff "mitbringen" lassen. Im Jahre 1998/1999
erfolgte dann eine mehr oder weniger gelungene Restauration,
die mit Fotos dokumentiert wurde. Auch die Lackierung
wurde mit einer bei Mercedes bestellten Farbe durchgeführt
- sie ist jedoch (da die Teile in unterschiedlichen
Arbeitsgängen lackiert wurden) nicht so gut gelungen.
Leider hat man auch die Stoßstangen mit die Farbe
lackiert.
Ich habe den Wagen dann -nachdem der Münchner ihn
im Jahre 2001 nach Hameln verkaufte- im Jahre 2005 von
einem alten Mann bei Hameln erstanden.
Es ist wohl die Hinterachse komplett überholt worden
und auch die ganzen Fensterschlüssel, sowie das
Teil über dem Armaturenbrett (Holz).
Ich bin als Student -bzw. mittlerweile Referendar- momentan
noch nicht gewillt "einen Haufen Geld" in
den Wagen zu stecken, obwohl dies für die Vollabnahme
erstmal notwendig war, die dann ohne einen Mangel bestanden
wurde.
Ich werde aber nach und nach jedes einzelne -nicht mehr
so originale Teil (davon gibt es an dem Wagen trotz
des langen Auslandsaufenthalts ERSTAUNLICH wenig)- gegen
Originale ersetzen.
Mittlerweile habe ich schon einen originalen Luftfilter,
einen "neuen" Zylinderkopfdeckel, ein "neues"
Handschuhfach ein- bzw- anbauen können. Die Technik
ist völlig in Ordnung. Auch habe ich -bis auf die
Motortemperaturanzeige- alle Instumente gangfähig
machen können.
Das schöne ist: Ich habe einen Haufen Unterlagen
(Originale) zu dem Wagen. Selbst die Werbeprospekte,
mit denen in Buenos Aires geworben wurde, konnte ich
zusammen mit dem Wagen erwerben. Ein Scheckheft war
leider nicht dabei - ich habe mir dafür ein anderes
"Original" gekauft. Dafür Betriebsanleitung
und ORIGINALEN Ersatzteilekatalog von 1952 für
den Wagen.
Ansonsten fährt der Wagen wie eine EINS und ich
mache sehr gerne AUSFAHRTEN, bei denen bis jetzt noch
keine einzige Unterbrechung zu verzeichnen war..
Entscheidendes Kaufkriterium war die FORM des 170er
sowie musste es unbedingt ein DIESEL sein, da ich dieser
Motorenart favorisiere. Zu den Fahreigenschaften kann
ich mich nur den goldenen Worten des Jan Ivar Mattson
aus Schweden und damit den Aussagen von MERCEDES BENZ
in den Prospekten von damals anschliessen: Besser wie
dort geschrieben ist, kann man das Fahrgefühl nicht
beschreiben...
Ich habe mir vorgenommen zunächst den Wagen teilemässig
auf Vordermann zu bringen (obwohl so gut wie gar nichts
mehr fehlt) um mich im Anschluss an eine "neue"
lackmässige Überarbeitung zu wagen...
Das innere Flair (damit meine ich den originalen ALTEN
Himmel sowie die Sitze) möchte ich zunächst
so belassen, da mich momentan noch der ANTIK-GERUCH
und die "Benutztheit" in ein gewisses antiquarisches
Feeling zurückfallen lässt - ich sitze ja
auch nicht in einem 55 Jahre alten Neuwagen sondern
in einem OLDTIMER.
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| Dirk
Zabel -- 170 DS -- Bj. 1952 |
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| Wie komme
ich eigentlich zu einem "alten" Benz? Irgendwann
kam mir in den Sinn bei Mobile.de mal ältere Fahrzeuge
anzusehen. Ich dachte ursprünglich an einen DS
- nicht den MB sondern einen Franzosen. Doch ca. 4 Wochen
später bin ich mit einem Freund, der beruflich
MB´s restauriert (allerdings eigentlich nur selbst
tragende Karosserien), bei einem Anbieter gewesen und
habe mir dessen Benz angesehen. Von außen Schrott,
aber die inneren Werte stimm(t)en. Nach 2 Tagen war
nun klar: Das ist mein Auto!
Wie gehe ich also vor? Ich möchte die Sachen, die
ich durchführen kann auch selber machen.
Was kann ich nicht? SCHWEISSEN! Was heißt das:
Karosserie abbauen, beim Restaurator lassen und den
"Rest" mitnehmen. Wir haben die Karosserie
abgebaut, nahezu entkernt und das was nicht Karosserie
ist mitgenommen. Das waren 2 komplett volle Passat Kombi
Kofferräume sowie ein Trailer, die nach Hamburg
transportiert wurden.
Beim Restaurateur steht nun noch die Karosse mit Türen
etc. Dort wird diese wieder Instand gesetzt. Ich bin
sehr zuversichtlich, da ich dort andere "Wiederbelebungen"
gesehen habe, die mehr als überzeugend aussahen.
Bis jetzt wurden ca. 10 (!) Schrauben abgerissen und
es ist die Karosserie demontiert, Tank und Hinterachse
ausgebaut... Die Bremstrommeln hinten sehen aus wie
bei einem 3 Jahre alten neuen Auto... Das war noch Qualität!
Fazit: Ich bereue bislang nicht, ein 54 Jahre älteres
Auto als ursprünglich geplant gekauft zu haben.
Es wird mich (38) sicherlich überleben.
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| Max
Möhl (NL) -- 170 Sb -- Bj. 1953 |
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| Ich bin
der Max Möhl, einer der seit 1969 Mercedes 170er
fährt. Meinen 170Sb habe ich 1971 gekauft. Ich
habe ihn seit dieser Zeit nur mit roter Nummer gefahren.
Damals gab es diese nur für drei Tage. Ich schätze,
wir beide haben bis dato nicht mehr als drei bis viertausen
KM auf den Strassen verbracht. Ich habe ihn im Sommer
1975 in unser leer stehendes Haus nach Holland gebracht.
Das war der Beginn einer langen Ruhepause. 1976 habe
ich ihn zerlegt. Schrecklich für ihn. Noch schrecklicher,
ich hatte in dieser Zeit mehr Interesse für andere
Fahrzeuge der Gattung Mercedes. Ihm machte ein OTP,
ein wunderschönes 220S Coupé und später
ein Cabrio konkurrenz. So liess ich den guten 170Sb,
quasi noch bis vor einigen Jahren, einfach nur so vor
sich hinstehen. Seit dem ich ihn aber zu Ende restauriere,
habe ich wieder entdeckt was er doch für ein unglaublich
ehrliches und anständiges Auto ist. Er ist mein
liebster Mercedes. Warum? Er ist von der Technik her
sehr überschaubar und gut zu unterhalten. Er bietet
seinen Insassen Komfort. Zwar ist er untermotorisiert,
aber dafür sparsam und ausdauernd - übrigens
eine Tugend die so manchem Menschen auch gut tun würde.
Ich habe im Moment noch einen 220Sb Heckflosse und ein
wunderschönes 230CE Coupe, das uns auch wahrlich
verwöhnt. Aber, wie gesagt, der 170er ist eine
Klasse für sich. Schlicht und doch ergreifend.
Dieses Auto hat echte 214000km drauf, nachweisbar durch
Serviceheft und Fahrtenbuch, ausserdem ist die Tachowelle
noch orig. versiegelt; überhaupt, fast alles an
dem Wagen ist noch original. Ich kaufte ihn in Rot,
jetzt ist er wieder Steinhellgrau. Das Dach und die
Kotflügel habe ich in einem etwas dunkleren Ton
gespritzt um ihm eine gedrungenere Erscheinung zu verleihen,
was auch gelungen ist. Durch das lange stehen ist mir
der gute Motor kaputt gegangen. Er ist inzwischen überholt;
hat ein Schweinegeld gekostet. Den Vergaser und Zündverteiler
lasse ich im Moment bei der Firma Küppers in Linnich
erneuern. Lima und Anlasser sind auch überholt,
alle Bremsen sind neu, z.T. auch die Verkabelung. Von
Steenbuck bekomme ich einen fertig genähten Himmel
sowie Schiebedach. Werde versuchen diese selbst ein
zu bauen; habe sie ja auch ausgebaut. Mal sehen. Nächstes
Frühjahr wird es dann so weit sein, er wird zum
ersten mal, seit 1975, aus eigener Kraft die Garage
verlassen. Ich werde ihn sehr behutsam erst einmal um
den Block fahren. Er muss sich wieder an den Verkehr
gewöhnen. Ich muss vorsichtig sein, dass er nicht
einen Schock bekommt. Er hat ja seit 1975 kein anderes
Auto mehr gesehen. Er wird staunen. Aber wie ich ihn
einschätze macht ihm das sicherlich nichts aus.
Irgendwie denke ich, er brennt er darauf wieder in den
Strassenverkehr entlassen zu werden. Da gehört
er auch hin. Wir beide werden auch bei schlechtem Wetter,
also auch im Winter fahren. Er ist inzwischen 53 Jahre
alt, ich 60, die Zeit drängt. |
Von
einem Forumsmitglied zur Verfügung gestellt:
Bilder vom Kübelsitzwagen
-- Bj. 1936 und 1940
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| Bei den
ersten beiden Bildern handelt es sich um einen Prototypen
des Kübelwagens, noch ohne Türen. Er wurde
1936 an das Reichsinnenministerium ausgeliefert. Dort
wurde er auch benützt. Der Wagen wurde ab 1994
restauriert.
Das 3. und 4. Foto zeigt einen 170V K aus dem Jahre
1940. Dies ist ein "Viersitzer", meist waren
diese VK´s jedoch als "Dreisitzer" mit
Funkgerät ausgelegt. Der Wagen kam über Jugoslawien
nach Österreich und wurde dort restauriert. Seit
1945 ist der VK in Liebhaberhand. |
| JAN
IVAR MATTSSON (Schweden) -- 170 S -- Bj. 1950 |
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Der Wagen wurde ab Werk mit S/S "Vega" am 3.10.1950 nach Stockholm
geliefert und an einen dortigen Großhändler
verkauft, der ihn bis 1972 besaß. 1973 habe ich
ihn bei 190.000 km gekauft und als Alltagswagen bis
1976 gefahren, u.a. bei einer Fahrt nach Italien. Er
wurde zwischen 1976 und 1980 von Grund auf restauriert
und diesmal in den "Oldtimerbetrieb" genommen,
einschliesslich einer erneuten Italienfahrt. Seit 1990
ist er jedoch wegen Problemen an Motor und Hinterachse
sehr wenig benutzt worden und hat nur noch 240.000 km
am Zähler. Ich habe in 2005 schliesslich Zeit gefunden,
ihn instandzusetzen, und kann jetzt wieder geniessen,
was in der zeitgenössischen Werbung so schön
und wirklich wahrhaftig beschrieben wurde: "Es
ist ein wirkliches Erlebnis in diesem Wagen zu fahren.
Das rassige Temperament des Motors, die hohe Reisegeschwindigkeit,
die elegante, gediegene Atmosphäre und Bequemlichkeit
des Innenraums sind kaum zu übertreffen. Die fortschrittliche
Kombination von Einzelradaufhängung mit einem Optimum
an Federung, Geräuschlosigkeit und Fahrsicherheit
geben jedem Insassen, ob auf den Vorder- oder Rücksitzen,
das Gefühl des schwebenden Dahingleitens über
glatten Asphalt, auch wenn es in Wirklichkeit über
Schlaglöcher und Kopfsteinpflaster geht."
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| TED
WUERTHNER (USA)
-- 170 V Cabrio A -- Bj. 1936 |
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The
history of my car begins in the mid-1970's when I visited
the famous US car museum of the late William Harrah,
a noted gambling casino owner at Lake Tahoe and Reno.
I saw a silver 540K Cab A and fell in love with it.
(This is the same Museum with excellent restoration
facilities where DBAG had their brown colored 500K
type 1 Special Roadster restored). I later learned
the cost of these super-charged cars and they were
well
out of my financial league.
A few years later, I visited
the old DBAG Museum at Unterturkheim and saw the little
170V Cab A and inquied where I could find one to buy.
The staff suggested I contact W. Seidel of the MVC. He
introduced me to a number of 170V cab A owners in Germany
and to Rupert Muller of Koln. I was traveling to Europe
several times a year on business in the '70's and attended
the MVC Ladenburg Treffen several times.
I never found
a Cab A in Europe that I thought I could restore due
mainly to rust or cost. In 1979 I found one in San Diego,
California that had been in the USA since the late 1940's
and bought it and brought it to my home south of San
Francisco. I visited the DBAG Museum archives three times
over the next two years spending a day each time in the
stacks in the basement going through old documents on
the early Cab A's. DB staff made copies of photos and
drawings for me that I found in the mostly unorganized
files.
My car was then taken apart down to the chassis,
which was sand blasted and repainted and every thing
on the car was either carefully rebuilt, or I found
NOS parts or excellent reproductions from vendors at
Treffen. I made some items here and had the door handles
and top convertible latches that I borrowed from an
original 170V Cab A owner recast in bronze. The serious
engine, body and upholstery work was done by professionals.
However, I send over 2,000 hours doing simple work
such as taking apart, cleaning, making tubing, small
metal parts and the more complex electrical and instrument
work. In 1993 the car was finished and I began showing
it
at California Concours. I won 'Best of Show" at
the 1999 Newport Beach Fashion Island all Mercedes-Benz
show. The judges were designers from the Southern California
M-B Design Studio.
I now drive the car to enjoy and
do not show it for judging as it now has some wear.
I do take part in local exhibitions such as the California
Mille in San Francisco.
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| PHILIPP
GRUBER (Schweiz) -- 170 V Cabrio B -- Bj. 1939 |
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Das
170 V Cabrio B wurde 1939 gebaut, 1940 von Mercedes
ausgeliefert. Einige Jahre später wurde er dann
in die Schweiz überführt und im Kanton Bern
zugelassen. 1968 wurde er komplett überholt und
restauriert, alle Belege sind da… so wie es scheint
war dies ein wirklicher Profi, ich habe noch keinen
„Pfusch“ gefunden. Später wurde das
Interieur und Verdeck neu gemacht. Nach der Restauration
1968 wurde das Auto regelmässig von einem Fuhrunternehmen
gefahren, bis der gute Mann letztes Jahr in den Ruhestand
ging – und ich das Auto erwerben konnte. Die Laufleistung
ist leider unbekannt.
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| MARIO
R. KRAUSZ (Brasilien) -- 170 V -- Bj. 1953 |
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| Den
Wagen habe ich im April 1953 von meinem Vater zu Geschenk
bekommen. Dieser Wagen war der einzige Familienwagen bis
1971, als ich mir einen 190er kaufte, aber wurde weiter
taeglich von meiner Frau bis 1974 gefahren. Dann wurde
er allmaehlich in die Garage gestellt, aber doch mindestens
einmal in der Woche fuer ca. 30 Minuten gefahren, was
auch noch heute de Fall ist. In diesem Wagen habe ich
meine Frau ins Krankenhaus gefahren, zu Geburt unserer
beiden Kinder. Auch meine Tocher und meine Schwiegertochter
habe ich zu ihren Hochzeiten damit gefahren. So kann man
einfach sagen, dass der Wagen mit der Zeit zu einem Familienmitglied
geworden ist! |
| WOLFGANG
SPANG -- 170 V -- Bj. 1942 |
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| Dieser
170V Cabriolet B wurde am 17. Oktober 1942 an das NSDAP
Verbindungsbüro in Prag ausgeliefert. Während
und nach dem Krieg fuhr ihn ein Soldat der Amerikanischen
Besatzungstruppen, der ihn dann in die USA verschiffte.
In den USA wechselte er mehrfach den Besitzer, die Farbe
und unschwer erkennbar, auch die Frontpartie, bis er schließlich
2005 im Besitz eines Luftwaffensoldaten wieder nach Deutschland
zurück kehrt und auf eine umfangreiche Restauration
wartet. |
| RUDOLF
BÄUMER (Schweiz) -- 170 S -- Bj. 1950 |
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Dieser
170 S wurde am 1. Juni 1950 an die Bosch Vertretung in
Bern (Schweiz)
ausgeliefert. Er befindet sich jetzt seit 2 Jahren in
meinem Besitz und zwar
im Originalzustand. Es wurde folgende Teile ersetzt bzw.
überholt.
Motor- und Getriebeaufhängung, Bremssystem, Auspuffanlage
(Edelstahl)
und im letzten Jahr der Kabelbaum.
Im Juli 2004 haben wir, vom Ostschweizer MBVC, eine 10
Tage Rundfahrt durch
Südfrankreich unternommen und dabei alle namhaften
Seealpenpässe überquert.
Die Fahrt ging über ca. 2500 km und wurde ohne Probleme
vom Auto und
Besatzung bewältigt. |
| FAMILIE
MASCHKE --
170 S -- Bj. 1950 |
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| Der
Wagen aus dem Baujahr 1950 wurde damals direkt in die russische
Besatzungszone ausgeliefert. Käufer war ein Opernsänger
in Ostberlin, dieser Herr nutzt den Wagen lange Jahre und
spendierte ihm über
die Zeit insgesamt mehr als 7Austauschmotoren. WARUM ? Man
konnte als Besitzer eines Westwagens bei Schäden am
Fahrzeug auch Ersatzteile aus dem Westen beziehen . . . und
ein "angeblich" defekter
4Takt Motor aus dem 170 S brachte in Ostdeutschland mehr
Geld als der neue Austauschmotor kostete ! Ebenfalls wurde
der Wagen zwischenzeitlich mal in weiß lackiert und
mehrmals kpl. neu aufgearbeitet. Nach der Grenzöffnung
wurde er stark überteuert in den Westen verkauft und
fand dann zu einem eher dem Zustand entsprechenden Preis
in den Besitz der Familie Maschke. Einige grobe Fehler wurden
bereits entfernt, es soll aber der "OST"-Charme
erstmal erhalten bleiben. |
| CHRISTIAN
GREIWE --
170 V -- Bj. 1937 |
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| Mit
dem Bau dieses Mercedes Benz 170 V wurde 1937 in Stuttgart
begonnen. Den 2. Weltkrieg überstand die Rohkarosse
in einer maroden Werkshalle in Sindelfingen. 1949 wurde das
Fahrzeug dann fertiggestellt und erstmals zugelassen. Sämtliche
Fahrwerkskomponenten und die gesamte Antriebseinheit wurden
erneut. Das Fahrzeug erhielt vom Mercedes Benz - Classic-Center
in Fellbach die Note 1. |
| WOLFGANG
SPITZBARTH --
170 S -- Bj. 1951 |
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| Das
Fahrzeug wurde von einer Bayreuther Möbelfabrik neu
erworben und erstmalig mit dem Kennzeichen A B 338-402 am
28.9.1951 zugelassen. Nach dem Dienst als Direktionswagen
wurde das Fahrzeug 1956 auf Dieselmotor umgerüstet und
im Aussendienst eingesetzt. 1958 übernahm ein Fuhrunternehmer
aus Rehau dieses Fahrzeug, der es 1962 an einen Viehkaufmann
aus Selb weiterverkaufte, der den Wagen bis 1971 benutzt
hat. Nachweislich muss das Fahrzeug in dieser Zeit fast 500tkm
zurückgelegt haben. 1978 konnte ich die Reste in teilzerlegtem
Zustande günstig erwerben. |
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