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Fragen Einbau Einspritzdüsen (Gelesen: 3762 mal)
170ziger
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170
Blattfedernfahrer

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Re: Fragen Einbau Einspritzdüsen
Antworten #15 - 16.05.2018 um 13:25:06
 
hallo Konrad,
Wenn Du heute zu den sogen. Spezialisten gehst, dann machst Du vermutlich die selbe Erfahrung wie mit Deinem 111er, denn die alten Spezialisten, deren täglich Brot diese Pumpen waren, gibt es nicht mehr.
 
Dein Motorenproblem liegt im Regelbereich der Pumpe.   Eine Einspritzpumpe läuft fast ewig (wenn sie auch Öl ins Kurbelgehäuse und auf das Leder kriegt).  
Die Pumpe spritzt immer zu viel Kraftstoff ein (Rauch grau/schwarz), wenn der Regler nicht richtig arbeitet.
 
1.  Ist die Regler-Membrane dicht?   Adry Ruurlo hat Dir dazu eine Prüfanleitung zugesandt.
 
2.  Ist die Unterdruckleitung von der Drosselklappe zur ESP dicht?     Diese Leitung scheuert sich gerne an der Schelle oberhalb der Wasserpumpe durch.
 
Gruß,  Alfred
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Re: Fragen Einbau Einspritzdüsen
Antworten #16 - 16.05.2018 um 15:20:35
 
Nochmals Danke allen, das ist wirklich top! Ich habe genug Material, um mich da durchzuprüfen. Jeder einzelne Hinweis ist Gold wert!
 
Ich melde mich...
 
Viele Grüße,
 
Konrad
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Re: Fragen Einbau Einspritzdüsen
Antworten #17 - 21.05.2018 um 14:30:12
 
Liebe 170-Verrückte,
 
danke für all eure Hilfestellungen. Ich bin glaube ich, dem Problem ein ganzes Stück näher gekommen, auch durch eure Hilfestellungen und Links. Und da mir keine Bosch-Geräte zur Verfügung stehen, muss ich mich halt Stück für Stück durch die analogen Vorgänge arbeiten Zwinkernd
Meine Vermutung, dass die Membran vielleicht "ein wenig" undicht sei, war nicht ganz falsch - nur dass es nicht die Membran, sondern das Gehäuse war. Letztendlich war eine einzige der vier Schrauben nicht ganz festgezogen. Ich habe den Unterdruck-Test wie von Adry empfohlen gemacht. Die Regelstange bleib auch drin, aber nach dem Festziehen der Schraube blieb sie ganze drei mm (!) mehr drin! Fazit: Weniger Rauch, mehr PS. Im Leerlauf sehe ich nur noch wenig Rauch, so wie ich es von damals in Erinnerung habe. Beim Beschleunigen schon noch mehr Rauch, aber deutlich weniger als bisher. Höchstgeschwindigkeit wird nur bei ganz getretenem Pedal erreicht.
 
Dem unrunden Motorlauf bin ich weiter auf der Spur, werde aber auch noch die Motorlager tauschen und die Einspritzdüsendrücke prüfen. Insgesamt klingt er von außen ganz gut, von innen höre ich noch ein leichtes Schlagen. Bin aber jetzt erstmal sehr zufrieden.
 
Vielen Dank dem Forum, genau für solche Sachen ist es Gold wert!!
 
Allen einen schönen Pfingstmontag, viele Grüße,
 
Konrad
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Re: Fragen Einbau Einspritzdüsen
Antworten #18 - 29.05.2018 um 10:19:57
 
Kleine Ergänzung noch im Nachhinein: Ich habe weiteren Erfolg gehabt durch eine zweimalige Ventileinstellung. Nach dem ersten Mal fuhr er deutlich flotter, aber im warmen Zustand war das Schütteln wieder da. Ich hatte mangels Erfahrung den OT nicht richtig gefunden, nach Berichten aus dem Forum ging das dann beim zweiten Mal besser. Danke dafür! Ich habe nach dem Erfahrungsbericht von Karl OTP beide Ventile auf 0,25 mm eingestellt.
 
Nun läuft er viel raucharmer, scheint mehr PS zu haben und schüttelt sich im Leerlauf viel weniger. Ein Ölwechsel (der erste seit Kauf vor 800km, da angeblich vor dem Verkauf vom Vorbesitzer gemacht) brachte schwarzes, dickes Öl zu Tage. Ich glaube nicht, dass Öl SO schnell altert, auch wenn durch den vielen Ruß und die falsche Ventileinstellung die Alterung begünstigt wird.
 
Schön, dass bei diesen alten Autos viele Dinge total logisch sofort Erfolg zeigen!
 
Allen einen guten Tag und schöne Fahrten!
 
Konrad
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Re: Fragen Einbau Einspritzdüsen
Antworten #19 - 28.04.2019 um 15:51:29
 
Hallo in die Runde - ich habe mich nach dem Winter endlich auch noch an den Wechsel der Membran getraut. Ging dann letztendlich auch bei eingebauter ESP erstaunlich problemlos. Die alte war nicht löcherig, aber rissig. Jetzt habe ich eine weitere Verbesserung beim Rauchverhalten - sehe im Rückspiegel beim Beschleunigen kaum mehr was. Und das Auto ist noch agiler geworden. Soweit, so gut. Allerdings habe ich jetzt einen deutlich erhöhten Leerlauf im warmen Zustand. Wenn ich vor der Ampel die Drehzahl durch Runterschalten und Bremsen runterbringe, ist der Leerlauf normal, beim normalen Auskuppeln bleibt er hoch. Und beim Abstellen braucht er etwas länger, bis er abstirbt - kann das der Abstellzug sein? Es fühlt sich an, als ob eine Rückholfunktion fehlt. Wer kennt das Problem?
 
Danke im Voraus und allen einen schönen Sonntag!
 
Konrad
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