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M180 Nockenwelle gefressen (Gelesen: 254 mal)
franzalfred
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M180 Nockenwelle gefressen
10.08.2019 um 11:07:45
 
Hallo Gemeinde,
 
während unserer letzten Ausfahrt Haigern hat sich leider mein Motor verabschiedet. Grund: Nockenwelle gefressen. Da der Motor  erst ca. 4500 km auf dem Buckel hat, kann ich mir keinen richtigen Reim daraus machen. Öl (20W50)+ Ölfilter habe ich erst vor kurzem gewechselt, Öldruck stimmte auch, insofern bin ich mit meinem Latein am Ende. Könnte das 'preisgünstige' Öl (Mannol) Mitverursacher sein, oder weiß jemand noch andere Gründe für derartige Lagerschäden, bzw. kommt dies bei dem älteren M180 BM: Wassserdeckel + Alukopf (vermutl. schon ein Tauschmotor) öfters vor ?
 
Bervor ich meine instandgesetzte Nockenwelle mit entsprechend neuen Lagern wieder einbaue, wäre ich dankbar für den einen oder anderen Tipp.
 
Grüße
Gerd
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qumen1
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Re: M180 Nockenwelle gefressen
Antworten #1 - 11.08.2019 um 10:30:55
 
Stimmt die Förderleistung der Ölpumpe?
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franzalfred
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Re: M180 Nockenwelle gefressen
Antworten #2 - 11.08.2019 um 12:53:24
 
die Förderleistung kann ich schwer abschätzen (Pumpe ist aber rel. neu) und der Öldruck hat seinerzeit gestimmt - wobei ich ntrl. nicht jede Minute auf das Manometer geblickt habe . Dennoch kam an den beiden Innenlagern eindeutig zu wenig Öl an. Die Ölversorgung der Stehlager scheint mir generell bei den frühen Motoren etwas problematisch zu sein,   leider habe ich aber bis dato keine vernünftigen Unterlagen gefunden, die den Ölfluss im Block und spez. in der NW beschreiben.
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170ziger
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Re: M180 Nockenwelle gefressen
Antworten #3 - 11.08.2019 um 14:03:26
 
hallo Gerd,
"der Motor  erst ca. 4500 km auf dem Buckel"
hattest Du einen neuen Motor eingebaut?
Wurde der Motor überholt, und von wem?
Wurde auch der Zyl.kopf überholt?
Wer hat den Motor zusammengebaut?  
Hat nach der Überholung ein Testlauf stattgefunden?  
Ist der Motor nach der Überholung lange gestanden?
 
Meine Fragen sollen einfach helfen, näher an die Ursache zu kommen.  
 
Gruß,  Alfred
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franzalfred
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Re: M180 Nockenwelle gefressen
Antworten #4 - 11.08.2019 um 14:50:27
 
Hallo Alfred,
 
ich habe das Fahrzeug seinerzeit teilrestauriert erworben - d.h. Aufbau war großteils gemacht und sämtliche Aggregate (Getriebe, HA, Motor etc.) einschl. aller Fahrwerkskomponenten die ich  verbaut habe, waren restauriert bzw. erneuert. Beim Motor z.B, KW neu eingeschliffen neue NW, neue Koben, Ventile etc.). Ob der Motor auf dem Prüfstand war, weiß ich nicht (Vorbesitzer leider verstorben). Aber Motorprobleme manifestieren sich ja i.d. Regel rel. bald, wenn man von irgendwelchen Verschleißdingen absieht. Insofern bin ich tatsächlich etwas ratlos... Die neu geschliffene NW mit neuen Lagern habe ich bereits wieder eingebaut, doch vor dem Anwerfen mache ich mich lieber noch ein wenig schlau!
 
Grüße
 
Gerd
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170ziger
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Re: M180 Nockenwelle gefressen
Antworten #5 - 11.08.2019 um 22:45:02
 
hallo Gerd,
bin aus Deiner Antwort auch nicht schlauer geworden, jedenfalls läßt sich nicht mehr nachvollziehen, was genau gemacht wurde.
 
eine Fehlerquelle kann unsauberes arbeiten sein, aber erst nach 4500km?
An falsches / billiges Öl denke ich, kann es nicht gelegen sein.
Der Wechsel von unlegiertem Öl  auf legiertes Öl kann Ablagerungen lösen, die die Düsen zulegen. Dieses Problem kenne ich jedoch nur bei den Pleuellagerstellen.
 
Hast Du den Absatz "Nockenwelle neu lagern" aus dem 220 Werkstattbuch gelesen?  Wenn nicht, dann kann ich Dir diese Seite kopieren und senden.
 
Wenn Du den Motor wieder in Betrieb nimmst, dann kontrolliere nach 10 Sekunden Laufzeit, ob alle NWL gleich ölig sind.
 
Gutes Gelingen und Gruß, Alfred
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Franz_otp
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Re: M180 Nockenwelle gefressen
Antworten #6 - 12.08.2019 um 08:19:39
 
bei der Vorgeschichte würde ich eine externe Pumpe für ein Vorschmieren basteln. Es eignen sich die billigen Schlauchpumpen vom Baumarkt für die Bohrmaschine. HD10W Öl nehmen und über die Schlauchpumpe beim Ölfilter in den Motor drücken (Pumpe schafft knapp 2bar) dabei Ölablaß-Schraube offen lassen. Erst wenn verläßlich überall Öl kommt würde ich die neue NW einsetzen und dann  nochmals schauen ob diese Öl bekommt.....
 
Gruß
 
Franz
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franzalfred
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Re: M180 Nockenwelle gefressen
Antworten #7 - 12.08.2019 um 09:23:56
 
... das werde ich auf jeden Fall machen; ähnlichen Tipp hat mir auch Horst gegeben. Bei der Druckölschmierung über den Hohlraum der NW, scheint es lt. Handbuch auch wichtig zu sein, dass das vordere Stehlager mit seinem Versorgungskanal dicht ist, um den Druckverlust so gering wie möglich zu halten. Insofern ist die Simulation durch einen  'Trockenversuch' mittels Pumpe oder Druckluft am Ölfilter m.E. der richtige Weg, um zu sehen, ob an allen Lagern das Öl ankommt bzw. austritt.
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ernst.birkle
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Re: M180 Nockenwelle gefressen
Antworten #8 - 12.08.2019 um 16:52:58
 
Man kann auch die verbaute Ölpumpe mit einer Bohrmaschine antreiben. Dazu den Verteiler ausbauen und durch eine Betätigungsstange mit Schlitz unten (z.B. die Antriebswelle eines Verteilers vom170er oder etwas selbstgebasteltes) ersetzen und diese Stange mit einer Bohrmaschine antreiben. Ich habe das bei meinem neu überholten 220er-Motor vor der Inbetriebnahme gemacht um sicherzustellen, dass alle KW- Und NW-Lager mit Öl versorgt sind. MfG Ernst
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Franz_otp
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Re: M180 Nockenwelle gefressen
Antworten #9 - 12.08.2019 um 20:26:49
 
wenn das mechanisch geht ist dies die einfachste Lösung. Man sollte eine robuste BoMa nehmen falls man mehrere Minuten schmieren will da doch etwas Leistung von der BoMa gefordert wird....
 
Franz
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franzalfred
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Re: M180 Nockenwelle gefressen
Antworten #10 - 12.08.2019 um 20:40:29
 
...ich werde Deinen Rat befolgen! Nochmals besten Dank für die Ratschläge!
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